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27 Kapitel Jettingen.

von Werdenberg im I. 1372 eine Frühmesse 3), und im J. 1516 gründete Bischof Heinrich IV. auf Bitten der Gemeinde und der Kirchenpfleger aus dem Vermögen der Kapelle der heil. Margareth bey derselben ein Benefizium, und eignete seinen Nachfolgern im Bisthum das Collationsrecht zu l). Beyde Benefizien wurden in Folge der Zeit mit einander vereiniget. Hieher sind eingepfarrt: a) Baumgarten, H. G. Glött, ein Dorf von 29 H. 16 S. sammt der Kirche des heil. Leonards, bey der Graf Fugger v. Glött ein Benefizium errichtete 5), und der Benefiziat an Sonn- und Feyertägen den Gottesdienst halten muß. # St. b) Weiler, ein Dorf von 21 H. 112 S. # St. Rie der 13 H. 72 S. # St. Windhausen 8 H. 55 S. # St. Breit wismühle 11 S. # St. II. Anried, ein Pfarrdorf im L. G. Zusmarshausen von 36 H. u. 182 S., der heil. Felicitas und ihren Söhnen gewidmet, wo die Edeln von Stein das Pfarrlehen hatten 6), und wahrscheinlich mit der Herrschaft Wolfsberg an das Domkapitel veräußert haben.

III. * Burtenbach, ein Markt im L. G. Burgau von 176 H. u. 1020 S., war sammt dem Kirchensatz ein Eigenthum der Burggrafen Burtenbach, von denen der letzte Sproße Ulrich sol

3) Vik. Reg. 4) Gesch. 1. c, S. 165. 5) S. II, Periode. 6) Matrikel.

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7) Intelligenzblatt des Illerkreises. 8) Intelligenzblatt. 9) Cod. M. Cap. August, in Bibl. Beg

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ein Schulbenefizium errichtet wurde 13), täglich Gottesdienst gehalten, getauft, und die Sterbsakramente

gereicht werden. VIII. Glött, Pfarrdorf an der Glött, Hauptort des Herrschaftsger. Glött von 87 H. 80 S., dem heil. M. Georg gewidmet, hatte einen eigenen Adel. Der Kirchensatz kam an die Grafen von Werdenberg, von diesen mit Aislingen (Nr. I.) im J. 1/89 an den Bischof Friedrich II., welcher solchen an das Kollegiatstift in Dillingen im Jahr 193 vergabte 1), das besagte Stift aber überließ das Präsentationsrecht vermög vorliegenden Vergleich den 13. Octob. 1681 an die Grafen Fugger von Glött 15). Filiale: Die Feldmühle 3 S. t St. IX. Grünenbaindt, ein Pfarrdorf im L. G. Zusmarshausen von 51 H. u. 252 S., unter dem Schutze der heil. Apostel Peter und Paul, war mit dem Patronatsrechte im Besitze einiger Augsburgischer Bürger: der Portner, dann der Ridler, und des Hans Schmids, Landsberger ge: nannt, welcher beydes im J. 1464 an Hans Lauginger, und dieser im I. 1492 an das Spital in Augsburg verkaufte. Dieses vertauschte im Jahr 1506 Grünenbaindt gegen einen Hof zu Bobingen

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an Philipp von Stein zu Jettingen, und dessen Nachkommen veräußerten Beydes im J. 1589 an das Domkapitel 16).

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a) Schnutenbach, ein Dorf im L. G. Burgau von 21 H. 117 S. mit der St. Ursula Kirche, in welcher alle Sonntage Gottesdienst und auch Kopulationen gehalten werden. # St.

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