GELD MACHT POLITIK: Das Beziehungskonto von Carsten Maschmeyer, Gerhard Schröder und Christian Wulff

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Droemer eBook, 14.11.2014 - 320 Seiten
Unter dem Deckmantel der Freundschaft Ein amtierender Bundeskanzler, Gerhard Schröder, lässt sich eine obszön hohe Summe zusichern – von einem umstrittenen Finanzunternehmer. Dieser, Carsten Maschmeyer, hat vorher von der Politik Schröders kräftig profitiert. Ein Ministerpräsident und späterer Bundespräsident, Christian Wulff, lässt sich über Jahre auf ein Geben und Nehmen ein. Er lässt sich politisch benutzen. Er ist Maschmeyer für dessen Geschäfte zu Diensten. Dieses Buch basiert auf Tausenden Dokumenten, die Whistleblower zur Verfügung stellten. Es zeigt, wie man Abhängigkeiten schafft und diese hemmungslos ausnutzt. »Geld Macht Politik« enthüllt die dunklen Seiten der Ära Schröder und der Amtszeit Christian Wulffs. In der Grauzone von Filz und Korruption: Dieses Buch deckt auf, was über Jahre hierzulande möglich war. Der Finanzunternehmer und frühere AWD-Chef Carsten Maschmeyer prägte den Begriff »Beziehungskonto«. Um Erfolg zu haben, müsse man darauf einzahlen. Maschmeyer selbst beherrschte dies wie kaum ein anderer. Wie er dabei vorging, verraten interne Dokumente, die Whistleblower den Autoren überließen: Vorstandsprotokolle, Briefe und Bankunterlagen, Verträge, Präsentationen und Kundendateien. Die Unterlagen zeigen die Methode Maschmeyer: • In Deutschland, Österreich und der Schweiz: Erstmals lässt sich nachvollziehen, wie und in welch gewaltigem Ausmaß Carsten Maschmeyers AWD auf dem Rücken von Mitarbeitern und Kunden Milliardenumsätze machte. • Anatomie zweier »Freundschaften«: Ohne Rücksicht auf ihre hohen politischen Ämter ließen sich Gerhard Schröder und Christian Wulff mit dem »Drückerkönig« (NDR) ein – und profitieren auch ihrerseits aus der Beziehung. • Ein großer Freundeskreis: Auch mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil ist Carsten Maschmeyer befreundet, ebenfalls mit Ursula von der Leyen. Von der Bundesministerin sah sich Maschmeyer schon vor Jahren bestens unterstützt. • Hannover 96 und »Wetten, dass ...?«: Wie Carsten Maschmeyer hinter den Kulissen bei dem Fußball-Bundesligisten mitmischte und wie es ihm gelang, den AWD in der ZDF-Show zu platzieren.

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Über den Autor (2014)

Wigbert Löer, geb. 1972, studierte Politikwissenschaft. Er schrieb Sachbücher über Doping und über Wettmanipulation im Profifußball. Löer ist Redakteur im Team Investigative Recherche des »Stern«. Gemeinsam mit Oliver Schröm enthüllte er Anfang 2014, dass der CDU-Schatzmeister Helmut Linssen über eine Briefkastenfirma in Panama Geld versteckt hatte. Linssen trat daraufhin zurück.
Oliver Schröm, geb. 1964, profilierte sich als investigativer Journalist mit Enthüllungsbüchern über Terrorismus, Nachrichtendienste, Altnazis, Geheimlogen und die Parteispendenaffäre der CDU. Er gründete und leitet beim »Stern« das Team Investigative Recherche. Schröm ist Vorsitzender der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche.

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