Dr. Martin Luthers Briefe, sendschreiben und bedenken: vollständig aus den verschiedenen ausgaben seiner werke und briefe, aus andern büchern und noch unbenutzen handschriften gesammelt, Band 6

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G. Reimer, 1856
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Beliebte Passagen

Seite 395 - Zeiten um sind, auf daß du erkennest, daß der Höchste Gewalt hat über der Menschen Königreiche, und gibt sie wem er will.
Seite 390 - Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst, und wirst allda eingedenk, daß dein Bruder Etwas wider dich habe; so laß allda vor dem Altar deine Gabe, und gehe zuvor hin, und versöhne dich mit deinem Bruder; und alsdann komm
Seite 63 - Nu wäre der Schaden dennoch zu leiden, wenn sie doch meine Bücher nicht so falsch und schändlich zurichten. Nu aber drucken sie dieselbigen und eilen also, daß, wenn sie zu mir wieder kommen, ich meine eigene Bücher nicht kenne. Da ist etwas außen, da ists versetzt, da gefälscht, da nicht korrigiert. Haben auch die Kunst gelernt, daß sie Wittemberg oben auf etliche Bücher drucken, die zu Wittemberg nie gemacht noch gewesen sind.
Seite 146 - Statt fange und zu Nacht von Mäusen, Flöhen, Läusen, Wanzen überzogen werde, damit er unser vergesse und den freien Flug uns nicht wehre. Warum gebraucht er solchen Zorn und Ernst nicht wider die Sperlinge, Schwalben, Elstern, Dohlen, Raben, Mäuse und Ratten? Welche Euch doch viel Leids tun, stehlen und rauben und auch aus den Häusern Korn, Hafer, Malz, Gerste usw.
Seite 147 - Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen ; und euer himmlischer Vater nähret sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie ? Wer ist unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget?
Seite 391 - Werde ich Gnade sinden vor dem HErrn, so wird er mich wieder holen und wird mich sie seheu lassen und sein Haus. Spricht er aber also: Ich habe nicht Lust zu dir. siehe, hie bin ich; er mache es mit mir, wie es ihm wohlgesället", 2 Sam, 15, 25.
Seite 146 - Finkenherd anzurichten, und nicht allein unsern lieben Freunden und Finken, sondern auch uns allen die Freiheit, zu fliegen in der Luft und auf Erden Körnlein zu lesen, von Gott uns gegeben, zu wehren vornimmt, dazu uns nach unserm Leib und Leben stellt, so wir doch gegen ihn gar nichts verschuldet noch solche ernstliche und geschwinde Thurst um ihn verdient.
Seite 112 - Christ hierein bewillig gen wolle, vnd ist nicht die frage, ob er hie als ein fürst handele. Es ist ein anders, ob ein fürst predigen solle, odder ob er ynn die predigt willigen wolle , Es soll nicht der fürst , Sondern die schrifft der...
Seite 146 - Wird er das nicht thun, sondern uns also freventlich nach unserm Leben stehen, so wollen wir Gott bitten, daß er ihm steure und er des Tages auf dem Herde Frösche, Heuschrecken und Schnecken an...
Seite 397 - Wer in mir bleibt, und ich in ihm, der bringt viel Früchte, denn ohne mich könnt ihr nichts thun, nemlich das mir gefällt und angenehm ist. Nun ist« k»»d und offenbar, daß alle Hände!

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