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nediktbeurn 21). Jetzt ist es mit der Pfarrei Oberpfaffenhofen unirt. IX. Feldafing, Pfarrdorf im L. G. Starenberg besteht in 167 S. und einer dem heiligen Erzengel Michael geweihten Kirche, auf welche ehemals die Herzoge von Baiern die Lehenschaft hatten 22), welche jetzt den Grafen La Rose gehört 23). Dahin sind eingepfarrt: a) Mamhofen, Dörfchen von 75 S. mit der St. Jakobs Kirche, in welcher jeden dritten Sonntag

alternativ mit Hausen der Gottesdienst gehalten, auch begraben und kopulirt wird. # St.

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22) Matrikel. 25) Dieselbe. 24) M. B. V, VIII. p. 205. 25) Ib. P. 204.

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XII. Hechendorf, Pfarrdorf im L. G. Starenberg unter dem Schutze des heil. Erzengels Michael, zählt 106 S. Den Kirchensaß, Zehent und Widdum verschafften die Gebrüder Meilinger Konrad, Hans Otto, ulrich und Hermann von Hechendorf im I. 1365 am St. Johanns Tag zu Sunnwenden zu einem Seelgeräth dem Kloster Diessen 29), welchem solcher auch einverleibt war. Dahin gehören:

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26) M. B. V. VIII. p. 284. 27) Ib, p. 284. 28) Chartul. 29) M. B. V. VIII. p. 253.

a) Breitenbrunn, Dorf von 163 S. mit der St. Johanns Kirche und einem Freythof, wo mehrere Gottesdienste gehalten, und alle pfärrlichen Verrichtungen ausgeübt werden. # St. b) Gunter ingen 55 S. Ellwang und Wasach 2 H. 29 S. à St.

XIII. Inning, Pfarrdorf im L. G. Starenberg, hat 412 S. und eine dem heil. Johann dem Täufer geweihte Pfarrkirche, deren Lehenschaft sammt Zugehörde dem Frauenkloster Seligenthal – bey Landshut eigen war 30). Filiale sind: a) Wörth, Hofmark sammt der dem heiligen Georg geweihten Schloßkapelle, zählt 6 S. Im J. 1600 errichtete Martin Kezmair von München in derselben ein Benefizium 31), welches der Freyherr von Baumgarten im J. 1637 wieder herstellte und von dem bischöflichen Ordinariat unter einigen Bedingnissen das Präsentationsrecht darauf erhielt 52). # St. b) Schlognhofen, Dörfchen von 56 S. mit der St. Michaels Kirche, und Freythof, wo mehrere Gottesdienste gehalten werden. 1 St. C c) Stegen, an der Amber 4 H. 2 S. samm der St. Sebastians Kapelle. St. d) Buch, Dorf oon 96 S. mit U. L. F. Kapelle. # St.e) Arzla, eine Schwaig 12 S. . Becha 29 S. H. Oberdorf, eine Schwaig. # St.

3) Matrikel. 3) Vik. Reg 32) Chartul. Wie

XIV. Machtlfing (Ober), Pfarrdorf im L. G. Starenberg, unter dem Schutze des heil. Johann des Täufers. Den Kirchensatz verschaffte Otto von Hornstein dem Kloster Beuerberg, was seine Söhne Eberhard, Ludwig und Konrad den 15. Febr. 1277 bestätigten 33). Mit dieser Pfarrei ist vereiniget:

XV. Machtlfing (Unter), Dorf mit einer U. L. F. geweihten Kirche, welche ehemals eine eigene Mutterkirche war, worauf das Kloster Diessen von Erkard dem Forher das Patronatsrecht im I. 1363 am St. Veitstag 34), und

die Inkorporation derselben von dem Kard. und

Bischof Peter den 29. Octob. 153 erhielt 55). Beyde Orte zählen 200 Seelen. Dahin gehört noch: Rothenfeld 3 S. # St. XVI. Mailing, Pfarrdorf im L. G. Starenberg von 74 S. Die der heil. J. u. M. Margaretha geweihte Kirche wurde ehemals von den Grafen Seeveld mit einem eigenen Priester versehen, im I. 15 aber dem Benefizium des heil. Geistes zu Oberalting einverleibt 36), doch mit der Verbindlichkeit, daß der Benefiziat und Pfarrer von Dreßling alternirenden Gottesdienst halten,

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und alle pfärrlichen Verrichtungen daselbst besorgen muß. - XVII. Oberalting, Pfarrdorf im L. G. Starenberg, zählt 210 S. und verehrt als Patronen die heil. Apostel Peter und Paul. Die Lehenschaft der Kirche hatten die Edeln von Seeveld, und nach ihnen die Grafen Törring 37). In derselben stiftete Georg von Gundelfingen (vermuthlich auf Seeveld) auf dem Altar der heil. Katharina eine Kaplanei, und eine andere auf dem Altar des heil. Geistes. Bischof Peter bestätigte den 10. May 1445 beyde, inkorporirte die erste der Pfarrei Dreßling, und vereinigte mit der andern die Pfarrei Mailing 38). Dahin sind eingepfarrt: a) Seefeld mit einem Schloß und der Kapelle des heil. Johann des Täufers, von 98 S. Der Benefiziat von Wörth wohnt in Seefeld und versieht das dortige Manualbenefizium. # St. b) Hersching, Dorf am Ambersee von 295 S. wo zwey Kirchen sind, eine dem heil, B. Martin, und die andere dem heil. Nikolaus geweiht, in welchen alle Sonn- und Feyertäge der Gottesdienst wechselweis gehalten, und alle pfärrlichen Handlungen verrichtet werden. 1 St. -- c) Steinbach, Dorf von 99 S. sammt der St. Martins Kirche und einem Freythof, wo viermal Gottesdienst und auch Kopulationen gehalten werden.

37) Matrikel. 38) Domkapitl. Urk.

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