Geprägte Macht: Münzen und Medaillen der mecklenburgischen Herzöge als Zeichen fürstlicher Herrschaft

Cover
Böhlau Verlag Köln Weimar, 04.05.2015 - 502 Seiten
In diesem Buch wird der Frage nachgegangen, wie die mecklenburgischen Fürsten in der Frühen Neuzeit Münzen und Medaillen zur Vergegenwärtigung ihrer Macht nutzten. Schließlich kam es darauf an, Herrschaft durch Repräsentation zu legitimieren. Münzen und Medaillen eigneten sich hierzu in besonderem Maße. Durch Schrift und Bild auf Vorder- und Rückseite konnten Botschaften vermittelt werden, die der herrscherlichen Selbstdarstellung dienten. Der Autor betrachtet neben den Münzen und Medaillen auch deren Rezeption und arbeitet ihre Rolle in der politischen Praxis heraus. Er liefert so einen Beitrag zu einer Kulturgeschichte des Politischen, die ohne numismatische Quellen nicht geschrieben werden kann.
 

Inhalt

Vorwort
9
I Einleitung
11
II Bild und Schrift
39
Standeserhöhungen Absetzungen Landesteilungen und Kriege
84
IV Gedenkmünzen
125
V Medaillen
153
VI Schlussbetrachtung
328
VII Quellen und Literaturverzeichnis
340
Abbildungsnachweis
456
Abbildungen
457
Anhänge
489
Personenregister
494
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Autoren-Profil (2015)

Torsten Fried ist Leiter des Münzkabinetts im Staatlichen Museum Schwerin und Privatdozent für Neuere Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Greifswald.

Bibliografische Informationen