Krieg von 1806 und 1807: ein Beitrag zur Geschichte der preussischen Armee nach den Quellen des Kriegs-Archivs, Band 3

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Beliebte Passagen

Seite 333 - Effronterie, ihm zu verstehen zu geben, daß es sehr wohl möglich sei, die preußischen Truppen so zurückzuhalten, daß sie nichts thäten als siguriren.
Seite 520 - Gxcelleuz ganz unterthänigst zu bitten, uns bei einer Fahne den heiligsten Eid leisten zu lassen, daß wir uns lieber unter dem Schutte des Hagelsberges begraben lassen, als eine, dem...
Seite 565 - Man verspricht mir zum nächsten Donnerstag genug Lebensmittel, um wenigstens die Armee vereinigen zu können. Ich wünsche, daß dieses Versprechen in Ersüllung geht! Dann würde ich dem Feinde wenigstens einen empsindlichen Streich spielen können, und dadurch den üblen Eindruck vermindern, welchen die Uebergabe von Danzig aus die Höse von London und Wien machen muß.
Seite 149 - General Diericke von der Westseite her gegen den Ort vordrang. Man trieb wohl den Feind von beiden Seiten in die Straßen hinein...
Seite 147 - Infanterie -Re, giment, den Damm an. Nach wenigen Schüssen wurden die preußischen vor dem Damm aufgestellten Schützen geworfen, und die beiden...
Seite 565 - Gesahr gerathen wird. Denken Sie sich mir gegenüber den ersten Helden des Iahrhunderts mit einer mehr als doppelt so starken Armee, welcher zugleich unumschränkter Herr über die Kräste großer Länder und Niemandem verantwortlich ist. Seine Generale, wie seine Truppen, sind kriegsgeübt und siegestrunken...
Seite 566 - Nur das Gesühl sür Kaiser und Vaterland, der eisenseste Mut unserer Armee, mit welcher ich es auch gegen Napoleon und seine große Überzahl auszunehmen wage, wenn er mich in einer gewählten Position angreist, hält mich in meinen schwierigen Verhältnissen ausrecht und giebt mir selbst die Hoffnung, unser Vaterland so lange verteidigungsweise schützen zu können, bis die Operationen der anderen Mächte uns die Möglichkeit gestatten werden, ossensiv aus der betretenen Ehren- und Siegesbahn vorzuschreiten.
Seite 565 - Ich lege Ew. Majestät einen Rapport des Generals Kaminskoi mit der unglücklichen Nachricht der nahen Uebergabe von Danzig zu Füßen. Es ist traurig, daß ich bis diesen Augenblick wegen Mangel an Lebensmitteln in einer Zeit habe in...
Seite 521 - Ohne Pulver, das mir nicht verschafft worden, Kapitulation abgeschlossen, wenn nicht bis morgen Mittag Entsatz kommt. Wo nicht, marschire ich Mittwoch mit Ober- und Untergewehr nebst 2 Geschützen über die Nehrung nach Pillau. Die Garnison dars ein Jahr lang nicht dienen.
Seite 149 - Rüchel links wenden, über die nassen Wiesen im Norden der Stadt die Straße nach Neidenburg erreichen, und von dieser aus in die Stadt eindringen sollte, wo zugleich die Wegnahme des Schlosses den Feind zum Rückzuge aus der Stadt nöthigen konnte, wenn er sich nicht in eine üble Lage versetzt sehen wollte.

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