Toneurythmie Im Lichte Der Musikwissenschaft: Eine Musiksemiotische Analyse Sowie Anregungen Zum Praktischen Musizieren Und Eurythmisieren

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Diplomica Verlag, 2008 - 132 Seiten
Das Buch "Toneurythmie im Lichte der Musikwissenschaft" besch ftigt sich mit dem Ph nomen der Toneurythmie aus musiksemiotischer Sicht. In der Einleitung wird auf das Verh ltnis der Wissenschaft zur Kunst der Eurythmie eingegangen mit der Feststellung, dass es bislang kaum wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dieser K rperbewegungskunst gab. Um diese Forschungsl cke zu schlie en, wird im Hinblick auf die Toneurythmie als Teilbereich der eurythmischen Kunst das Ziel der Abhandlung formuliert, n mlich einen allgemeinen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn anzustreben sowie das Entwicklungspotential toneurythmischer und musikalischer Ausdrucksmittel aufzuzeigen. Eine praktische Anwendbarkeit der erlangten Erkenntnisse ist ein wesentlicher Bestandteil der Abhandlung. Als wissenschaftliches Mittel werden die Methoden der Musiksemiotik angewendet, welche ein interdisziplin rer Wissenschaftszweig ist. Die Musiksemiotik vereint musikwissenschaftliche Systematik mit den Grundkonzepten der Zeichenwissenschaft (Semiotik). Nach dem Quellen- und Literatur berblick werden allgemeine Fragen formuliert: Was ist Eurythmie? Wie l sst sich Toneurythmie musiksemiotisch beschreiben? Als Antworten folgen die Kapitel "99 Jahre Eurythmie: von 1908 bis 2007" mit einer Entstehungschronik dieser Kunst sowie "Methodenentwicklung zu einer musiksemiotischen Analyse der Toneurythmie" in welchem das triadische Zeichen-Modell von Charles Sanders Peirce als Methode zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung gew hlt wird. Des Weiteren wird das Zeichensystem (Gestik) der Toneurythmie aus musiksemiotischer Sicht analysiert. Folgende Grundelemente werden einzeln betrachtet: die Dur-Skala, die Moll-Skala, die Chromatik, Intervalle, Dur und Moll, Akkorde (konsonierende Dreikl nge und deren Umkehrungen, Dissonanzen und Septakkorde). Auf Basis der Analyse werden einige Entwicklungsm glichkeiten der toneurythmischen Gestik vorgeschlagen, z. B. ein Zeichensystem f r die Kirchentonarten und M glichkeiten d
 

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Inhalt

Weitere Aspekte der Intervallgestik
76
Fazit
103
Verzeichnis der Notenbeispiele
116
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2008)

Davit Drambyan, Diplom-Komponist, Magister Artium der Musikwissenschaft. Diplomstudium in Komposition am staatlichen Komitas-Konservatorium Jerewan (Armenien), Abschluss 1998. Magisterstudium in Musikwissenschaft und Anglistik/Amerikanistik an der Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Deutschland), Abschluss 2008. Langjahrige Praxis der Eurythmie u.a. am Eurythmeum Stuttgart in 1996. Langjahrige Praxis der asiatischen Kampf- und Bewegungskunste Aikido, Iaido und Tai-Chi. Derzeit freischaffend.

Bibliografische Informationen