Freiburg im Breisgau

Cover
Wedekind & Company, G.m.b.H., 1907 - 199 Seiten
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 91 - Weltgetümmel, Mußt du auf die Vöglein sehn, Wohnend unterm Himmel: Jedes hüpft und singt und heckt Ohne Gram und Sorgen, Schläft vom grünen Zweig bedeckt Sicher bis an Morgen. Jedes nimmt ohn Argelist, Was ihm Gott beschieden, Und mit seinem Fräulein ist Männlein wohlzufrieden.
Seite 1 - Ich habe gelebt und gewirket in der tröstlichen Meinung, uf die einst Graf Eberhart von Württemberg die hohe Schule zu Tübingen gegründet hat: graben zu helfen den Brunnen des Lebens, daraus von allen Enden der Welt unversieglich möge geschöpft werden tröstliche und heilsame Weisheit zur Erlöschung des verderblichen Feuers menschlicher Unvernunft und Blindheit.
Seite 138 - Rheinbundsstaate, den ich als Patriot nach Kräften zu schädigen suchen muß. Ich kann nicht den politischen Selbstmord begehen, mich in solcher Zeit in Feindesland zu vergraben. Dies meine, wie mir scheint, einfachen und durchschlagenden Gründe. Was Sie vielleicht in den Zeitungen von Bedrohungen meiner Person gelesen haben, war sehr übertrieben. Dergleichen Erfahrungen hätten mich nur bewegen können zu bleiben; es war mir ein ganz ungewöhnlicher Genuß, daß meine Wohnung durch Patrouillen...
Seite 91 - Willst du frei und lustig gehn Durch dies Weltgetümmel, Mußt du auf die Vöglein sehn, Wohnend unterm Himmel. Wie die Vöglein haben wir...
Seite 123 - Buss: ,.Der Unterschied der katholischen und der protestantischen Universitäten Teutschlands. die Nothwendigkeit der Verstärkung der dortigen sechs katholischen Universitäten gegenüber den sechszehn protestantischen, insbesondere die Erhebung der ihrem katholischen Prinzip entrückten Universität Freiburg zu einer großen, rein katholischen Universität teutscher Nation.
Seite 62 - er in seinen vorderösterreichischen Landen ein Kollegium der Sozietät Jesu zu errichten gedenke, die Stadt Freiburg dafür am geeignetsten halte und daher gehorsamen Bericht und Gutachten erwarte, ob nicht ein solches Kollegium wie zu Jngolstadt der Universität inkorporiert werden möchte".
Seite 106 - Zensur mannhaft aus; als die Befreier in Baden einzogen, übernahm er sofort die Leitung der Teutschen Blätter und stellte sie dem Hauptquartiere der Verbündeten zur Verfügung. Ganz wohl ward ihm dennoch nur inmitten seiner alemannischen Landsleute; ihnen zuerst galt all sein Tun und Reden, mit rechter Herzensfreude schrieb er auf eines seiner Bücher die Widmung: „Allen edlen Bürgern Freiburgs anspruchslos und liebend der Verfasser.
Seite 101 - Galt, der gerade in jener Zeit in Freiburg seine vielbesuchten Vorträge hielt, aus, als die Behauptung, eine medizinische Studienanstalt sei für das Land genug, ihm zu Ohren kam. ^Heidelberg," sagt er, .wird schwerlich jemals zu einer vollkommenen medizinischen Studienanstalt gedeihen. Bedeutende Vorzüge scheinen mir für Freiburg zu entscheiden. Es wird gar nicht schwer sein, dort ganz passende Lokale zu finden, weil es an Gebäuden, die sogar mit Gärten umgeben sind, nicht fehlt. Freiburg hat...
Seite 138 - Entschluß sehr erschwerte, will ich Ihnen, aber nur Ihnen, noch gestehen. Am 18. Juni, unmittelbar bevor ich meine Entlassung nahm, habe ich mich verlobt. Sie haben Emma Bodmann einmal gesehen, und sie hat Ihnen gefallen. Ich liebe sie schon lange mit Allem, was gut und tüchtig ist in mir.
Seite 82 - verkannte Wahrheiten zu verbreiten, schädliche Vorurteile, abergläubische Torheiten und Mißbräuche zu bestreiten, Menschenliebe und Duldung allgemeiner zu machen, überhaupt zur Aufklärung des Verstandes und Besserung des Herzens beizutragen...

Bibliografische Informationen