Abbildungen der Seite
PDF
[ocr errors][ocr errors]

12) Homiliar v.Wettenh. 13) S. III. Periode. 14) S. Gesch. der Bisch. II, B.S. 186. 15) Kornmanns Chron. 16) Dies. 17) S. II. Periode. - 18) Kormann. 19) Wettenhaus. Annal 20) Gesch, der Bisch. II. B. S. 235. 21) Wettenh. Annal 2.) Matrikel.

gen Jahrhunderts errichtete die Aebtissinn Carolina eine neue Kaplanei 17). Hieher gehören:

a) Hirschfelden, Weiler von 9 H. 56 S. mit einer U. L. F. geweihten Kapelle, die Bischof Eberhard dem Stift im J. 1408 einverleibte. St. 18).

b) Oberhagenried, 3 H. 19 S. # St. Marbach 3 S. St.

IX. Ettenbeurn, Pfarrdorf an der Kamlach im L. G. Burgau, hat 72 H. u. 395 S. und eine der Himmelfahrt Mariä geheiligte Kirche, welche Gottfried von Uten beurn im J. 991 an das mit dem Domstifte Augsburg vereinigte Kanonikatstift Wettenhausen vergabte 19), der Domprobst und nachmalige Erzbischof von Salzburg Eberhard unter Bischof Udals kalk dem Domkapitel überließ, Bischof Si frid den 6. Juni 1220 demselben einverleibte, und darüber Pabst Honorius III. den 17. Juli d. J. seine Bestätigung ertheilte 20). Im I. 195 veranstaltete die Gemeinde mit Genehmigung des Probstes Friedrich von Wettenhausen eine Frühmeß 21), welche das Domkapitel vergab 22). Eingepfarrt dahin sind:

a) Egenhofen, Dorf von 22 H. 106 S. sammt der heil. Dreyfaltigkeits Kapelle. # St.

[ocr errors]

23) Wettenhaus. Annal.

recht auf die Pfarrei übten der Bischof, der Ortsherr und der Pfarrer von Günzburg alternativ aus. 2). Sie war längere Zeit mit Anhofen unirt; im J. 1799 erhielt sie eine Kooperatur 25). Zuletzt wurde sie wieder zur Mutterkirche erhoben 26), und ihr folgende Filiale angewiesen: a) Kleinkissendorf von 32.H. 195 S. St.

b) Schneckenhofen, Dorf von 20 H. 149 S. sammt der heil. 14 Nothhelfer Kapelle. # St.

c) Balmertshofen, Dorf von 20 H. 96 S. sammt der St. Michaels Kapelle. # St.

d) Emmerthal, 2.H. 22 S. # St. Happach 3 H. 22 S. 1 St.

XII. Großkötz, Pfarrdorf im L. G. Günzburg von 153 H. u. 852 S., feyert das Patrocinium am Feste der heil. Apostel Peter und Paul. Es war ehemals der Pfarrei Günzburg unterworfen; wurde aber vom Bischof Christoph im J. 1541 zur Pfarrei erhoben, von Ulrich Ehinger von Ulm als Ortsherrn, der das Patronatsrecht erhielt, und von der Gemeinde dotirt 27). Nach den Ehingern kam das besagte Recht an die Inhaber der Markgrafschaft Burgau.

XIII. Günzburg, Stadt an der Günz, der Sitz eines kön. Landger., zählt 570 H. u. 2842 S.

[ocr errors]

und steht unter dem Schutze des heil. Bischofs Martin. Das Collationsrecht gehörte nach Urkunden von 1162 und 1186 den Bischöfen 28), und verblieb auch bischöflich, als der Ort im J. 1274 an die Markgrafen von Burgau kam. /

[ocr errors]

In eben dieser Stadt siedelten sich im Jahr 1453 die Klosterfrauen von der dritten Regel des heil. Franciscus an, und widmeten ihre Kirche der

28) Bischöfl. Urk. 29) Pfarrakten. 30) V. Reg. 31) Dieses Benefizium ward des Krankenbesnchs halber mit der Prädikatur vereiniget. 32) S. II, Periode. § XVI.

« ZurückWeiter »