Offizianten und Ouvriers: Sozialgeschichte der Königlichen Porzellan-Manufaktur und der Königlichen Gesundheitsgeschirr-Manufaktur in Berlin 1763-1880

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Walter de Gruyter, 2002 - 551 Seiten
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Die Studie untersucht am Beispiel der Königlichen Porzellan-Manufaktur und der Königlichen Gesundheits-Manufaktur die Arbeits- und Machtbeziehungen in zentralisierten Großbetrieben vor und während der Industrialisierung in Preußen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Differenzierung der Belegschaften in "Offizianten" (Staatsbeamte und Angestellte) und "Ouvriers" (Arbeiter). Dadurch werden die betrieblichen Grundlagen der Entstehung wichtiger Gruppen sichtbar, die bis heute das gesellschaftliche Gefüge prägen.
Die Entwicklung der beiden Staatsunternehmen verweist auf das soziale, wirtschaftliche und technische Innovationspotential, das die Betriebsform der Manufaktur um 1800 kennzeichnete. Auf der Basis der reichhaltigen Archivbestände können die betrieblichen Sozial- und Herrschaftsstrukturen vor allem im Zeitraum bis 1850 genauer analysiert werden als in den bisher verfügbaren sozialhistorischen Firmenstudien.

 

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Inhalt

DIE MANUFAKTUREN
19
Technischer Wandel
86
Grundlagen der betrieblichen Sozial und Herrschaftsstrukturen
121
Offizianten
137
Rendant und Hauptbuchhalter
173
Rekrutierungs und Aufstiegskriterien
181
Soziale Sicherung
220
Selbstverständnis und Konfliktverhalten
229
Soziale Sicherung
337
Selbstverständnis und Konfliktverhalten
381
Die Ouvriers zwischen Stand und Klasse
430
ERGEBNISSE
433
Tabellen
451
QUELLEN UND LITERATURVERZEICHNIS
491
Gedruckte Quellen und Literatur
500
ORTS UND FIRMENREGISTER
546

Ouvriers
236
Nominale und reale Entwicklung
321

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Über den Autor (2002)

The author is a freelance historian.

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