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waren, welche solches an das Kloster zum heiligen Kreuz in Augsburg im Jahr 1609 verkauften 5).

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VI. Gutenberg, Pfarrdorfim L. G. Kaufbeurn, von 30 H. u. 156 S. Das Patronatsrecht auf die der heil. J. u. M. Margaretha geheiligten Pfarrei haben die Besitzer dieses Ortes ausgeübt, unter denen die Spitallherrn, 132 die Port ner, 1.75 die Honold von Kaufbeurn waren, und jetzt seit 1557 die Edeln von Hörmann sind. 8). Dahin gehören:

Lechsberg 4 H. 25 S. # St. Buchhof St.

VII. Hausen, Weiler im L. G. Buchloe,

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5) Gesch. der Bisch. S. Chronik des Klosters zum heil. Kreuz im MS. 6) Urk. von St. Moritz. 7) Das S. unten Nr. XXII. 8) Hörmanns Gesch. von Kaufbeurn im MS. 9) Mon. Boie. V.VI. p. 570. 10) Gesch. der Bisch. III. Per. 11) Raitenbuch. Nachricht. 12) Gesch, der Bisch. S. II. Period. I, K. § VII Nr. VII.

gaden von Heinrich dem Fraß, Tochtermann des Konrads von Haltenberg, den 4. Febr. 1303 käuflich an sich gebracht hat 9). Jetzt ist er mit Honsolgen vereinigt 10) -

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X. Jengen, Pfarrdorf im L. G. Buchloe, von 61 H. u. 341 S. Die dem hl. Bischof Martin geheiligte Pfarrei erhielt durch einen Vergleich von Gerwig Abt und dem Kapitel von Kempten den 1. Aug. 145 der Kardinal und Bischof Peter, welcher sie der bischöflichen Kammer einverleibt hatte 14). Im verflossenen Jahrhundert wurde eine Frühmeß allda gestiftet 15). Filiale sind:

a) Um menhofen, Dörfchen von 16 H. 143 S. sammt der St. Antons Kapelle.

b) Konnenberg, 3 H. 23 S. sammt der Kapelle der heil. Dreyfaltigkeit.

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12) St. Moritz Urkund. 13) Gesch. der Bisch. S. III. Period. 14) Urk. 15) Gesch. der Bisch. S. II. Period. 16) Daselbst II. B. S. 195. - -

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der heil. Agnes in dem Dom, und überließ das Präsentationsrecht auf die Pfarrei dem Domkapitel, worüber den 15. Octob. d. J. die Bestätigung des Bischofs und des Kapitels erfolgte 20). Dieses endlich überließ das besagte Recht den 31. August 1545 dem Magistrat von Kaufbeurn unter der Bedingung, daß er die auf der Pfarrei haftende Pen“ sion von 20 Fl. an die Kaplanei der heil. Agnes in dem Dom jährlich entrichten soll 21).

Das Spital genoß eigene pfärrliche Rechte, welche es durch seine Gründung erhalten hat, und die ihm von Bischof Hartmann den 7. Jul. 1261 bestätiget wurden 22). Im Jahr 1453 am Donnerstag vor St. Magdalena Tag (19. Jul.) stifteten Ulrich Honold von Lur und Peter Gropp, Spitalmeister, mit Bewilligung des Raths und Genehmigung des Pabstes Nikolaus V. dahin eine ewige Meße, und zur Pfarrkirche die Prädikatur, auf welche die Honoldische Familie, und nach deren Absterben der Magistrat das Präsentationsrecht haben soll 23). Diese Pfarrei ward von den Evangelischen in Beschlag genommen 24).

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