Das verschwiegene Buch Metarealismus

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Books on Demand, 29.01.2014 - 112 Seiten
Der Leser des verschwiegenen Buches Metarealismus darf erwarten, bei seiner Lektüre zu erfahren, was Metarealismus ist. Dazu wird von ihm selbst verlangt, dass er nicht mit-, sondern umdenkt. Der Metarealismus ist ein permanentes Umdenken. Er ist eine Sicht der Welt, die sich nicht definieren lässt. Sie steht so wenig still wie die Welt selbst. Der Punkt, auf den der Metarealismus gebracht werden kann, ist daher kein Standpunkt, auch nicht sein eigener. Der Metarealismus ist, wenn man seinem verschwiegenen Buch Glauben schenken will, immer schon ganz nah; allerdings dort, wo wir ihn nicht vermuten. Er markiert den Konvergenzpunkt von größtmöglicher Nähe und kleinstnötiger Distanz zur Normalität.

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Über den Autor (2014)

Christian Unverzagt hat Philosophie studiert und in Kunstgeschichte Ostasiens promoviert. Heidelberg, Paris, Berlin und Amsterdam waren seine wichtigsten Stationen in Europa, bevor er für Jahre nach Asien ging. Heute lebt er als freier Schriftsteller, Maler und Lehrer der sanften Kampfkunst Taijiquan wieder in Heidelberg. Sein literarisches Schaffen umfasst wissenschaftliche, essayistische und belletristische Schriften. Neben diversen Zeitschriftenartikeln und Aufsätzen liegen als Buchveröffentlichungen vor: - Das Müll-System. Eine metarealistische Bestandsaufnahme (1991), zus. mit Volker Grassmuck - Heidegger und das Sein der Dinge (1998/2013) - Der Wandlungsleib des Dong Yuan. Die Geschichte eines malerischen Oeuvres (2007) - Der Kontakt. Roman (2008) - Der Bilder Berg und Fluss. Das Zeichenbuch des Ke Shiqiang (2012) - Das verschwiegene Buch Metarealismus (2014) Demnächst erscheinen: - Masse und Bewegung - Die klassischen Schriften des Taijiquan - Alien Mensch. Vom Sondermüll zur Selbsterkenntnis www.christianunverzagt.de

Bibliografische Informationen