Die syntaxbezogene Großschreibung von Nomen: Ein Unterrichtsversuch in einer zweiten Klasse

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GRIN Verlag, 12.08.2008 - 22 Seiten
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: sehr gut, , 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung „Einige interessierte Neugierige/ auf ihren nicht so gemütlichen Sitzen/ erhoffen das erlösende Trotzdem/ angesichts des verordneten Neuen/ mit seinem tradierten Durcheinander/.“1 Die Wörter, die im obigen Satz großgeschrieben sind, gehören alle unterschiedlichen Wortarten an. Das zeigt, dass die Großschreibung von Wörtern unabhängig von ihrer Wortart ist. Trotzdem vermittelt der Deutschunterricht in der Grundschule die Groß- und Kleinschreibung wortartenbezogen. Dieses klassische und dennoch unzureichende Konzept kann von einem Konzept abgelöst werden, das sich auf neuere sprachwissenschaftliche Analysen zur Großschreibung bezieht. Diese Analysen belegen, dass die Verwendung von Großbuchstaben durch eine prozesshafte Entwicklung der Schriftsprache entstand und ein Wort erst durch ein bestimmtes grammatisches Verhalten zu einem Nomen wird. Der Sprachdidaktikerin Röber-Siekmeyer ist es gelungen diese sprachwissenschaftlichen Ergebnisse für den schulischen Unterricht nutzbar zu machen. Die vorliegende Arbeit beschreibt einen Versuch nach diesem neuen Konzept zu unterrichten. Dabei befasst sich der erste Teil dieser Arbeit mit dem Bezug der Unterrichtseinheit „Die Einführung in das Erlernen der syntaxbezogenen Großschreibung von Nomen“ zum Ausbildungsmodul, deren Inhalte maßgeblich entscheidend für diesen Unterrichtsversuch waren. Daran anschließend werden die allgemeinen und fachspezifischen Ausbildungsstandards bezüglich der Unterrichtseinheit aufgeführt und die im Vorfeld der Unterrichtseinheit formulierten Zielvorstellungen und Leitfragen dargelegt. Der zweite Teil dieser Arbeit führt dann die Unterrichtspraxis auf. In diesem Zusammenhang wird die Planung der Unterrichtseinheit hinsichtlich des Lehrplans und der Lerngruppe begründet. Nachfolgend werden die sprachtheoretischen und sprachdidaktischen Grundlagen des Lerngegenstandes beschrieben. Eine Evaluation des Unterrichts in Bezug auf den Prozess und das Ergebnis der Unterrichtseinheit unter Einbeziehung der eingangs formulierten Zielvorstellungen und Leitfragen findet im dritten Teil dieser Arbeit statt. Das abschließende persönliche Resümee zieht unter Berücksichtigung der Leitfragen Schlussfolgerungen aus der zugrunde liegenden Arbeit.
 

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

anhand Arbeit an Treppengedichten Arbeitsauftrag Aspekte des Unterrichtsgeschehens Attribute aufgrund Ausbildungsstandards bekamen Beobachtungen Bindung der Großschreibung Bleibwort Christa Deutsch Deutschunterrichts differenziert drei Leistungsniveaus Duden eigene Treppengedichte Endung Ergebnisse Erlernen der syntaxbezogenen Erlernung der Großschreibung erste Treppengedicht Erweiterungsprobe folgende formulierten Forscherstunden Gedicht Grammatik großgeschrieben Großschreibung von Nomen Grundschule Günther und Nünke hinsichtlich Hrsg Kern der Nominalgruppe Klasse klassische Grammatikmodell Kleinschreibung konnten die Schüler Konzept Kronshagen Laufe der Einheit laufenden Unterricht Lehrkraft die Schüler Lehrkräfte in Ausbildung Lehrplan Lerngegenstandes Lerngruppe Lernschwierigkeiten Liselotte Die dicke Maas Majuskel markieren markiert Planung der Unterrichtseinheit Prädikat Rechtschreibung richtigen Majuskelmarkierung Röber-Siekmeyer Satzanfang Satzglieder Schleswig Schleswig-Holstein Schulbuch Schüler der Gruppe Schüler konnten Schülerin Schülern nichtdeutscher Muttersprache selbstständig Sprachtheoretische und sprachdidaktische sprachwissenschaftliche Stützwörter Substantiv syntaxbezogenen Ansatz syntaxbezogenen Großschreibung Texten Treppengedicht umformen Treppengedichte mit zwei Treppenwörter Umstellprobe Unterrichtseinheit Die Einführung Vermittlung der Groß vier Schüler Vorbereitungsdienst Vorfeld Wortarten wortartenbezogen Wörter zerschneiden Zielvorstellungen und Leitfragen zwei Schüler zwei Treppen zweiten

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