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schon im Jahr 1555 einen Kreuzgang dahin verlobt haben 4). - St.

f) Stuhlenmühl 9 S. - St.

III. Baiershofen, ein Pfarrdorf im L. G. Dillingen von 52 H. u. 276 S. verehrt den heil. Leonard als Patronen. Die Pfarrei hat das Kloster Fultenbach an sich gebracht, und die Inkorporation derselben vom Bischof Heinrich III. im I. 1346 erhalten 5).

IV. Binswangen, Pfarrdorf im L. G. Wertingen, hat 145 H. u. 612 kathol. Einwohner, die übrigen bekennen sich zum Judenthum. Die Pfarrkirche ist zur Ehre des heil. Bischofs Nikolaus eingeweiht. Der Kirchensatz, so wie der Ort selbst war ein Lehen des Stifts Kempten, welches von den Markgrafen von Burgau im J. 1261 an die Edeln von Ramschwag, von diesen an die von Landau, dann an die Langenmantel, Schertling, und endlich an die von Knöringen übergegangen ist. Nach Erlöschung dieser Familie im J. 1769 fiel selbes an benanntes Stift wieder heim, und es blieb im Besitze bis zur allgemeinen Sekularisation 6). In dieser Pfarrei befinden sich zwey Kapellen, eine U. L. F., und die andere der heil. Anna gewidmet, in welcher den

5) Vik. Reg. 6) Kempt. Nachr. I. Band 20

17. Sept. 1685 die Skapulierbruderschaft aufgenommen wurde.

V. Bliensbach (Pliensbach), Pfarrdorf im L. G. Wertingen, von 35 H. u. 212 S., feyert das Patrocinium am Feste der heil. J. u. M. Margareth. Die Edeln von Zusameck hatten die Lehenschaft der Kirche zum Eigenthum. Im J. 1292 übergieng diese an Hartmann Langenmantel, von den Langenmanteln an Heinrich Bach, im J. 1369 an Karl Gollen hofer und Josen Vögelin, welche solche sammt dem Ort im I. 1378 dem Domkapitel käuflich überließen. Im folgenden Jahre hat Bischof Burkard demselben die Pfarrei einverleibt, und der Kardinal Pileus die Einverleibung genehmiget 7). Dahin gehören:

a) Hohenreithen, ein Dorf von 18 H. 231 Seelen sammt dem Schloß und der St. Georgen Kapelle. Leonard, Marschall von Hohenreichen, stiftete dahin im J. 1456 am Sonntag vor Pfingsten (20. May)

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VI. Brettelshofen (Prettelshofen), ein Pfarrdorf im Landgericht Wertingen, besteht in

7) Domkapitl. Urk. L) Vik. Reg.

26 H. u. 166 S., feyert das Patrocinium am Feste des heil. Apostels Andreas. Das Recht, diese Pfarrei zu besetzen, erhielt die Domscholasterie im I. 1260 vw Konrad von Biberbach, Domkapitular 9). Bischof Christoph hat mit Bewilligung des Kapitels im J. 1530 das Archipresbiterat, oder die Dompfarrei mit der Scholasterie vereiniget, und ihr die Pfarrei Brettelshofen mit allen Einkünften einverleibt 10). Dahin sind eingepfarrt: Rieblingen, Dorf von 39 S. 217 S. und Nuischen 4 H. 21 S. - VII. Ellerbach, ein Pfarrort im L. G. Dillingen von 39 H. u. 206 S., unter dem Schutze der heil. Apostel Peter und Paul, war wahrscheinlich der Stammort der Edeln von Ellerbach, von denen das Domkapitel den Kirchensatz erhalten hat. Im J. 1572 überließ dasselbe diesen gegen einen Zehent zu Darbach an das Kloster Fultenbach 11), und bewirkte für dieses eine vollkommene Vereinigung dieser Pfarrei. Zu dieser gehört: Fultenbach, eine ehemalige Benediktiner Abtei 12), jetzt ein Weiler von 10 H. 51 S. VIII. Emmersacker, Pfarrdorf im L. G. Wertingen, begreift in sich 92 H. u. 582 S. und

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15) Von Stettens schriftl. Nachr. 14) S. II. Periode. 15) Chartul. von St. Moritz.

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