Herzog Bernhard der Grosse von Sachsen-Weimar, Band 2

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Grossh. Sächs. priv. Landes-Industrie-Comptoirs, 1829 - 4 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 221 - Ei, welch' ein unerwartetes Zusammentreffen!" — „ES ist das Glück Ew. fürstlichen Gnaden und mein Unglück, über welches ich mich nicht zu rechtfertigen habe,
Seite 327 - Ich wundere mich, daß das Herz noch so frisch ist und sich zum Tode nicht schicken 1659. will. Hierauf betet ei: Vater in Deine Hände befehle ich Dir meinen Geist.
Seite 327 - Umgebung zu, gehet hinaus, Ihr machet mich sonst irre! Ich habe genug mit Euch geredet, jetzt muß ich mit Gott sprechen.
Seite 325 - Mich verdreußt, länger zu leben, denn ich kann bei solchem gottlosen Wesen mit gutem Gewissen nicht länger bleiben.
Seite 263 - Noth zugenommen haben. Nur für wenige Tage ist noch Brod vorhanden, das Schlachtvieh fast aufgezehrt , der Augenblick der Verzweiflung nahe, wenn die Aussicht zur Linderung der Leiden nicht geöffnet wird. Die spärliche Verkeilung der Lebensmittel hat viele Officiere und Gemeine dahingerafft.
Seite 283 - Bernhard dahin, daß Diejenigen, welche durch des Herzogs Brüder anfragen' ließen, die Mittel zum allgemeinen Frieden am Besten wissen müßten, und wenn der König von Ungarn denselben ernstlich wünsche, so solle er seinen Gesandten nach Hamburg schicken und durch denselben die Bedingungen den Verbündeten vorlegen. Frankreich werde den Frieden nicht hindern; allein wie sich jetzt das Haus...
Seite 278 - Vertrags habe ich den jammervollen Tod meiner Leute vernommen, welche Ihr gefangen hieltet. Es ist eine unerhörte und unverantwortliche Grausamkeit, die der gerechte Gott nicht ungestraft lassen wird. Ich hade mehrmals für sie ein Lösegeld angeboten ; Ihr habt es ausgeschlagen. Darum hatte ich Ursache, den Vertrag zu brechen.
Seite 32 - Mal wird tanzen können; wollen sich Diejenigen, welche das meiste Interesse dabei haben, nicht rühren, so haben Die, welche ein geringeres fühlen, keinen schlechten Verwand, empfindungslos zu bleiben. Darum wäre sehr zu wünschen, wenn Herzog Bernhard jetzt handeln wollte; allein ich glaube nicht daran...
Seite 335 - sammt dem Heere unbedingt überlassen wurden gegen das „Versprechen, daß der König die Offiziere und Direktoren in „ihren Würden ließe, sie im Besitze der von Bernhard empfangenen Güter schütze und dem Heer jährlich eine angemessene Summe zahle.
Seite 10 - Fremde hatten das Reich inne. Welche aber noch zu Hause lebten, wurden dermaßen von den fremden Völkern behandelt, daß sie lieber das bittere Elend hätten bauen, als den Untergang des Vaterlandes sehen sollen. Auf einer Seite wütheten die Schweden, Finnen, Lappen...

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