Monatsschrift, Band 4 |
Andere Ausgaben - Alle anzeigen
Häufige Begriffe und Wortgruppen
allgemeinen alten armen Menschen Baumwolle Bedeutung beiden bekannt besonders bestimmt Beziehung bloss Bogos Brunnen Burchard von Worms Censur Centralorgane Christenthum Chronik daher desshalb deutsche Zollverein deutschen diess drei eben Eigenthum einander Einfuhr einzelnen Empirie endlich erscheinen ersten Erziehung des Menschengeschlechts Fall Familie Frankreich Freiheit Frieden Fürsprech ganzen Geist gerade Gericht Germanen gesammten Gewissen Glarus gleich Gott Grimm grossen Grund Hand heiligen hoch hohen Jahr jetzt Kanton Kinder Kirche kleinen Kometen konnte Kranken Land lassen lässt Leben leicht Lessing letzten lich Mann Medicin Meteoriten Meteorsteine muss musste Namen Nathan Natur nemlich Nerven Nornen nothwendig Philosophie Quellen Rath Recht Reichenbach Reizbarkeit Religion Rheostaten römischen schen Schweiz Schwyz Silikate soll Stadt stand Statistik Stelle Stromdichte Tacitus Thatsache Theil Thiere thun Todschläger überhaupt unserer unserer Erde Ursprung Urtheil Veleda Verhältniss verschiedenen viel Volk ward Wasser weisen Frauen wenigstens Werth wieder wirklich wissen Wissenschaftliche Monatsschrift wohl Worten Zürich zwei
Beliebte Passagen
Seite 288 - Warum wollen wir in allen positiven Religionen nicht lieber weiter nichts als den Gang erblicken, nach welchem sich der menschliche Verstand jedes Orts einzig und allein [hat] entwickeln können und noch ferner entwickeln soll, als über eine derselben entweder lächeln oder zürnen?
Seite 290 - Schwärmerei nicht mehr glauben könne. Zugleich erfuhr ich die Anekdote, daß Lessing selbst zu der Zeit, wo er seine Erziehung des Menschengeschlechts herausgab, nicht mehr an diesen früher geträumten Traum geglaubt, ihn aber blos darum damals herausgegeben habe, um den theologischen Streitern eine Diversion zu machen.
Seite 110 - Nullus Christianus ad fana, vel ad petras, vel ad fontes, vel ad arbores, aut ad cellos vel per trivia luminaria faciat, aut vota reddere praesumat...
Seite 247 - Weisthum7*) ist dieselbe Strafe dem gedroht, der Einem seine Ehre absagt. Der Sachsenspiegel I, 59 sagt: „Sve bi koninges banne dinget die den ban nicht untvangen hevet, de sal wedden sine tungen", was im Görlitzer Rechtsbuch 9 wiedergegeben ist: „Swer bi des kuniges banne richtit unde den ban von me kunige nicht zo len hat, dem sol man die zungin uz snidin.
Seite 294 - Treu' und Glauben zieht man denn Am wenigsten in Zweifel? Doch der Seinen? Doch deren Blut wir sind? doch deren, die Von Kindheit an uns Proben ihrer Liebe Gegeben? die uns nie getäuscht, als wo Getäuscht zu werden uns heilsamer war? Wie kann ich meinen Vätern weniger Als du den deinen glauben? Oder umgekehrt. Kann ich von dir verlangen...
Seite 285 - Erkenntnis von der Unsterblichkeit der Seelen, von der Belohnung und Bestrafung unserer Handlungen in einem zukünftigen ewigen Leben; von der Vereinigung frommer Seelen mit Gott zu einer immer größeren Verherrlichung und Seligkeit, erfordert und zum Grunde legen muß.
Seite 290 - Die Erziehung des Menschengeschlechts ist von einem guten Freunde, der sich gern allerlei Hypothesen und Systeme macht, um das Vergnügen zu haben, sie wieder einzureißen.
Seite 250 - Der sin nechsten fründ ertödt unredlich doch one Mord." und Ursach umb sein Leben gebracht, gleichsam einen Hund, der eines Gleichen auch nicht verschonet, dass ihr Herr Landvogt ihn dem Scharfrichter in seine Hand und Band und Gewalt befählend, der solle ihm seine Händ auf den Ruggen binden und ausführen als ein...
Seite 253 - Ein solchen soll man ausführen auf die gewonliche Gerichtsstatt und ihm allda sein verrätherisch untreuw Herz mit allem seinen Eingeweid aus seinem lebendigen Körper schneiden und unter dem Galgen vergraben , demnach ihm das Haubt abschlachen und an ein Stangen auf der Richtstatt neben dem Galgen ins Erdenreich wohl verstattet aufrichten, darnach den Cörper in vier Theil zerstucken und an vier Landstrassen an jede ein Stuck...
Seite 284 - Das Gedicht ist lediglich ein Zeugniss und Erzeugniss des Deismus, jenes Glaubens, der auch einen einigen Gott bekennt, aber sich damit nur auf die Vernunft und den Verstand des Menschen, auf das eigene Denken und Erfahren gründet, jede höhere Offenbarung dagegen verwirft nnd all solchen Offenbarungen den gleichen Werth und Unwerth beimisst.
