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IV. Diemingen (Demingen), Pfarrdorf im Königr. Würtemb. welches als Patronen den heil. Wendelin verehrt, zählt 82 H. u. 402 S. Das Kloster Neresheim besaß das Kirchenlehen 6), und überließ es in jüngern Zeiten an das Domkapitel. Dahin gehören:

a) Wagenhofen, Dörfchen von 83 S. mit U. L. F. Kapelle. # St.

b) Duettenstein, 8 S. mit der St. Columbans Kapelle. 1 St.

V. Dischingen, Markt an der Eger im Königreich Würtemberg, enthält 965 S. und hatte ehemals einen eigenen Adel, welchem auch das Lehen der dem heil. Johann dem Täufer dedicirten Pfarrkirche eigen war. Von diesem kam solches an die Edeln von Kazenstein, vom Trugenhofen, von Leonrodt, an die Grafen Schenk, und zuletzt an das Fürstlich - Tarische Haus 7). Die Grafen Schenk besorgten aus dem Vermögen der St. Wilibalds Kapelle 1727 eine Frühmeß 8). Filiale sind:

a) Igenhausen, Dorf von 120 S. mit einer Kapelle. # St.

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6) Matrikel. 7) Matrikel. 8) S. II. Periode. I. Band. 5l.

VI. Dunstelkingen, Pfarrdorf in der Grafsch. Wallerstein von 370 S., welches Her- degen von Hürnheim sammt der Lehenschaft der dem heil. Martin dedicirten Kirche im J. 1554 an den Grafen Ludwig von Oettingen verkaufte. 9). Die Grafen von Oettingen vermachten alsdann das Kirchenlehen mit aller Zugehörde dem Frauenkloster Kirchheim 10). Filiale dahin sind: a) Frickingen, Dorf von 236 S. mit der St. Veits Kapelle. # St. b) Katzenstein, Dorfvon 174 S. sammt einem Schloß und der St. Lorenz Kapelle, wo ein Manualbenefizium von den Grafen unterhalten wurde. St. c) Höfen 102 S. . Auf der Lir 6 S. # St. VII. Ebnat, Pfarrdorf im K. Würtemb., enthält 151 H. u. 790 S. und feyert das Patrocinium am Feste der unbefleckten Empfängniß Mariä. Der Kirchensaß gehörte dem Kloster Neresheim, wie es die Bestätigungsbulle des Pabstes Bonifaz vom Jahr 1298 beurkundet 11). Im Jahr 1781 ward daselbst eine Kaplanei gestiftet 12). Filiale sind: Diebesbuch 20 S. ä. Hagenbuch 13 S. . Hubesweiler 7 S. #. Niosetz 66 S. - St. VIII. Eglingen, Markt im K. W. hat 538 S. und eine dem heil. B. Martin geheiligte

9) Materialien zur Oetting. Gesch. 10) Matrikel. 11) Khamm III. P. p. 308. 12) S. II. Periode.

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13) Matrikel. 14) Neresh. Deduct. p. 599. 15) OettingMaterial. 16) S. II. Periode.

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XIII. * Merding (vielleicht Merstingen), Pfarrdorf in dem Fürst. W., dessen Kirchenlehen Graf Ludwig von Oettingen der Domkirche zu Augsburg für Lossprechung von einer Bürgschaft im J. 1312 übergeben hat 21).

17) Khamm 1. c. 18) Domkapitl. Urk. 19) Neresh. Deduct. P.575. 20) Koberlins Material. 21) Oetting. Material.

XIV. Merkingen (Dorfmerkingen), Pfarrdorf in dem Fürstenth. Wallerst. von 538 S. unter dem Schutze der heil. MM. Georg und Moritz, wo die Edeln von Wöllwardt 22) und hernach die Grafen von Oettingen das Präsentationsrecht ausübten.

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22) Matrikel 23) Gesch. der Bisch. II. B. S. 237. 24)Gesch. des Stifts. S. 53. 54. 25) S. II.Periode. 26) II. Per.

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