Unser Wissen von der Aussenwelt

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Meiner, 2004 - 279 Seiten
In "Unser Wissen von der Aussenwelt" wendet Russell die logisch-analytische Methode auf die Philosophie an und sucht Antworten auf die Frage nach Wesen und Erwerb sicheren Wissens von der Aussenwelt."Unser Wissen von der Aussenwelt," zuerst erschienen 1914, enthalt zusammen mit der Einfuhrung in die mathematische Philosophie von 1919 (PhB 536) die Gesamtheit aller wichtigen erkenntnistheoretischen und logischen Ansichten Russells. Hervorgegangen aus den "Lowell Lectures" - einer Vorlesungsreihe, die Russell 1914 an der Harvard Universitat in Boston gehalten hat -, beschaftigt sich das Werk mit Wesen und Erwerb sicheren Wissens von der objektiven Aussenwelt und sucht Antworten auf die Fragen, was die Welt sei und wie der Mensch sie sieht. Im Zentrum der Erorterung steht dabei das Verhaltnis der Sinnesdaten zu Raum, Zeit und dem Gegenstand der mathematischen Physik.Russells Anwendung der logisch-analytischen Methode auf die Philosophie fusst auf dem Verstandnis von Logik und Wahrnehmung als absolute Fundamente, auf die alles Wissen zu reduzieren ist. Sie offenbart Eigenart, Wirksamkeit und Unvermogen der modernen Logik in der Philosophie und erhebt diese in den Stand einer wissenschaftlichen Disziplin. Die Leichtigkeit des Fortgangs der Argumentation und die lebendige Sprache gewahren einen schnellen Zugang zu Werk und Grundthesen des Autors."Unser Wissen von der Aussenwelt" war von umfassendem Einfluss und hat beispielsweise Rudolf Carnap zu seinem Hauptwerk "Der logische Aufbau der Welt" angeregt. Mit der Neuausgabe des Textes in der "PhB" wird eine grundlegende Uberarbeitung der deutschen Erstausgabe des Jahres 1926 im Meiner Verlag vorgelegt. Der Band basiert auf der von Russell im gleichen Jahr uberarbeiteten Version und wird durch eine ausfuhrliche Einleitung des Herausgebers abgerundet."

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