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schehen, und wird jeden dritten Sonntag oder Feyertag der Gottesdienst gehalten. - -

b) Schlachtegg 6 S. c) Peterswörth.

VIII. Hausen, Pfarrdorf im L. G. Lauingen, welches 7 H. u. 27 S. zählt, und unter dem Schutze des heil. Apostels Petrus steht. Der Kirchensatz war ein Lehen der Herzoge von Baiern. Herzog Rudolf verlieh solches im I. 1299 am Samstag vor Martini (7. Nov.) dem Hurnloher Burggrafen; und Herzog Ludwig im I. 1312 am Alexanders Tag Konrad und Hans den

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39) Kornmanns Chron. von ursb. 40) H. Dr. Raiser l. c. S. 36. 41) Matrikel. 42) Matrikel. Spital Urk. 43) S. Altstadt Kapitel Höchstädt III. Kapitel. §. III.

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XII. Lauingen, Stadt und Sitz eines Landgerichts an der Donau, begreift in sich 692 H. 3300 S., und verehrt als Schutzpatronen den heiligen Martin. Den Kirchensatz mit dem Orte erhielt im achten Jahrhundert unter König Pipin von Wigram und Scoram das Kloster Fulda 6), bey dem er auch bis ins 14te Jahrhundert verblieb. Als K. Ludwig IV. im J. 1325 die Stadt einnahm, eignete er sich auch den Kirchensaß zu. Mit diesem dotirte er das von ihm gestiftete Kloster Ettal, welchem der Bischof Heinrich III. den 1. Juli 1341 solchen einverleibt hat 47). Im J. 1531 den 1. Dez. überließ das Kloster denselben sammt dem Zehenten und dem Patronatsrechte auf 4 Benefizien gegen eine jährliche Rente von 325 Fl.

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Rhein. mit Bewilligung des Herzogs Wilhelm und des Bischofs von Freising Philipp dem Magistrate von Lauingen 43). Vor der Reformation stiftete die Frömmigkeit der Lauinger mehrere Benefizien; nämlich: a) das der heil. Magdalena im J. 1417 Heinrich Imhof; b) des heil. Johann Evangelist, Wernher Roßhaupter, welche beyde Bischof Anselm im J. 1421 bestätigte; c) der heil. Katharina und des heil. Nikolaus im J. 1/25 (nach andern 141), Ottilia von Rietheim; d) des heil. Veits und der heil. Brigida das Spital, welche Bischof Burkard im I. 1404 genehmigte. e) Andere stiftete im J. 1/ll und 1447 der reiche Bürger Konrad Forster, denen der Kardinal und Bischof P et e r 1446 und 148 seine Bestätigung ertheilte 49). a) Im Jahr 1406 stiftete Hans Hai den zur Spitalkirche eine geistliche Pfründe. b) 170 eben dahin Heinrich von Lauterbach und seine Gattin Barbara zwey Altarpfründen; c) so auch 1/4 Konrad Forster und seine Gemahlin Margaretha dahin die St. Leonardspfründe, auf welche Bischof Johann II. dem Kloster Ettal das Patronatsrecht bekräftigte 50).

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