Westöstlicher Brückenschlag: Literatur, Religion und Lebenskunst bei Adolf Muschg

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Theologischer Verlag Zürich, 01.01.2010 - 247 Seiten
Kein anderer Gegenwartsschriftsteller hat die Frage nach dem Verhaltnis von Kunst und Lebenskunst, nach dem richtigen, gegluckten Leben, Lieben und Sterben so dringlich aufgeworfen wie Adolf Muschg. Auch zeugt sein iuvre vom literarisch komplexesten Fall geistig-spiritueller Osmose innerhalb der facettenreichen Aufnahme asiatischer Religiositat im Westen. Bei aller entschiedenen Kirchen- und Christentumkritik zeichnet sich in Muschgs Denken und Schreiben eine eigentumliche Verbindung von Zen-Buddhismus und mystischem Christentum Meister-Eckhartscher Pragung ab, mit Goethes der Natur abgelauschtem Ganzheitsdenken als drittem Bezugspunkt. Christoph Gellner erschliesst in seinem Buch erstmals auf breiter Textbasis die Bedeutung und Herausforderung dieses westostlichen Bruckenschlags - weit uber die unmittelbar Japan oder China betreffenden Romane und Essays hinaus. Christoph Gellner, Dr. theol., Jahrgang 1959, ist Lehrbeauftragter fur Theologie und Literatur, Christentum und Weltreligionen und Leiter des Instituts fur kirchliche Weiterbildung IFOK an der Theologischen Fakultat der Universitat Luzern.
 

Inhalt

Religion in der Deutschschweizer Gegenwartsliteratur
30
Anders von Gott denken und reden
48
Japan als Alternative? Sieben Gesichter Japans Im Sommer des Hasen Im Spiegel des Fremden Unbehagen am Heimischen
70
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Bibliografische Informationen