Beiträge zur vergleichenden Sprachforschung auf dem Gebiete der arischen, celtischen und slawischen Sprachen, Bände 1-2

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F. Dümmler, 1858
 

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 296 - Sanskrit grammarians- if we begin to pronounce the tenuis, but, in place of stopping it abruptly, allow it to come out with what they call the corresponding "wind" (flatus, wrongly called sibilans), we produce the aspirata, as a modified tenuis, not as a double consonant.
Seite 98 - Mit dem Genius steht die Natur im ewigen Bunde: Was der eine verspricht, leistet die andre gewiß.
Seite 133 - Die europäischen glider des arischen [dh indogermanischen] sprachstammes bilden eine kette, deren beide enden nach Asien hinübergreifen; unverkennbar zeigt die meisten berürungen mit den asiatischen sprachen das griechische, wogegen das slawische wol die meisten speciellen übereinstimmungen mit den iranischen aufweist. Ebenso wie hier schliessen sich auch innerhalb diser kette die nächst gelegenen glider anerkanntermassen zunächst an einander an...
Seite 127 - Bopp übereinstimmen, wenn er vg §. 429 über diese endungen auf -e in folgender weise sich aufsspricht : „merkwürdig aber sind jedenfalls diese weiblichen Verbal-Endungen, weil sie auf dem Gefühle der grammatischen Identität des Verbums und Nomens beruhen, und beweisen, dafs der Sprachgeist von dem engen Zusammenhang noch lebendig durchdrungen war, der von jeher zwischen den einfachen Pronominen und den mit Verbalstämmen verbundenen bestanden hat.
Seite 287 - Tenues aspirieren, dh unmittelbar mit einem h verbinden lassen. Da bei der Media die Stimmritze bei der Explosion zum tönen verengt ist, so muss ihr immer erst ein Vocal angehängt werden, ehe das A folgen kann , bei dem die Stimmritze weit offen ist.
Seite 292 - Das adjectivum könnte eigentlich der motion völlig entraten und man kann sich wundern, dass es nicht bloss adjectiva einer endung gibt. Vgl. Schleicher beitr. III 92 ff. Miklosich vergl. gramm. IV 20. Ich glaube nun, dass man die geschlechtige differenzierung der...
Seite 109 - Die absonderung der lettisch-slawischen idiome von der asiatischen schwestersprache, mag man sie sanskrit nennen oder ganz unbenannt lassen, ist später eingetreten als die der klassischen, germanischen und keltischen sprachen, aber doch noch vor der spaltung des asiatischen teils unseres sprachgebiets in den medo-persischen und indischen zweig.
Seite 290 - Wert und also auch wirklich durch Stoffwörter in einem Satzverhältnisse (männlicher Hirsch) oder einer Zusammensetzung (Mutterschaf) oder einer Ableitung (Löwin) aus: — nur diese materialen Geschlechtsverhältnisse kennen die formlosen Sprachen, weiter nichts. Dahingegen ist in den Formsprachen der Geschlechtsunterschied Sache der Form, 295 in welcher die Dinge aufgefasst werden, ein Darüber-Hinausgehen über das materiell Gegebene, eine ästhetische Personificirung der Vorstellung.
Seite 290 - Wenn auf die Tenuis ein Vocal folgt, so kann man entweder unmittelbar nach Durchbrechung des Verschlusses die Stimmritze zum tönen verengern, so dass der Ton der Stimme sofort anklingt, oder man kann damit zögern, so dass eine kurze Weile der Athem frei durch die offene Stimmritze zum offenen Mundcanal hinausfliefst und erst dann die Stimme einsetzt. Im ersteren Falle tönt die Tenuis rein, im zweiten aspiriert.
Seite 367 - Glossary, Book of Leinster: Aball, now, from a town of Italy called Abellum, ie it is thence that the seed of the apples was brought formerly") und von hier noch vor der ersten Lautverschiebung ins Germanische, dann weiter ins Litauische (lit.

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