Das Landgericht Schärding: Historischer Atlas von Bayern (HAB)

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Kommission für bayerische Landesgeschichte (KBL), 01.01.2014 - 537 Seiten
Das Landgericht Schärding, der nördlichste Teil des Innviertels,war eines der großen Landgerichte im Herzogtum Bayern mit vielfältigen Herrschaftsstrukturen. Der Historische Atlas versucht, die Herrschaftsstrukturen der unteren Ebene (das waren die Landgerichte) darzustellen. Dazu wird zuerst die Entwicklung vom Rottachgau der agilofingischen Zeit hin zu der zuerst vornbachischen, dann andechsischen Grafschaft Schärding-Neuburg nachgezeichnet. Mit der Herrschaft der Wittelsbacher entsteht das Landgericht Schärding, das von der Donau bis knapp vor die Tore von Ried, vom Inn bis zum Salletwald reichte. Zahlreiche adelige Grundherren wie z. B. die Grafen von Rheinstein-Tattenbach auf St. Martin teilten sich die Herrschaft mit anderen Adeligen oder geistlichen Herrschaftsträgern wie dem Domkapitel Passau oder den Klöstern Reichersberg, Suben oder Vornbach. Zentraler Teil ist wie bei allen Bänden des Historischen Atlas von Bayern die statistische Güterbeschreibung, in der jedes im 18. Jahrhundert existierende Anwesen mit Angabe der Grundherschaft und der Niedergerichtsbarkeit verzeichnet ist. Die Abtrennung von Bayern 1779, die napoleonischen Wirren sowie die bis heute gestaltgebenden Umwälzungen des 19. Jahrhunderts werden im letzten Teil dieses Bandes beschrieben.
 

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