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2. Abteilung: Spitzeiförmig. Stielwärts spitz auslaufend

(Fig. 8).

3. „ Langeiförmig. Beträchtlich länger und

meistens spitz auslaufend (Fig. 9).

4. „ Eiförmig. Alle diejenigen Eierbirnen, die in

die drei ersten Abteilungen nicht eingeordnet werden können (Fig. 10). VI. Klasse: Wahre Birnen. Höher als breit, auch ebenso hoch als breit,

stielwärts mit deutlicher Einschnürung (glockenförmig) abnehmend (Fig. 11 — 14).

1. Abteilung: Breitbirnförmig. Durch stark hervortreten

den Bauch auffällig breit erscheinend und Klchwärts abgeplattet oder gewölbt (F. II).

2. „ Spitzbirnförmig. Stielwärts spitz aus

laufend (Fig. 12).

3. „ Langbirnförmig. Beträchtlich länger und

ziemlich spitz auslaufend (Fig. 13).

4. „ Birnförmig. Alle diejenigen wahren Birnen,

die in die drei vorstehenden Abteilungen sich nicht einordnen lassen (Fig. 14). Ordnung ^,: Stiel vertieft. Steht in deutlicher Einsenkung (Fig. 1 u. 3). „ L. Stiel eingesteckt. Jst in das Stielende der Frucht leicht

eingesteckt (Fig. 2, 4, 7 und 14). „ L: Stiel au fgesetzt. Jst ohne merkliche Einsenkung und

fleischiges Stielende aufgesetzt (Fig. 6, 10, 11 u. 13).

„ O: Stiel übergehend.Steht auf der fleischigen Fruchtspitze

und geht in diese über (Fig. 5, 8. 9 und 12).

Unterordnung a: Grundfarbig und fast rostfrei. Rostpunkte, wenn auch stark und zahlreich, dürfen nicht ineinanderlaufen.

„ K: Grundfarbig und ziemlich berostet. Außer Rost-
punkten müssen wenigstens stellenweise zusammen-
hängende Rostflecken vorhanden sein.

o: Gerötet und fast rostfrei. ^ Auch wenn nur die
/u . > ^ 4 < Sonnenseite mäßig stark

„ ä: Gerötet und ziemlich berostet./ gastet ist.

Gruppe ?L: Tafelbirnen I. Ranges. Fleisch schmelzend.

„ ?: Tafelbirnen II. Ranges. Fleisch nicht schmelzend.

„ K: Kochbirnen. Fleisch rübenartig hart und süß.

„ ^: Weinbirnen. Fleisch herb. Um die praktische Probe auf die Brauchbarkeit, dieses Systemes zu machen, wurden über 1100 Birnensorten in 1800 Durchschnittszeichnungen danach geordnet und auf Tafeln aufgeklebt. Es ergab sich dabei, daß die Einteilung in die verschiedenen Klassen, Abteilungen, Ordnungen, Unterordnungen und Gruppen gut vor sich geht, sobald man sich die 14 grundlegenden Formen gehörig eingeprägt hat. Auch das gleichzeitige Einordnen ein- und derselben Sorte in mehrere Abteilungen ruft keine besonderen Schwierigkeiten hervor.

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