Real-Encyclopädie der gesammten Heilkunde, Band 3

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Urban & Schwarzenberg, 1885
 

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Beliebte Passagen

Seite 155 - Schul- und Lehrzeit, progressive Myopie etc.; d) Allgemeine Krankheiten. Diathesen, verschiedene Fieber, Intoxicationen etc.; e) Einfluss der Berufsarten, Unfälle und Verwundungen, sympathische Augenentzündungen...
Seite 520 - ... zur Entwicklung kommen konnten. — Die Kaliber der Intercostalvenen nehmen von oben nach unten gleichmässig zu. — Individuelle Schwankungen bezüglich der oben beschriebenen Anordnung, Abweichungen gegenüber dem typischen Verhalten der Rippen, kommen vor. — Die Intercostalvenen sind nach B. im Wesentlichen einfach angelegt, jedoch zeigen sie wiederholt Spuren einer doppelten Anlage, langausgezogene Maschen, welche ein Stück der Arterie zwischen sich fassen. Die über die Innenfläche...
Seite 249 - Grundwasserstaudes und wegen der Regenmenge sich dahin vereinigen, die günstige Wirkung vermehrter Wassermengen erkennen zu lassen, und dass namentlich die letztere Untersuchung mehrfache, unter sich unabhängige Abzählungen enthält, die alle in gleichem Sinne sprechen, dass also der Zufall das, was schon in Einem Falle höchst unwahrscheinlich war, hier immer wieder in völlig analoger Weise herbeigeführt haben müsste, so wird man geradezu gezwungen zu der Annahme, dass irgend ein physikalischer...
Seite 288 - Abfluss, den die Flüssigkeiten aus demselben nehmen. 2. Wesentlich scheint auch ein Wechsel in der Durchfeuchtung zu sein, weshalb gerade bei der intermittirenden Filtration die besten Resultate zu erreichen sind. Hierbei ist darauf zu achten , dass die Intermission auch wirklich ihren Zweck erfülle; dass hierdurch genügend Zeit gewährt wird zur Beendigung des Processes, so...
Seite 281 - Boden durchschnittlich wärmer als bei hellgefärbter; ebenso sind auch die täglichen Temperaturschwankungen grösser; auch erfolgt die Wärmeabnahme während der Nacht aus dem dunkelgefärbten Boden absolut rascher als aus dem hellgefärbten, ohne dass die Temperatur in jenem ersteren tiefer sinkt als im letzteren. Diese Temperaturunterschiede werden mit zunehmender Tiefe geringer und verschwinden fast vollständig bei aufgehobener Insolation und während der kälteren Jahreszeit; grössere Aenderungen...
Seite 266 - Gegenden den eigentlichen Sitz der Epidemie abgegeben, deren Oberboden von einer mehr oder weniger mächtigen Schicht schweren sand- und humushaltigen Lehms gebildet wird, während der stark durchlässige Sandboden des sogenannten Stromlandes von der Seuche fast ganz verschont blieb; dieses Verhalten soll sich in allen früheren Epidemieen ebenso gestaltet haben.
Seite 265 - Mündung eine ziemlich gleiche Beschaffenheit des Untergrundes wie der Oberfläche behält, so trifft man die am oberen Theile des Flusses gelegenen Ortschaften regelmässig frei von Epidemien. Letztere zeigen sich, wenn überhaupt das Thal von der Cholera ergriffen wird, erst in einer grösseren Entfernung vom Ursprünge. Die Orte um und an den Wasserscheiden bleiben in der Regel verschont.
Seite 288 - Ihre Concentration muss eine entsprechend geringe sein. Nicht bloss, dass durch eine grössere Concentration die Zersetzungsvorgänge verzögert und in der Weise erschwert werden, dass die Intervalle, in denen die Filtration vorgenommen wird, grössere sein müssen, soll nicht alsbald eine Sättigung und Uebersättigung des Bodens eintreten; es kann durch eine zu grosse Concentration die Umwandlung vollständig aufgehoben werden.
Seite 248 - ... Deputation angeordneten Untersuchungen die auffälligsten Beweise seiner Abhängigkeit von den Schwankungen des Grundwassers ergeben. Auch der Typhus ist seit längerer Zeit eine stehende Krankheit in Berlin. Wir haben zu allen Zeiten einzelne Typhusfälle. Ihre Zahl steigt, wenn das Grundwasser sinkt, und sie nimmt ab, wenn das Grundwasser steigt. Zur Zeit des niedrigsten GrundWasserstandes haben wir jedes Jahr eine kleine Epidemie.
Seite 238 - Das Variiren der Thiere und Pflanzen im Zustande der Domestication. Aus dem Englischen übersetzt von J. Victor Carus.

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