Politische Pädagogik: eine problemorientierte Einführung

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Juventa-Verlag, 2007 - 312 Seiten
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Der Band legt Politische Pädagogik als erziehungswissenschaftlichen Querschnittsbereich an und greift damit grundsätzlich weiter als das Fachgebiet Politische Bildung. Er sieht Politische Pädagogik auch als disziplinären Ort gesellschaftspolitischer Reflexivität der Pädagogik, an dem unter anderem der Herrschaftscharakter von Erziehung selbst thematisiert werden kann. Mit der Entgrenzung der nationalgesellschaftlichen Politiken im Zeitalter der Globalisierung verschwimmen die traditionellen Diskurslinien der Politischen Pädagogik. Lebensthemen und gesellschaftliche Konfliktlinien, die bislang sozialstaatlich überformt waren, werden freigesetzt. Am Beispiel pädagogischer und sozialer Kernbereiche wird dies dahingehend diskutiert, dass der pädagogische Aufforderungscharakter, der in diesen Entwicklungen steckt, deutlich wird. Die Autoren entwickeln ein Modell politischer Sozialisation mit pädagogischen Perspektiven und thematisieren die Lebensalter unter dem Aspekt der Erziehung zum Bürger. Dabei wird deutlich, dass die traditionellen Schlüsselkonzepte der Politischen Pädagogik einem Bedeutungswandel unterliegen und historisch reformuliert werden müssen. Von da aus werden Zukunftslinien für den politisch-pädagogischen Diskurs (Agency, Diversität, Transnationalität, Nachhaltigkeit) entwickelt und auf die Pädagogik insgesamt rückbezogen. Inhalt: - Politische Pädagogik als Querschnittperspektive - Politische Pädagogik im Magnetfeld der Entgrenzungen - Politische Sozialisation und Pädagogik - Politische Pädagogik des Lebenslaufs - Schlüsselkategorien Politischer Pädagogik und ihr Bedeutungswandel - Zur Zukunftsfähigkeit politischer Pädagogik.

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