Archiv der Pharmazie und Berichte der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, Bände 121-122;Bände 171-172

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Verlag Chemie, 1865
 

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 242 - Hauptgrundsätzen der Darwinschen Theorie, zu den jetzt vorliegenden mannigfaltigen Lebensformen geführt hätten, und man wird mir zugeben, dass die Lehre der Verwandlung oder Transmutation von der fossilen Flora keine Stütze zu erwarten hat...
Seite 245 - Zeitpunkt entfernt man das Kochgefäss vom Feuer und rührt 5 Minuten lang um, erhitzt aufs Neue und setzt wieder ab, wenn eine neue Verdickung eintritt, und bringt zuletzt das Ganze zum Kochen. Nach der Absonderung der Kleie von der Milch durch ein feines Sieb ist die Suppe zum Gebrauche fertig.
Seite 246 - Stelle eines sehr guten Rahms (Sahne oder Obers). Die Suppe hat einen schwachen Mehl- oder Malzgesc.hmack, an den sich die Kinder bald so gewöhnen, dass sie diese Speise jeder anderen vorziehen. Ein hiesiger Arzt, Herr Dr. Vogel, welcher eine ausgedehnte Kinderpraxis hat, versuchte diese Suppe in den Familien ärmerer Leute einzuführen; in der Regel hatte er bei diesen keinen Erfolg, weil der dicke Milchbrei beim Zusatz des Malzmehls seine Consistenz verlor und dünnflüssig wurde. Die Leute bildeten...
Seite 239 - Los/iii von der längsten geognostischen Dauer, indem sie sich von der unteren Kohlenformation durch die obere hindurch bis in die Permische Formation erstreckt. In der Flora der Trias findet eine weniger scharfe Begrenzung gegen die des Jura, als zwischen den einzelnen Abteilungen selbst statt.
Seite 240 - Coniferen [Calamopitys) in sich vereinigen; wie einfach und von beschränktem Formenkreise unsere Selagineen gegen die paläozoischen so vielgliedrigen Lepidodendreen, wobei wir die in beiden Gruppen vorherrschende Baumform gar nicht einmal in Rechnung bringen wollen. Jedoch bemerken wir ausdrücklich, dass jene so hoch entwickelten Calamarien mit Farn, Monocotyledonen und Gymnospermen von unserem Typus gleichzeitig vorhanden waren, und nicht etwa, wie es zuweilen heisst, das Auftreten derselben...
Seite 245 - Cubikcentim.) von der Kalilösung fasst. Für die Milch und das Wasser lässt man sich bei einem Apotheker in ein gewöhnliches Becherglas 2 Unzen, sodann 5 Unzen Wasser abwiegen und bemerkt den Stand beider Mengen Flüssigkeit, indem man aussen einen Streifen Papier anklebt. Wenn die Suppe richtig bereitet ist, so ist sie süss wie Milch und ein weiterer...
Seite 171 - Versuche lassen sich in Folgendem zusammenfassen: 1. Brom 'wirkt auf Glycerin bei Gegenwart von Wasser oxydirend. Es entsteht Glycerinsäure und als Nebenproduct Bromoform und Kohlensäure. 2. Bei Ausschluss von Wasser entsteht als Hauptproduct ein bromhaltiges Oel, welches, für sich destillirt und dann mit siedendem Wasser behandelt, reichlich Glycolsäure liefert. Es ist wahrscheinlich, dass diese Säure ihre Entstehung dem Vorhandensein von Bromessigsäure verdankt, die neben Bibromhydrin, dessen...
Seite 277 - Wasserstoffsuperoxyds in Flüssigkeiten nachweisen , die Substanzen enthalten , welche die Bläuung des Jodkaliumkleisters verhindern, wesshalb derselbe in solchen Fällen als Reagens gar nicht zu gebrauchen ist. Das empfindlichste mir bekannte Reagens auf die Nitrite ist der mit verdünnter Schwefelsäure versetzte Jodkaliumkleister, welchen schon äusserst kleine Mengen irgend eines jener Salze auf das Tiefste zu bläuen vermögen. Von gleicher Empfindlichkeit für die Nitrite ist die durch Wasserstoffschwefel...
Seite 243 - Ueberführung in Zucker in der Magenverdauung, dem Organismus eine unnöthige Arbeit auferlegt, die demselben erspart wird, wenn man vorher das Stärkemehl in die löslichen Formen des Zuckers und Dextrins überführt. Dies kann mit Leichtigkeit geschehen, wenn man dem Weizenmehl eine gewisse Quantität Malzmehl zusetzt.
Seite 241 - Typus sich hätte angelegen sein lassen, für ihre Fortentwickelung Sorge zu tragen. Wo finden wir eine Pflanze, unstreitig die merkwürdigste der gesammten Flora, von solcher Form und Organisation! Wir sehen sie nach unsern Beobachtungen beginnen mit einer einige Zoll grossen rundlichen Knolle mit völlig wie fleischige...

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