Gott und das Nichtige: eine Untersuchung zur Rede vom Nichtigen ausgehend von [Paragraph] 50 der Kirchlichen Dogmatik Karl Barths

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Theologischer Verlag Zürich, 01.01.2006 - 400 Seiten
Wie kann und soll vom Bosen gesprochen werden? Die gegenwartig vielfaltig konstatierte Sprachnot in der Rede vom Bosen betrifft nicht nur ihren Inhalt, sondern auch ihren Redemodus. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verfasst Karl Barth im Rahmen seiner Kirchlichen Dogmatik einen Paragraphen, den er mit Gott und das Nichtige uberschreibt. Barth nimmt sich darin in ausserst pointierter und bedenkenswerter Weise jener Sprachnot in der Rede vom Bosen an. Er transformiert dabei an wesentlichen Punkten theologische und philosophische Denktraditionen in der Rede vom Bosen. Die vorliegende Untersuchung nimmt diesen Paragraphen zum Ausgangspunkt einer grundlichen Analyse von Barths Rede vom Nichtigen. Verhandelt werden u. a. Genese, Phanomengehalt, Funktion und Redemodus der Rede vom Nichtigen. Die Untersuchung schliesst mit dem Versuch einer kritischen Weiterfuhrung von Barths Rede vom Nichtigen mittels einer systematisch-theologischen Besinnung auf Inhalt und Redemodus der Klage. Matthias Dominique Wuthrich, Dr. theol. , VDM, 1972, ist Beauftragter fur Theologie am Institut fur Theologie und Ethik des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes.
 

Inhalt

Teil
147
der Nichtigkeitsgestalt der Sünde
182
3
207
Erwählungslehre
215
Kriegsdeutungen
237
und Barths Verständnis des göttlichen opus alienum
245
3
259
1
274
5
318
4
326
6
333
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Autoren-Profil (2006)

Matthias Dominique Wuthrich, Dr. theol., VDM, 1972, ist Beauftragter fur Theologie am Institut fur Theologie und Ethik des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes.

Bibliografische Informationen