Streffleurs militärische Zeitschrift, Ausgaben 1-3

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L.W. Seidel, 1830
 

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Seite 82 - Mincio am 2o. Mai, und die übrigen Kriegsereignisse in Italien, von der Mitte des Mai bis zum Anfang des Iuli 1796. — I. 1827; VIII. H. III. A. - IX, H. III. A. - XH III. A.
Seite 250 - Während die Laufgraben fortgeführt wurden , besetzten jede Nacht fünfhundert Musketiere den Eingang des Hafens, die den Auftrag hatten, die Barken, welche aus - oder einzufahren versuchen würden, zu verjagen. Sie standen hierbei oft bis an den Gürtel, und noch tiefer, im Wasser, und wurden gewöhnlich aus der Stadt und der Citadelle lebhaft beschossen; da sie bei dem Schimmer ihrer Flintenlunten von denselben entdeckt wurden. Bei Tage übernahm das zu Risban aufgestellte Geschütz die Deckung...
Seite 158 - Montcbaldo stehenden Feind angreifen , oder an ihm Vorbeimarschiren werde ? -^ Indessen ließ der Prinz zu beiden Seiten der Etsch die Gegenden rekognosziren, und an der Herstellung der an diesen Fluß und über das Gebirge, in den Richtungen gegen Vicenza, Verona, Brescia und Bergamo, führenden Wege arbeiten, um nach Bedarf auf jedem derselben vorrücken zu können. — Die am 22. Mai erhaltenen Nachrichten gaben, daß die Franzosen nunmehr alle Höhen zwischen dem Lago di garda und der E t sch...
Seite 73 - Stadt aufgehen sahen, erriethen sie gleich die wahre Ursache desselben. Da sie nun in der von ihren Bewohnern verlassenen Stadt keinen Widerstand zu erwarten hatten, eilten einige Scharen den Sturmkolonnen voraus, auf die Breschen zu, kletterten mit großer Mühe über dieselben, und stiegen in die Stadt hinab. Dann öffneten sie den Kolonnen das östliche, nach Semendria führende Stadtthor. Durch dieses drangen nun Fußvolk und Reiterei mit größtem Ungestüm und in völliger Unordnung ein. Die...
Seite 61 - Achmed verlor die Hoffnung, mit seinen leichten Kanonen den Platz zu bezwingen. Er mußte aus des Sultans Lager schwere Geschütze herbeibringen lassen. Als diese ankamen, wurde das Feuer mit der größten Heftigkeit wieder begonnen, und Tag und Nacht fortgesetzt. In Kurzem waren dann große Strecken der Mauern zertrümmert, und boten breite Breichen zum Sturme. Doch die mit Wasser angefüllten Graben hinderten den Zugang. — Da wurden eine Menge aus Griechenland, Thracien und Bulgarien...
Seite 60 - Vertheidigern wenig Hoffnung, Sabacz zu erhalten. So leicht es nun denselben auch gewesen seyn würde, vom Feinde unbemerkt und ungehindert, bei Nacht auf Kähnen über die Save zu entkommen, so zogen sie doch, dem Beispiele ihres Befehlshabers, Simon Log od y folgend, den gewissen, aber ruhmvollen Tod der Schmach vor, den Platz, welchen sie zu vertheidigen geschworen, dem Feinde zu überliefern. Diese tapfern Krieger unterließen nun kein Mittel, den Fall der Festung zu...
Seite 172 - Etsch) überfielen , einige Feinde niedermachten, 2 Offiziere und 6 Mann gefangen nahmen, und sich der gewöhnlichen Fahre bemächtigten. Hierbei war nur ein kaiserlicher Dragoner geblieben. — Auf einer anderen Stelle wurden 4 Corbellische Kürassiere, als Bauern verkleidet, mit einem wälschen Boten, ans Ufer geschickt; welcher Letztere nach dem jenseitigen Ufer rief, daß man sie mit einem Kahne abholen möchte. Nach einigem Zögern fuhr ein französischer Korporal mit 7 Mann über die Etsch,...
Seite 54 - Thätigkeit berechtigt und ermuntert, — mit dem Frühjahre ,52» die bereits in den Kriegsszenen i. und 2. erzählten Feindseligkeiten in B osnien begonnen. Die Festung Belgrad war aber der Punkt, gegen welchen die dermaligen großen Rüstungen des Sultans zunächst gerichtet waren, und man wußte an Ludwigs II. Hofe bereits, daß Soliman in eigner Person sein Heer zu deren Angriff führen werde. Dieser wichtige Platz hatte in letzter Zeit zwei Kommandanten gehabt. Der Eine, Emmerich Henning, mit...

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