Todesermittlung. Befundaufnahme & Spurensicherung: Ein praktischer Leitfaden für Polizei, Juristen und Ärzte

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Springer Vienna, 15.07.2010 - 388 Seiten

Mit diesem Buch legen die Autoren einen praktischen Leitfaden für die Ermittlung in Todesfällen – vor allem, aber nicht nur – am Tatort vor. Er orientiert sich an Frage- und Problemstellungen, die sich aus der täglichen Arbeit mit dieser Materie ergeben. Behandelt werden kriminalistische und medizinische Grundlagen sowie Methodik der Untersuchung sowohl des gewaltsamen als auch des natürlichen Todes. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Arbeit am Tatort, z.B. Tatortsicherung, taktisches Verhalten am Tatort, Spurensuche, Spurensicherung, Rekonstruktion und vieles mehr. Diese Themen werden sowohl allgemein wie auch detailliert gegliedert nach verschiedenen Todesarten, wie Tod durch Schusswaffen, Tod im Wasser, Tod durch stumpfe Gewalt, Tod durch Ersticken etc., dargestellt und anhand von Bildmaterial aus der langjährigen Berufserfahrung der Autoren erklärt. Ergänzt wird das Werk durch einen Beitrag aus Sicht der Justizbehörden. Das Zusammenwirken von Autoren aus dem gerichtsmedizinischen, dem polizeilichen und dem juristischen Bereich machen das Buch zu einem unverzichtbaren Arbeitsbehelf für alle Angehörigen dieser Berufsfelder.

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Über den Autor (2010)

Priv.Doz.Dr.med. Dr.rer.nat. Martin Grassberger studierte Medizin und Biologie in Wien. Seine Ausbildung im Fach Rechtsmedizin erhielt er in Wien und Hamburg. Die regelmäßige Vortrags- und Lehrtätigkeit umfasst die klassische Rechtsmedizin, die biologische Spurenkunde sowie die forensische Achäologie. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen. Derzeit ist er am Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf tätig.

Harald Schmid, Chefinspektor i.R., stand 40 Jahre im Polizeidienst. Er arbeitete in der Alarmabteilung, beim Verkehrsunfallkommando sowie im Büro für Erkennungsdienst, Kriminaltechnik und Fahndung (EKF) als Tatortfotograf. Darüber hinaus ist er Sachverständiger für Brand- und Explosionsursachenermittlung. Er wurde 1991 zum Gruppenführer der Tatortgruppe I in Wien ernannt und war regelmäßig Vortragender in der Polizeischule, bei zahlreichen Fortbildungsseminaren für den Kriminaldienst und in den Chargenkursen der Berufsfeuerwehr Wien.

Mit einem Beitrag von Mag. Alexander Koenig, Jurist im Bundesministerium für Justiz.

Bibliografische Informationen