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6) Irrsee Nachrichten. 7) Dieselbe, 8) Urk. in Vik. Reg. 9) Matrikel.

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, VI. Eggenthal, ein Pfarrdorf am Hun- gerbach im L. G. Kaufbeurn, von 77 H. u. 447 S. der heil. M. Afrageweiht, hatte einen eigenen Adel, von welchem das Kloster Irrsee im Beginnen des 14ten Jahrhunderts dasselbe sammt dem Pfarrlehen erhalten hat 10). Dahin gehören: Blumenried 6H. 25 S. Beschaunen 8 H. 37 S. Grub 2 H. 9 S. H St. Mayers 2 H. 12 S. Reichartsried (Ober) 6 H. 37 S. Romatsried 16 H. 95 S. # St. Rörwang 6 S. # St. Stelings 4 H. 50 S. Werbams 6 H. 58 S. Wiele 4 H. 30 S. à St. VII. Ettringen, Pfarrdorf an der Wertachim L. G. Türkheim, zählt 105 H. u. 695 S., und steht unter dem Schutze der heil. Bischöfe Martin und Nikolaus. Der Kirchensaß war ein Eigenthum der Grafen von Schwabeck, von denen er an die Herzoge von Schwaben, und von diesen mit der Herrschaft Schwabeck an die Herzoge von Baiern kam, welche ihn an die Riedheim, an die Stadt Augsburg, an die von Rechberg auf Wiederlösen verkauften, und wieder einlösten 11). Hieher sind Filiale: Osterettringen 2 H. 23 S. sammt der heil. Kreuz

10) Irrsee Nachricht. 11) Lori Lechrain Geschichte S. 216. 224.-302.

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wird. # St.- (

12) Irrsee Urk. Gesch. der Bisch. II. B. S.416. 15) S. Baisweil.

14) M. B. V.VI. p.545. G. d. B. II. S. 557. 15) M. R. P 560. neues mit demselben vereiniget 19). Filial dahin ist: Großried, Weiler von 6 H. 52 S., war ehe

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X. Kirchdorf, Pfarrdorf im L. G. Mindelheim, hat 61 H. u. 291 S., und eine dem heil. M. Stephan geweihte Kirche. Der Kirchensaß, der ein Reichslehen war, kam mit der Herrschaft Mindelheim von den Mindelbergern den 22. Juni 1363 käuflich an Heinrich und Walther dem Hochschlitzen 16), denen K. Karl IV. solchen im J. 1366 allodificirte 17). Dadurch wurde und blieb er immer ein Eigenthum der Herrschaft Mindelheim. Hieher gehört:

Kazenhirn 6 H. 27 S. # St.

XI. L auch dorf, Pfarrdorf zwischen der Mindel und dem Hungerbach im L. G. Kaufbeurn, mit 56 H. u. 266 S., feyert das Patrocinium am Fest der heil. Apostel Peter und Paul. Die Pfarrei wurde an das Kloster Ursberg vergabt, die Vergabung vom Pabst Innocenz III. im J. 1209 genehmiget, und die Einverleibung mit dem Kloster vom Bischof Wolfard demselben im I. 1300 bewilliget 18). Im I. 167 wurde sie an das Kloster Irrsee veräußert, und von dem Kardinal und Bischof Peter den 29. Nov. 169 auf ein XII. Mattsieß, Pfarrdorf an der Floßach im L. G. Türkheim, begreift in sich 84 H. u.502 S. und eine der Himmelfahrt Mariä geweihte Pfarrkirche, worauf die Lehenschaft der Familie von Mazensies angehörte, und durch Heurath an die Edeln von Freyberg im J. 1259 kam 21). In dem Dorf befindet sich eine Kapelle des heil. Leonards, außer derselben die der göttlichen Mutter, und auf dem Felde eine der 14 Nothhelfer. Eingepfarrt sind: Das Schloß 2 S. St. Die Mühle 7 S. # St.

mals eine Pfarrei, dem Kloster Ursberg gehörig, und

demselben im J. 1300 bestätiget 20). - St.

16) Gesch. v. Mindelh. S. 65. 17) Urk. 18) Kornmanns Chron. 19) Chartul. Domkapitel. I0) Kornmann.

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