Kriminologie im Deutschen Kaiserreich: Geschichte einer gebrochenen Verwissenschaftlichung

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Franz Steiner Verlag, 2004 - 452 Seiten
Warum werden Verbrechen begangen? Steckt das B se in den biologischen Anlagen oder ist das soziale Umfeld fuer die Kriminalit t verantwortlich? Gibt es geborene Verbrecher? Ende des 19. Jahrhunderts werden diese Fragen zum Ausgangspunkt einer neuen Wissenschaft, der Kriminologie. Warum beginnen Mediziner und Soziologen gerade zu dieser Zeit, Kriminalit t wissenschaftlich zu erforschen? Welche Theorien werden entwickelt und diskutiert? Und welche Rolle spielt die Kriminalpolitik bei der Entwicklung der neuen Wissenschaft? Ist die Kriminologie an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ueberhaupt eine Wissenschaft? Diese Fragen werden hier fuer das Deutsche Kaiserreich erstmals eingehend und auf einer sehr breiten Quellengrundlage untersucht. eine "anregend geschriebene Studie. Die durch das Konzept der Verwissenschaftlichung gewonnenen Schluesse sind sehr geeignet, auch die fortgeschrittene Diskussion zur Geschichte der Kriminologie zu bereichern." H-Soz-Kult.
 

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Inhalt

Vorwort
9
Verbrecherbilder der Neuzeit
37
Über den Ursprung des Bösen
139
zur Gefährlichkeit
239
Auf dem Weg zur selbständigen Wissenschaft?
245
Die Stellung der Kriminologie an den Universitäten
286
Deutschen Reich und in Europa um 1910
312
Kriminologie und Kriminalpolitik
339
Urheberrecht

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