Das Böse: eine Herausforderung für Philosophie und Theologie

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Theologischer Verlag Zürich, 01.01.2006 - 61 Seiten
Woher kommt das Bose? Wie kommt es, dass wir Boses tun? Diese Fragen haben Paul Ricoeur (1913-2005) - den Philosophen und Theologen, der sich selbst nie als solchen bezeichnet hat - seit seinen fruhesten Arbeiten begleitet. Der vorliegende Essay, entstanden aus einem Referat, das Ricoeur 1985 an der Theologischen Fakultat Lausanne gehalten hat, kann stellvertretend fur seine Beschaftigung mit diesen Fragen stehen. Angesichts dessen, was das 20. Jahrhundert an Bosem hervorgebracht hat, beleuchtet Ricoeur hier in einer exemplarischen Tiefe die verschiedenen religiosen, mythologischen und philosophischen Diskurse uber das Bose. Er zeigt, wie die traditionelle Theodizee, aber auch wie Kant, Hegel oder Barth versucht haben, das Problem, das die Existenz des Bosen bedeutet, zu losen. Ricoeur selbst pladiert fur eine Weisheit, die auf die (An-)Klage verzichtet. Paul Ricoeur, 1913-2005, franzosischer Philosoph, war zuletzt Professor an der Universitat Paris-Nanterre und Lehrstuhlnachfolger von Paul Tillich an der University of Chicago. Neben existenz- und geschichtsphilosophischen Forschungen widmete er sich intensiv dem Problem der Sprache.
 

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Inhalt

Das Böse eine Herausforderung
12
Das Stadium der Gnosis und der antignostischen Gnosis
26
Das Stadium der gebrochenen Dialektik
44
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2006)

Paul Ricoeur, 1913-2005, franzosischer Philosoph, war zuletzt Professor an der Universitat Paris-Nanterre und Lehrstuhlnachfolger von Paul Tillich an der University of Chicago. Neben existenz- und geschichtsphilosophischen Forschungen widmete er sich intensiv dem Problem der Sprache.

Bibliografische Informationen