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leren mehr lanzettenförmig, die obersten spißigdie größeren bis 44 Zou lang und 2: Zou breit; alle filzig, weich, runzelig. Blumen in einer bis 12 Fuß hohen Iraube, buschelartig, mittelgroße wohlriechend, gelb, mit purpurroth - Wolligen Stgubfåden. IuniSept. 2bb. in Schrader Monograph. Verbasc. t. 5. f. 1.

1774. V. cupreum, kupferfarbige A. 4. F. In Londner Gårten.

Der Nr. 1780 ähnlich. Stångel kurzhaarig, ruthenförmigaftig. Blåtter gestielt, herzförmig - eiformig, eingekerbt, runzelig, unten wollig. Blumen in Irauben, größer, kupferfarbig-vio: lett, mit purpurrothen Staubfåden. Juli, Uugust. Abb. im Bot. Magaz. t. 1226. Sehr schön.

1775. V. cuspidatum, spillblåtterige f. 4. 8. . In NiedersDesterreich, in der Briel, bei Baaden 2c. Sonst: y. Thapsus.

Kleiner als die gemeine st. (V. Thapsus). Stångel weniger dick, meist åstig. Die unteren Blåtter in einen Stiel verschmålert, långlich, breit, spitig. Die übrigen am Stångel herablaufend, Tehr langspitig; alle weniger filzig, gekerbt, unterhalb aderig. Blumen in einer langen Iraube, groß, goldgelb. juli - Oct. Ubb. in Schrader I. c. t. 1. f. 1. Oft nur 3.

1776. V. ferrugineum, rostbraune K. 4. F. t. In Súd - Europa.

Stångel 2–3 Fuß hoch, einfach oder åstig. Die unteren Blåta ter langstielig, långlich - herzförmig, doppelt - gekerbt oder ganzrans dig, oben schwarzgrún, unten blåsser; Stångerbråtter stiellos, gleichmåßig gekerbt, spißig i alle runzelig, fast gottig. Blumen in eis ner dünnen, åhrenförmigen Iraube, rostbraun. Juli, Aug.

1777. V. grandiflorum, großblüthige R. 4. F. (?).

Stångel über 6 Fuß hoch, åstig. Wurzelblåtter in einen Stiel verschmålert, bis 2 Fuß lang, 4 Zoll breit, oben schmåler, unten stark fitzig; die übrigen langettenförmig; alle ganzrandig; die obersten herzförmig, stiellos, mit Anhängseln versehen. Blumen in rispenförmigen Irauben, gelb, mit weißbärtigen Staubfás den. Juli, Auguft. Oft 3jährig oder 8. Abb. in Schrader hort. Götting. t. 16. Sehr schön. Ubb. in Schrader bort. Götting. t. 13, Lussaat in Jöpfen.

1778. V. nigrum, ich w arze R. 4. f. Un Hecken, Grås ben 26. in Deutschland, der Schweiz, Frankreich 3c., in allen Österreich. Provinzen 2c. Sonst: V. gymnostemum, V. parisiense.

Stångel bis 3 Fuß hoch, 4edig, åstig, gestreift, schwarzroth, blåtterig, etwas behaart. Wurzelblåtter langstielig, herzförmig ; Stångelblåtter geftielt, herzförmig - Lanzettenförmig, die obersten stiellos; alle wellenförmig, gekerbt, nepförmig = geadert, dunkel: grün, haarlos oder weichhaarig. Blumen in Buscheln, in langen Zehren, goldgelb oder weiß, mit violett - Zottigen Staubfåden.

Juli — Sept. Die weiße Abart ist sehr schön. Abb. in der F. dan. t. 1088.

1779. V. orientale, morgenländische R. 4. F. In Ungarn im Bannat; am Saukasus ; in Daucien ac. Šonst: V. nigrum.

Der Vorigen ähnlich. Blåtter an beiden Enden verschmålert, långlich - eiformig, unten graufilzig; die untersten etwas lanzetten, die obersten herzförmig. Blumen büschelförmig, in traubenförmigen Nispen, gelb. Wie oben.

1780. V. ovalifolium, od alblåtterige A. 4. F. *. Am Kaukasus.

Stánger bis 2 Fuß hoch, einfach, rundlich, fitzig. Blåtter stiellos, groß, oval, gezähnt, gekerbt, runzelig, oben fast haarlos, unten filzig. Blumen in langen, einfachen Lehren, groß, orangegelb. Juli, August. 266. im Bot. Mag. t. 1037.

1781. V. Schottianum, schottische K. 4. F. In Nies der - Desterreich, Böhmen 2c.

Stångel 2-3 Fuß hoch, aufrecht, purpurrothlich, eckig, hins und hergebogen, feinborstig, oben åstig. Die unteren Blåtter långa lich, gestielt, an beiden Enden verschmålertz die übrigen herzförs mig; alle fein gekerbt, oben grün, unten graulich. Blumen in langen Irauben, gehåuft, klein, gelb, mit weiß- und violett-gottigen Staubfåden. Juni-Sept. 266. in Schrader Verbasc. Monog. t. 3. f. 2. Oft 8.

1782. V. speci o sum, prachtige f. 4. f. Un Waldrån: dern in Desterreich, Ungarn 2c. Sonst: V. thapsoides.

Stångel über 6 Fuß hoch, áftig, blåtterig. "Wurzelblätter am Stiele herablaufend, bis 2 Fuß lang, 4 Zou breit, an beiden Ens den verschmålért, unten besonders starkfilzig; die andern lanzettenförmig; alle ganzrandig; die obersten stietos, herzförmig, mit An: hångseln. Blumen in rispenförmigen Trauben, gelb, klein, mit safrangelben oder weißlich - bårtigen Staubfåden. Juli, Auguft. Oft , oft 3jährig. Übb. in Schrader hort. Götting. t. 16.

1783. v. triste, traurige f. 4. F. t. X. In Griechenland. Sonst: V. ferrugineum.

Der Nr. 1776 sehr ähnlich; der Stånger stark blåtterig; Wurzels blåtter gestielt; alle elliptisch fast haarlos, ausgeschweift gezähnt. Blumen in einer Iraube, rostbraun. Juli, Lug. 266. in Andrews Repositorium t. 162.

Ift zärtlich.

1784. V. versiflorum, umgekehrt-blüthige f. 4. F. Bei Prag in Böhmen 20.

Stångel über 3 Fuß hoch, fingerdict, sammt den Blåttern schmußig gelblich - grün, filzig, einfach und åstig. Die unteren Blåts ter gestielt, långlich, stumpf; die oberen herablaufend, spißig; die obersten lanzettenförmig, langspitig; alle runzelig, dicht filzig, ungleich gekerbt. Blumen mittelgroß, in kleinen Burcheln, roth-rost:

braun, gelbröhrig, wohlriechend; bilden lange Trauben. Ihre 2 größeren Staubfåden purpurroth = wollig į die andern gelbwolig, in der Mitte roth.' Wie oben. Ist sehr hübsch.

uue bekommen eine sonnige, trockene lage, Tchlagen leicht an und werden durch Samen und Theilung vermehrt.

CCCXLIV. Verbena. Eisenkraut. Class. XIV. Gymnospermia oder II. Monogynia.

1785. V. h a stata, spontonblåtteriges E. 4. F. Uus Nord - Umerika.

Stångel 4–6 Fuß hoch, 4edig, åstig. Blåtter (pontonfor: mig, gezähnt, etwas runzelig. Blumen in rispenförmigen, langen Lehren, blau, violett oder roth. Juni, Juli.

1786. V. stricta, st eifes E. 4. F. Aus dem Lande der Ilinesen in Nord-Umerika. Sonst: V. allopecuroides, V. rigens.

Stångel bis 3 Fuß hoch, steif, mit anliegenden Lesten. Blát: ter stiellos, gegenüberstehend, eiförmig, spißig, steif, behaart. Blumen in Uehren, violettblau. Juni — Sept.

1787. y. urticaefolia, nefselblåtteriges E. 2. F. Uus Kanada, Virginien 2c.

Stångel bis 3 Fuß hoch, schlank, åstig. Blåtter gestielt, ei: förmig, spitig, gesagt, schon grün. Blumen in vielfach veråstel

: ten Lehren, zahlreich, klein aber niedlich, schön lilablau, auf bråunlichen Stielen. Wie oben. Ist sehr angenehm.

Man hat noch hie und da V. caroliniana, paniculata, auch die schöne bonariensis versekt man ins Land, doch ist sie eine eigentliche Hauspflanze. Sie kommen leicht und überall fort, ohne jedoch lange zu dauern. Vermehrung durch Theilung und Samen.

CCCXLV. Verbesina. - Werbefine.

Class. XIX. Polygamia superflua. 1788. V. coreopsis, Jungferngesichtartige W. 2. F. In Nord - Amerikā. Šonft: Athanasia paniculata, Coreopsis alternifolia.

Stångel bis 2 Fuß hoch, einfach. Blåtter wechselseitig, langet: tenförmig, gesågt, etwas rauch. Blumen sternförmig, gipfelftán: dig, gelb. Sept., Oct.

1789. V. Siegesbeckii, Sieges beds- V. 4. F. Uus Karolina. Sonft: Siegesbeckia occidentalis.

Stångel 4–5 Fuß hoch, staré buschig. Blåtter ei - lanzetten: förmig langspißig. Blumen in gipfelståndigen, kleinen Rispen, groß, gelb, strahlend. Wie oben.

Nimmt sich mit seinen leuchtenden Blumen gar schon aus, kommt wie die Vorige leicht fort und wird durch Theilung, Uusläufer und Samen vermehrt.

CCCXLVI. Vernonia. Vernonie.

Class. XIX. Polygamia a equalis. 1790. V. noveboracensis, Neu - Yorker B. 4. F. In Pensylvanien, Karolina, Virginien, Neu - York 26. Sonft: Chrysocoma altissima, Ch. gigantea, Ch. noveboracensis, Serratula altissima, S. noveboracensis.

Stångel 5 Fuß hoch, sehr åstig. Blåtter stiellos, linien a lans zettenförmig, spißig. Blumen in großen Doldentrauben, mittelgroß, purpurviolett. Juni — Uugust.

Wie Coreopsis, Aster, Chrysocoma 26. zu behandeln.
CCCXLVII. Veronica. - Ehrenpreiß.

Class. II. Monogynia.
1791. V. a cuta, spilliger E. 4. F. (?)

Stångel über 3 Fuß hoch, oben behaart. Blåtter zu 2–3 beisammen, auf breiten Stielen, mit rundlicher Basis.,, dann sehr lang, lanzettenförmig, ungleich und scharf - doppelt gesagt, herab: hångend, fast lederartig. Blumen klein, wie bei aŭen Urten, in gipfelståndigen Lehren, himmelblau. August, Sept.

1792. V. alpina, alpen-E. 2. F. Auf Alpen in Europa; in allen österreich. Bergländern. Sonft: V. pygmaea , y. Teucrium Etscherianum, V. saxatilis.

Stångel in Rasenstocken, meist fingerlang, gegliedert, weichhaarig. Blätter stiellos, elliptisch - eiformig, glatt, ganzrandig oder gesågt. "Blumen zu 8-10, in gipfelståndigen Doldentrauben, auf bláulichen Stielen", blau. Juni – Sept. Ubb. in Krocker F. siles. t. 3.

1793. V. amethystina, ameth y ft blauer E. 4. 8. Uus Berliner : Gårten. (?)

Stångel bis 4 Fuß hoch, fein behaart. Blåtter zu 2-3 bei einander, gestielt, lanzettenförmig, einfach gefågt, fast glatt, glanzend, etwas fleifchig. Blumen in zahlreichen, gipfelständigen Uehren, schön himmel- oder amethystblau. Juni, Lug.

1794. V. a phylla, blattloser E. 4. F. Auf Ulpen in Súd - Europa; am Schneeberge in Nieder - Desterreich, sogar in Kamtschatka 20. Sonst: V. grandiflora, V. Kamtschatica, V. depauperata, V. nudicaulis, V. subacaulis ac.

Stånger bis 2 Zoll hoch, blattlos oder mit einigen, nervigen Blåttern versehen. Diese an den Wurzeln in Rasenstocken, långlich oder rundlich, ganzrandig oder gekerbt, gottig, mit gefieder: ten Haaren bedeckt. Blumen zu 2-4, groß, blau, in einem gipfelständigen Iråubchen. Juli, Auguft. Ubb. in Boccone mus. t. 1 u. 9. Hübsch.

1795. V. arguta, scharfgefågter E. 2. F. (?)

Stångel über 2 Fuß hoch, fein behaart. Blåtter zu 243, gegenüberstehend, kurzftielig, lanzettenförmig, herabgebogen, grau,

oben fast haarlos. Blumen zahlreich, in einer 11 Fuß langen, aufrechten Lehre, himmelblau. Wie oben. Ubb. in Schrader comment, de veronic. t. 2. f. 2.

1796. V. australis, südlicher E. 2. F. Uus Súd: Europa.

Stångel bis 2 Fuß hoch, fein filzig. Wurzerblåtter eiformig, stumpf; die übrigen zu 2—3 beisammen, eiformig - lanzettenförmig, gesagt, an der Spiße ganzrandig; alle feinfilzig. Blumen in 2-3 Zou langen Lehren, blau. Wie oben. Abb. I. c. t. 2, f. 3.

1797. V. austriaca, Österreichischer E. 2. F. In Desterreich, f. B. bei Wien; in Böhmen, Schlesien, Spanien 2c. auf Wiesen ze. Sonst: V. multifida, V. pratensis , Chamaedrys austriaca, Ch. spuria.

Der Nr. 1820 áhnlich; aber mehr aufrecht, doch schwach. Blåtter stiellos, gegenüberstehend, lanzettenförmig, halbgefiedert oder eingeschnitten-gesågt. Deckblåtter kürzer als die Blumenstiele. Blumen in aufrechten Irauben, blau. Juni, Juli.

1798. V. bellidioides, ma a slie benartiger E. 4. F. Uuf den Pyrenåen; auf Alpen in Krain, Kärnthen, Salza burg; in der Schweiz 16.

Ganz mit gegliederten Saaren bedeđt. Stångel 1 Spanne hoch, sehr einfach, aufsteigend. Blåtter 1–3 Paar, von einander ents fernt, perkehrt - eiförmig, gekerbt, fast stångelumfassend, etwas dict; die untersten an der Erde liegend. Blumen in einer kleinen Doldentraube, weißschlundig, himmelblau. Juli, August. Ubb. in Haller helv. t. 15. f. 1.

1799. V. caroliniana, Karolinischer E. 2. F. t. Xus Karolina.

Stångel bis 1 Fuß hoch, glatt, rundlich, oben 2theilig. Die unteren Blätter gestielt, die oberen ftiellos, gegenüberstehend; alle långlich - eiformig, stumpf, fast ganzrandig, glatt. Blumen in Lockeren, seitenständigen Irauben, blau. Juli, August.

1800. V. ca u casica, kaukasischer E. 4. F. Um Kau: kasus, in Nord - Amerika.

Der Nr. 1836 ähnlich. Stångel faft aufrecht. Blåtter dops pelt gefiedert; Blåttchen lanzetten = oder linienförmig. Blumen in Trauben, blau. Juni, Juli.

1801. V. chamaedrys, edler E. 2. F. Auf Wiesen, an Bachen zc. in Europa ; in alien Österreich. Provinzen; in Japan 2c.

Stångel 1–2 Fuß hoch, bald aufrecht, bald niederliegend, zottig, mit 2 Reihen von Haaren, oft róthlich. Die unteren Blåtter gestiert und eiformig; die oberen stiellos, herzförmig-eiformig, manchmal fast harbgefiedert; alle zottig, eingeschnitten-gesagt, run: Zelig. Blumentrauben långer als der Stångel, in den Blattwins želn , locker. Blumen blau, rosenfarbig,, purpurroth, auch weiß. Mai - Luguft. 266. in Martyo. F. rustica t. 66. Die Ubarten sind búbich.

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