Ueber die Einsamkeit, Band 1

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Weidmanns Erben und Reich, 1784
 

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Beliebte Passagen

Seite 26 - Deutschland [. . .] war vielleicht nie so gesellig wie itzt. Alle Zerstreuungen der großen Welt werden in allen niedrigen Ständen nachgeäfft. Allgemein wird die Zeit verschwendet. Mancher, der durch sich selbst nichts ist, hängt sich an andere, um durch sich selbst nichts thun zu müssen. Alleine stehen ist, wie alleine leben, in Deutschland...
Seite 2 - Freude hervorrufen; ach nur Schatten aus jenen Tagen meiner Jugend, in denen Einsamkeit meine einzige Freude war; in denen ich keine angenehmere Ausflucht kannte, als in Klöster und...
Seite 47 - Trieb zur Einsamkeit ist also zuerst Trieb zur Absonderung von allem, was wir im Menschen» gewühle hassen; dann. Trieb zur Unabhängigkeit und Ruhe; dann, bey gesundem Geiste Trieb ztt allem dem unbeneideten Glücke, das jeder in sich selbst finden kann.
Seite 47 - Menschen« gewühle hassen; dann Trieb zur Unabhängigkeit und Ruhe; dann, bey gesundem Geiste Trieb zu allem dem unbeneideten Glücke, das jeder in sich selbst finden kann. Das höchste Glück de5 Menschen ist Ruhe im Herzen, unddieFreyheit, nur das zu thun, was man will und mag.
Seite 79 - Mund nicht aufthut, wenn ihn nichts iuteressirt, und freute sich nwl in seinem Herzen über diese Cerealien, wo alle Weiber über ihn herfielen, um auszumachen, ob er ein Weib sei. Nichts blieb unversucht, um ihn zu elektrisiren; man sprach 6e lez cli2lm«ll...
Seite 3 - Im Genüsse wirklicher Absonderung und grosser Stille oder auch nur durch Wegwendung der Gedanken von dem, was uns umgiebt, sind wir einsam

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