Beseelte Dinge: Design aus Perspektive des Animismus

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Judith Dörrenbächer, Kerstin Plüm
transcript Verlag, 31.08.2016 - 168 Seiten
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Unsere Produktwelt ist zunehmend reaktiv, anthropomorph und entscheidungsfähig gestaltet. Sie provoziert eine beseelende Umgangsweise mit Unbelebtem. Haben wir es mit einer neuen Form von Animismus, einem Techno-Animismus, zu tun? Welche Rolle spielt hier das Design? Ist Beseeltheit gestaltbar oder eigentlich eine situative Erscheinung, die ereignisbezogen im Handeln zwischen Mensch und Artefakt entsteht? In diesem Band diskutieren Kultur- und Designwissenschaftler, inwiefern ein Ding als beseelt und wirkmächtig und Technologie als menschenähnlich verstanden werden kann.
 

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Inhalt

Vorwort
7
Beseelte Dinge Design aus Perspektive des Animismus Zur Einführung
9
Agency Performativität und Magie der Dinge
25
Der Aufstand der Dinge
51
Design zwischen Anthropomorphismus und Animismus Mimesis als relationale Designpraxis
71
Immanente Relationen Von der Handlungsmacht der Dinge zur nichtrepräsentionalistischen
97
Acting Things Oder kann die Gestaltungsdisziplin von den performativen Künsten lernen?
119
Beseelte Gegenstände oder intentionale Systeme? Ein Beitrag zur Handlungsfähigkeit der Dinge
135
Autopsie der Dinge Dokumentation eines Workshops
153
Autorinnen und Autoren
163
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2016)

Judith Dörrenbächer (Dipl.-Des.) lehrt Kunst- und Designwissenschaften an der Hochschule Niederrhein. Kerstin Plüm (Prof. Dr. phil.) lehrt Kunst- und Designwissenschaften an der Hochschule Niederrhein.

Bibliografische Informationen