Geschichte der Philosophie

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Seite 145 - Stammväter ihrer Heldengeschlechter, die Gründer und Beschützer ihrer Staaten und der sittlichen Ordnung in ihnen, die Wächter über ihr Hans; nur wenig schimmerte ein allgemeinerer Gesichtspunkt hindurch, der im Zeus auch wohl den allgemeinen Versorger erblicken liess, und andere Götter als Wohlthäter der ganzen Menschheit bezeichnete. Dabei fehlte auch die physische Seite nicht, indem die Griechen in allen Naturerscheinungen göttliche Kräfte regsam erblickten, und ein tiefes Gefühl der...
Seite 520 - Nun aber: wir behaupten ja doch richtig zu sehen, zu hören und zu verstehen ; (3) und doch scheint uns das Warme kalt und das Kalte warm, das Harte weich und das Weiche hart zu werden und das Lebende zu sterben und aus dem Nichtlebenden zu entstehen und alles...
Seite 144 - Weise fehlen, als mit einem der neuesten in der seinigen, welcher in folgenden Sätzen das was Wurzel und Hauptsache der Griechischen Religion war, zu einem Seitensprössling und zur Nebensache macht: «Die Götter waren diesen Griechen (es ist von der öffentlichen Gottesverehrung die Rede) von der ethischen Seite die Stammväter ihrer Heldengeschlechter, die Gründer und Beschützer ihrer Staaten und der sittlichen Ordnung in ihnen, die Wächter über ihr Hans; nur wenig schimmerte ein allgemeinerer...
Seite 219 - ... daß alle Dinge nur aus einem Urwesen stammen könnten, um dadurch, wie er sich ausdrückt, seiner Lehre einen unzweifelhaften Grund zu geben '). Das, worauf er sich zum Beweise berief, ist die Nothwendigkeit , ein allgemeines Zusammenthun und Zusammenleiden unter den Dingen anzuerkennen, welches nicht sein könnte, wenn nicht Alles aus Einem sei'). „Mir aber scheint," sagt er, „überhaupt alles, was ist, aus einem und demselben sich zu verändern und dasselbe zu sein.
Seite 125 - ... habe grössere Verwandtschaft mit der altern, als mit der spätem Griechischen Philosophie, und da es nicht wahrscheinlich sey, dass die Griechen in der Zeit zwischen den frühern und spätem Philosophen-Schulen ihre Philosophie den Indern mitgetheilt hätten - so soll daraus gefolgert werden , dass vielmehr die Inder den Griechen Philosophie mitgetheilt hätten. Es kommt bei diesem Schlüsse nur darauf an . zu zeigen , dass die Verwandtschaft in der angegebnen Art wirklich statt finde, und zwar...
Seite 51 - Art sie auch sind, ein philosophischer Zusammenhang sich findet, ist wohl jetzt ziemlich allgemein anerkannt. Einheit der Gesinnung findet sich in ihnen, aber nicht Einheit der Wissenschaft, auch nicht einmal ein Streben darnach; denn die Verfasser leben in ihrer unmittelbaren Ueberzeugung, und wollen diese als einen ihrem Volke gemeinsamen Grund des Heils anerkannt wissen. Dabei ist es nicht möglich, daß man auf das allgemeine Wesen der Vernunft, aus welchem die Wissenschaft stammt, zurückgehe.
Seite 125 - Spur eines solchen Einflusses zu finden, auch ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Indische Philosophie in der uns bekannten Gestalt nicht vor der höchsten Blüthe der Griechischen Philosophie sich ausgebildet habe. — Colebrooke hat versprochen, künftig zu zeigen, dass die Inder Lehrer der frühern Griechischen Philosophen gewesen seyen, besonders des Pythagoras, und in der That, das Argument, dessen Schema er schon mitgetheilt hat , ist nicht übel angelegt. . Es soll nämlich gezeigt werden,...
Seite 163 - Spatern wollen mehr hierüber wissen, als die Frühern, und davon lassen sich die Gründe nicht schwer auffinden. Nachdem die Fähigkeit Eignes zu erdenken abgenommen, fing man an, seiner eignen Dürftigkeit in der Erfindung sich bewußt, über die Alten, und woher sie ihren Reichthum genommen, zu grübeln; man verstand die reichen Quellen ihres Lebens, welche sie in sich selbst hatten, nicht mehr, da man sich selbst unfähig fand, aus sich Achnliches zu schöpfen.
Seite 453 - Bestätigung hiervon machte er auch darauf aufmerk« sam, daß die Aethiopen ihre vaterländischen Götter schwarz und mit eingebogner Nase abbildeten, so wie sie selbst sind, die Thraker dagegen blauäugig und roth, und überhaupt ein jedes Volk nach der Aehnlichkeit mit sich...
Seite 513 - Dieß setzt voraus auf der einen Seite: daß ihm die Dinge doch nicht durchaus Nichts waren, weil er eine Wahrheit derselben, in der unbedingten Wahrheit des Eins suchte; auf der andern Seite aber auch: daß er keine Wahrheit der Dinge anerkannte, al

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