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die Weite und Länge mit gewissen ihm eigenen Zeichen, und fängt furz über der Wade, wo die Stiefelstruppen an, die in den Papierstreifen mit der Scheere eingeldonitten genabet werden, an jumessen, bis hinab zur Fußsohle. werden.

Ferner mißt er die Stärke des Fußes im Hacken oder
MAAS nehmen zu Mannskleidern, (Mannsfchneis Spann, und endlich die Stärke der Wade. Alsdenn die
der) das Maas des Schneiders bestehet aus einem zusams Långe des Unterfußes, von dem Hintertheil des Hafens
mengelegten langen und schmalen Streifen Papier. Das an bis zur Spiße des großen Zehes, ferner den Umfang
äußerste Ende desselben legt er beym Maasnehmen zuerst des Spannes, und endlich in den Baden. Weil sich der
in die Nath, so bey dem Hintertheile eines Kleides, welches Schuhmacher aber in der länge des Fußes bey dem Messen
der an hat, dem Maas genommen wird, vereiniget, und mit Papier sehr leicht irren kann, so mißt er lieber die
zwar unmittelbar unter dem Sragen am Halse an, und Långe des Fußes mit dem hölzernen Schubmaas, (1.die.
mißt von dahinab bis zur sogenannten Taille. Am Be: fes) indem er solches unter die Fußsohlen lebt, und die
Schluß dieser fange macht er ein ihm eigenes Zeichen mit bewegliche Leisten desselben nach der Långe des Fußes ver:
der Scheere in das Papiermnas, legt es aber gleich wieder schiebt, und solches anmerkt. Die Maaße an dem Papier
an die Taille, und mißt bis zu Ende des Schooßes hinab, bemerkt er sich mit Einschnitten mit einer Scheere. Das
welches die hintere Länge des Kleides macht. Den Schluß Maas zu einem Paar Schuhe wird auf die nämliche Art,
dieser Långe zeichnet er abermals. Zweytens mißt er hins wie bey dem Stiefelschub genommen, es seyen nan Manns
ten von einer Schulter bis zur andern, die gefundene gans oder Frauensschuhe.
de Långe des Papiers schlågt er auf die Hälfte zusammen, Maas nebmen zur Paruke, (Parukenmacher) um
und macht in dein Bruch ein Zeichen. Jede Bålste giebt den Montirungskopf zu einer Paruke ju mundiren, das
die Weite des Hintertheils zwischen den Schultern. Dann ist, solchen zu einer verlangten Parufe mit Saaren zu beo
wird der rechte Ermel gemessen, indem das Maas hinters Eleiden oder die Paruke darauf zu verfertigen, muß demn.
wärts an die oberste Nath des Ermels neben den Schul: jenigen, der eine Paruke haben will, das Maas genoms
tern angeleget wird, und damit hinab bis zu dein Ellbogen men werden. Dieses gefchiehet mit einem Papierstreifen
gefahren, wo er auf dem Maas ein Zeichen macht; alss zurtst um den ganzen Kopf herum kurz über den Ohren;
denn mißt er von dem Ellbogen bis zum Besdyluß des ferner von der Stirne, oder von der Spige der Vorder,
Aufschlages kurz vor der Hand, und bezeichnet das Maas haare bis zum Nacken; hierauf von einem Schlaf bis zum
wieder ; denn mißt er um den ganzen Urm, da roo er am andern, um den Hinterkopf von einem Ohr bis zum an-
dicksten ist, fchlägt die gefundene Dide oder Länge des dern. Nach diesem Maas voird nun der Montirungskopf
Maaßes in zwen gleiche Hálften zusammen, und macht in mundiret, (. mundiren) und die Paruke verfertiget.
der Mitte , oder in dem Bruch ein Zeidhen. Jede Hälfte Waasrad, (Chausseebau) ein Rad, auf dessen Peris
giebt ihm die Weite eines Ermeltheils. Nun wird das pherie das Långenmaas einer oder mehrerer Ruthen mit
Maas vorne auf der Schulter, da wo Hinter - und Vorders Stacheln aufgetragen ist, und dessen man sich bedienet ,
theil zusammen stoßen, angelegt, und mit demselben vorne bey der Abmessung der Länge und Breite einer Chaussee,
- úber der Brust bis hinab zur Taille gegangen, und wird indem man das Rad nach der Länge und Breite herum.

hier ein Zeichen auf dem Maas gemacht, und von da hins drebet, da denn durch die Stacheln des Rades die Ruthen
ab ferner bis zu Ende des Kleides gemessen, und daselbst bemerkt werden.
wieder ein Zeichert gemacht, wodurch er die ganze Långe Maaßen, (Forstwesen) wo die Buchholzer ackermeife
des' Kleides von vorne erhålt. Nun mißt er den ganger verkaufet und vermessen werden, da heißet ein solcher Theil,
Ilmfang des Leibes unter den Armen aus, legt die gefun er bestehe in einem ganzen oder halben Udfer, eine Maaße. .
bene Weite des Manßes in zwey gleiche Theile zusammen, Maasstab, ein geivisser angenommener, und mit der
und macht in dem Bruch ein Zeichen. Eben so wird der üblichen Eintheilung versehener Långenstab, womit vor.
Umfang des Körpers in dem Bauch und über den Buften, fømmende Größen überschlagen und ausgemessen werden
oder in dem Beschluß der Taille, ausgemessen. Endlich können. Dies ist insgemein ein von gutein veftem Holze
nimmt er die Weite des Vordertheils auf der Brust von verfertigter Stab, der viereckigt ist, auf defsen eine Seite
einem Ermefloch, oder vielmehr von der Vordernath dessels man einen oder etliche Landesfuße tråget, und einen das
ben, bis zur andern, schlägt die gefundene Weite des von in seine gehörige Zolle theilet; auch über dem noch
Maaßes zusammen, und macht im Bruch ein Zeichen, wol auf den úðrigen drey Seiten des Staabes annoch ans
und jede Hälfte giebt ihm die Weite eines Vordertheils auf dere Massen, z. B. das Rheinländische - und das Deci

.
der Brust. Eben so wird auch das Mans zur Weste ge malmaas, mit dem ersten in Vergleidung bringet. (A
nommen. (l. auch Beinfleider, wo das Maas dazu zu neh: Zollstock)
men beschrieben ist)

Maasstab des Aaferågers, (Eisenhütte) ein MaasMaas nehmen zu Schuh und Stiefeln, (Schuh. ftab, mit wel hem der Auftråger ben einem hohen Ofen macher) wenn zu Stiefeln Maas genommen werden soll, messen muß, und sich dadurch belehret, wenn es Zeit ift For geschiehet solches mit einem doppelten oder auch einfa: eine neue Ladung hinzutragen. Wenn der Ofen ganz vel chen starken Papierstreifen am rechten Fuß. Zuerst mißt gepackt ist, so ist er an den Schlund voll, nach dera e die Länge an der innern Seite des rechten Dberfußes, Maas, als sich die untern Kolen verbrauchen, fo gehen

die

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die oberen herunter. Von einer Zeit zur andern versucht mechtigtelt der Winerallagen, (Bergwerf) die Der Auftrager, wie weit die Materie herabgestiegen ist. Dicke der Minerallagen in einem Bergwerk, welche ball Wenn dieselbe nun ohngefähr 24 Fug von dem Schlunde größer bald kleiner ist. entfernt ist; so ist es Zeit, die neue Ladung hinein zu wer. mächtigkeit der Florze, (Bergwerf) die Dicke det, fen. (f. aufgeben)

felben, (f. Floke) die baló 2, 3, 4 bis 12 Zoll, bald Maasstab, verjungter, verjůngter Maasstab, bis 6 Fuß, ja i bis 6 Pachter Soch sind; die åber 12 200 ft. l'echelle, ein Långenmaas, welches die Linien nach et boch find, heißen eigentlich machtige Flobe. ner kleineren Figur eben so genau abmisset, als wenn es die Machtigkeit eines Ganges, Fr. l'epaistear la largroße Figur wäre. Es dienet dazu , alle große Sachen geur, (Bergwerk) der Abstand des Sengenden eines nach dem richtigen Maas ins Kleine zu bringen, und dar: Ganges vom Liegenden. (l. beydes) nach zu zeichnen. Man verjüngt oder verkleinert auf sol: måchtig werden, Gang wird måchtig. (Bergs chem Maasstab die Füße in Bolle und die Zolle in Linien. werk) Wenn ein Erzgang alle Fachter, oder wol auch alle So, daß wenn eine große Sache, 3. B. ein Gebäude aus. Schichten immer stärker und breiter wird, je weiter der. gemessen, und auf Papier aufgerissen werden soll, die Zeich felbe ins Gebirge oder in die Teufe gehet, nung soviel Zolle und Linien an Lange, Breite und Höbe machruely, der allerkostbarste und reichste Zeng, dent erhalt, als das Gebäude Füße und Zolle beträgt.

man hat. Er wird in Persien verfertiget, und ist eine Waasstab, l. Linie,

Art von goldnen Brokade, oder vielmehr guldnen Samms Waayporsten, eine Gattung seidener Zeuge, welche

te, welcher mit 24 bis so Schützen gewebet wird, und die holandische Schiffe der ostindischen Gesellschaft mit nach giebt welchen,

wovon die Elle über 1000 3. B. Fostet.

woran zu gleicher Zeit wol s bis 6 Personen arbeiten. Es Europa bringen.

wach vefte. (Fåger) Wenn mit dem hohen Zeuge ges • machari, ein gewisser Zeug, mit welchem man in Holland Handlung tveibet. Es giebt einfache und doppelte stellet, und der Zeug reif genug angezogen oder gestreckt Stücke, welche auch Macharis mit zween Fäden genannt fen, wenn sie die Leinen anbindert und bevestigen rollen.

fo , werden. Diese balten 24, die einfachen aber nur 12

Madelas, (chiffsbau ) ein schwedisches Schiff in de Ellen.

ten Zeiten, das bis 200 Kanonen geführt hat. Machen, Jeigen, (Fåger ) der Kiefd machet oder

Mader, (Sdriffszimmermann) ein großer und schilder zeiget einen guten fuß, der Sicích hat wenig gemacht,

ter eiserner Hammer, womit man Någel einschläget. 0.1. er hat wenig aufgefest, nämlich enden. machen, das Sandwerk. Wenn bey den Handtver:

mådler, (Handlung) ein Unterhånder, besonders fern ein Meister auf

sein besonderes Verlangen, und auch auf in den niedersächsischen Städten der Kaufleute, der ihre Teino Kosten, das Gewert zusammen gerufen wird.

Waaren zu verkaufen uchr.

Wacoute, f. matonte. machbolderbolz, f. Wachbolderholz.

Wiader, (Bergwerf) eine standige, oft aber auch Machiniren. (Tuchmanufaktur ) Wenn die geroa: feuchtige Erdart, welche im lekten Fall dem letten gleicht. fchene und getrodnete Bolle in dem Wolf (r. diesen) eis Waderazuder, ein febr feiner Zucker, der über Por ner Maschiene aufgelockert, und von dem Staub und anstugal, aber sehr selten, zu uns fomt. dern fremdartigen Theilen gesäubert wird. Man thut radouine, ital, die piemontische Pistole, welche 13 nämlich die Wolle in den Kasten auf die Horde dieser Mas piemontische Lire, oder nach französisdem Gelde, 18 %. schiene, verschließt solche, und drehet die darinn befindliche vres is Sols gilt. Balze mit ihren Flügeln und Sacen an der Kurbel um. Madrassen, (Tappezierer) ausgefüllte und durogena Die Flügel werfen mit ihren Haden die Wolle in dem hete Polster, die man anstatt der Federbetten gebraudjet. Wolf herum, lockern sie dadurch auf, die Unreinigkeit fällt Sie werden mit gefochten Pferdehaaren gemeiniglich aus. heraus, und durch die Horde auf den Boden des Wolfs. gestopft, und haben sonderlich des Sommers bey großer (F. diesen)

Hibe ihren Nußert, werden daher zu den Faulbetten, und machtig, Fr. large, epais, (Bergwerk) ist ber in den Gartenhäusern zu den Ruhestatten vielfältig ges Gången foviel als breit. Benn nåmlich die Saalbånder braucht. Man hat aber auch von Wolle gewirkte Mar weit von einander stehen, und der Sang einen breiten dragen, auch von Seide, bie aber denn eigentlid Dedeu Kaum einnimt. Man sagt auch von einem Trum (f. genennt werden. diesen) es ist kaum eines Strohhalms mådhtig.

Madrepore, ein Gewidos, das in der See juni inachtige Gånge, (Bergwerk ) die Šånge, C. Steine geroorden, und von den Korallen (l. diefe ) nut diese) so voie sie in ihrer Dide rich in den Bergwerken bes darinn unterschieden ift, daß seine Zweige voll kleiner Ló. Anden, und von eclichen Zollen bis etliche Hundert lady cher sind, welche oft wie Sternchen ausseheri.. Seine hoch steigen.

Farbe ist insgemein weiß, zuteiken grau, jurocilen roth wachtige Umriße, Fr. contours puillans, (Mas. mit weißen Flecken. let) ftarte Umrisse Cf diese) die ftart in die Augen Madrillbrett, fr. madrier, (Artillerie) dasjenige fallen.

Brett, worauf die Petarde bevestiget wird. Es kann sets

biges

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biges vieredlat oder linglidt fenn, nach der Absicht, woor: tagerfleđe, (landwirthschaft) diejenigen Stellen auf ju die Petarde gebraucht werden soll. Im übrigen muß es den 2cferbeeten, die bey dem Mitbreiten und dem nadbe: Kart iind dich seyn, mit eisernen Schienen verbunden, und rigen Pflúgen feinen Mist erhalten haben, sondern tahl über das Kreuz mit eben dergleichen etwas stårkeren bes davon geblieben. fdlagen werden.

magische Laterne, f. Zauberlaterne. Maeblbrief, (Schifffahrt) der Vertrag, den die Bez Peder mit dem Schiffbauer wegen Erbauung einer Schifs ben einer Gegenmine in einer Vestung der erste Haupt:

Magistralgang, Fr. Galerie magistrale, (Minirer) fes fichließen. In demselben wird angezeiget, wie lang gang unter dem Hauptwall , mehr oder weniger nabe an der Kiel, wie hod) von Voord es seyn, wie viel Lasten es halten, die Zeit, wenn es fertig werden soll, und auch gleiches Namens des Balls, weil er dieser Linie folget.

Der Futtermauer. Er führet den Namen von der Linie das verdungene Baulohu verschrieben. Der Schiffbauer beißt der Annehmer.

Magnesie, (Bergwerk) eine sehr feine weiße Kalfer Magazin, (Baukunft) ein öffentliches Gebäude, in de, welche man aus der Mutterlauge des Salpeters und welchem gewisse

" Dinge zu Fünftigem in Menge aufbewahe Kodyfaljes durch feuerbeständige Alkali niederschlagt. ret werden, kis: Solzmagazin, Seumagazin, Strobs Magnet, Wagnetstein, Fr, aimant, (Bergwerf) magazin, Kornmagazin u. f. 18.

eine derbe, braune oder schwarze eisenhafte Miiner, welche Magoelonen, Fr. les deux parties du moule,

das Eisent in fleinen Theilchen und großen Stücken an fidy (Schwefelhütte) die Formen von Solg, welche aus zien ziehet. Die mit Magnet bestrichene Nadel, welche auf @túden zusammengefekt werden, und darein der gelaus der einen Seite an fidy ziehet, auf der andern aber von sich terte Schwefel in Stangen gegossen wird.

ftoßet, und wenn sie mit eisernen Schienen versehen ist, Magenbürste, ein chirurgisches Werfzeug, den Mas in ihrer anzieheuden Kraft verstärket wird. Man bemers gen damit zu reinigen. Es ist im vorigen Jahrhunderte fet also zwer Pole, den Nordpol und den Súdpol. Es von einein Engländer erfunden, und nur erst vor wenigertheilet auch der Magnet feine Kraft dem Eisen mit. Dies Seit bekannt worden, wird aber auch nicht mehr geachtet. fes Mineral wird an verschiedenen Orten von mancherlen Ehedem bestand es aus einem feinen runden Stäbchen von Farben als schwarz, leberfarben, róthlich, und in Schwei Fischbeine, an dessen Ende ein kleiner Schwamm bevestis den und Sachsen dem grauen Eisenstein ähnlich gebrochen get war. An dessen statt wird nunmehr ein ausgeglübeter Et fónnen aber auch eiserne Stangen', wenn sie lange eiserner oder messingner doppelt zusammen gedreheter und senkrecht stehen, von selbst magnetisch werden, wie man mit Seide bewundener Draht genommen, an dessen Ens

denn auch eisernen Ståben durch Kunft eine magnetische de eine feine Bürste, einer halben Hand breit lang, von Kraft mittheilen kann, (1. magnetifiren) die ftarfer ist, jarten Bothaaren gemacht ist. Mit dieser Búrste fåhrt als die Kraft eines natürlichen Magnets, von eben der man, wenn man zuvor warmes Wasser zu rich genommen Größe, welches die künstlichen Magneten find. Den Na. bat, in den Schlund, bis in den Magen, macht damit

men soll der Magnet von einem Hirten, oder wie Isidos eine kleine Bewegung, daß man sich erbreche.

rus meldet, von einem Priester der Iris, welder mags niagenkratzer, eine im gemeinen Leben übliche Bes

nes geheissen, erhalten haben, indem er auf dem Berge rennung eines Schlechten Weins, der auch wol Kråtzer Joe gespühret, daß dieser Stein die Nagel in seinen oder Kopfreisser genannt wird.

Pantoffeln und seinem Stabe ángezogen habe. mager, Fr. maigre, (Baukunft) 1) wenn ber einer, Magnetifiren, fr. aimanter; etipas magnetisch mas Mauer bie Steine zuviel behauen, und daher vor ihre den, oder ihın die Kraft das Eisen anzuziehen, mitthels Plake, welche sie einnehmen sollen zu klein find, und auch len. Eine Nadel wird magnetisch, wenn sie mit den Pos allzu große Fugen lassen. 2) Ben dein Zimmermann, len des Magnets bestrichen wird. (s. armiren) Ein Stab: wenn ein Zapfen oder Band zu dúnne ist, und das Zapfen Eisen aber wird, durch das auf geisisfe Art zu verrichtens loch, oder den Einschnitt nicht genau ausfüllet.

de Streichen durch andere Stave, magnetisch gemacht, wenn Wager, (Gärtner) eine Krankheit der Båume, bez námlich die Ståbe in der Richtung von Norden nach Sie sonders der Wepfefhåume, wenn sie in einem allzu fetten den genau nach der Polhöhe des Orts, wo das Erperis Boden zu viel Nahrung bekommen, und daher der überflüso ment gemacht wird, aufgestellt, und mit anderm Eisen ges Pige Saft an einem Ort stocket, worauf denn an diesem rieben werden. Drt Würmer entstehen. Daher diese Krankheit auch der Magnetkeftchen, (Schifffahrt) in weitläuftigen Vera Wurm heißt. Mager fomt vermuthlich daher, weil der ftande fibret die kleine Bücife eines Rompasses diesen Nae Baum bey dieser Krankheit dårre wird.

men. Sin engern Berstande aber ein kleines Ráficient, auf Wager, f. dürftig.

dessen Boden eine Windrose (1. diefe) verzeichnet, in ih. Magere Bieberbaare, 1. trodne Bieberbaare. tem Mittelpunkt einen Stift bevestiget, und auf diesem eis

Magere Schlađen, (Kupferhütre) Schlacken von ne Magnetnadel geleget ist. Wenn für einen gegebenen Armen strengen Kupfererzen. Sie sehen sehr brilligt und Ort die Abweichung der Wagnetnadel bekannt ist: so kann Hlafigt aus, und taugen nicht, damit die Erze in den man umgekehrt mit Hülfe dieses Magnetfästchens die Mits Slup zu bringen, es wären denn sehr fette Erze,

tagslinie dieses Orts finden.

Wagnets

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Maglietnadel, Ft. Eguille aimantée, ein auf gu ahlgeräfte, (Wüller) dasjenige Gerüste von Hoh, tem Stahl verfertigtes gerndes Stanglein, das in der welches in einer Mahlmuhle das tråhlsteingerriebe um, Mitte einen Saften mit einer Betticfung bat, damit die giebt, und ant delsen Decke der Bodenstein unbeweglich Nadel, wenn sie mit dem Magnet bestrichen worden, aufliegt. Es liegt námlid, ein ftarfer hölzerner Rahm darauf, sitten Stift gestellet werden kann, dergestalt, daß beyde das Geschlinge genannt, worauf der Bodenstein unbe Enden im Gleisgerichte ftehen, und sich leicht, um den weglich verfalt, auch wol in etwas in das Mahlgerüste Stift bewegen. Das gegen Norden gefehrten Ende ift zle versenkt ift

. geipißt, wie ein Pfeil. Einige halten dafür, daß es schon Wahlgraben, Wablgruben , ( landwirthschaft) ju Salomons Zeiten gebräudylich gewesen, welches wohl lange oder runde ausgegrabene Tiefen, die den Zechern nicht wahrscheinlid) ift, andere halten einen Venetianer und Feldern zur Grenzmarkung dienen. Dergleichen Grå. Namens Paolo für den Erfinder, der die Observation in ben sind entweder gemeinschaftlich, und denn muß der Zus China im Jahr 1260 gemacht, und den Gebrauch entwurf der Erde auf benden Seiten liegen, oder sie gehören decket, daher andere diese Erfindung auch den Chinesern nur einem Theil, und denn liegt der Auswurf der Erde Zuschreiben.

nur auf desjenigen Seite, dem der Graben gehört. Magnettes, eine Gattung Leinwand, welche in Hol. Wahlhammer, f. Xablart. land und den benadybarten Provinzen gemacht wird. Das Mablbaufen, ein großer Haufen, um den marts Stúct foftet bis 10 Gulden, und find insgemein platt zu stein (1. diesen) gestürzter Steine, damit der rechte famnen geleget, bisweilen aber auch rund zusammen

gerollet. Markstein nicht so leicht herausgerissen und verworfen wird. Wagrabines, Wauguerbines, eine filschsene Lein: Sie müssen aber auch in Loch- und Grenzbüchern ordente wand, die an vielen Drcen in Aegypten gemacht, und zu lich beschrieben werden, damit die Nachkommen davon uns Cairo verkauft wird. Ihr Preiß ist ss Meidins, das terridytet werden, und solche zu suchen wissen. Bruck von 28 bis 39 Piks oder 15,

mablmübler (muller) eine Mühle, worauf man Långe und 4 Pifs, oder 21 viertel Elle in der Breite. Getraide mahlt. (1 Muble):

mádalán, ein gewisser Zeug, der in Oberkrain in gros Wahlmüller, ein Muller der nur blos Getraide mahlt, fer Menge in allen Dörfern von Wolle gewebet wird. zum Unterschiede eines Stampfmüllers, Delmúllers, Schnei

Wabarne, (Schiffsbau) eine türkische Galeasse, Fleis demüllers u. a. m. (1. Müller) ner als die venecianische.

Njahlpfahl, ein eichener Pfahl, der an Orten, wo Wabden, f. måben..

man pie Steine nicht füglich haben kann, zu einem Mahle mábdig, (Landwirthschaft) sagt man von den Wie geschlagen, und entweder mit eingebrannten Wappen, fen, wenn sie gutes Gras zum Heumachen geben, und Namen oder andern Zeichen bemerkt, oder, gleichwie bep zwar heißen sie ein oder zweymahdige Wiesen, wenn den, Lochbaumen auf beyden Seiten ein Krouz daran gea nämlid, das Gras davon des Jahres so vielmal abgehauen hauen, und in der Mitte ein Boch durchgefchret wird. Wirden kann.

Solche Pfáble haben gleiches Recht, wie die Wahl, una måben, beißt in der Landwirthschaft, das Gras, Gers artsteine. ften, Hafer oder andere Feldfrüchte mit der Sense abs mablpfahl, l. Siderpfable : bauen. Daher derjenige, der solches thut mahder obeti Wahlfäule, eine von Stein oder Holz aufgerichtete máber genennt wird.;

Saule, welche man zur Bermahlung oder Bernarfung mablar, mahlberte, mableisen, (Forstwesen) gebraucht, die steinernen braudit man gemeiniglich an den eine Fleine Art oder ein Beil, auf dessen der Schreide ents Grenzen eines Landes oder einer Gerichtsbarkeit, und woer. gegengesetzten Seite, ein Zeichen oder Mahl eingegraben den daran des Landesherrn oder der Gerichtsobrigkeit Waps it, womit die Förster bey der Anweisung der Bäume im pen gehauen. Die höljernen braucht man zur Vermars Balde diejenigen Bäume zeidinen oder mahlen, welche fung der Hölzer, ingleichen der Jagd: Hafen, und Fafore

, gefallet werden sollen. If es eliv bloßer Hammer, so nengehage. Diese heißen denn Jagd- oder Hångefäulen, heißt es Zahlhammer, Forsthamitter, Waldbanimer. Wablstein, Miarkstein, Grenzstein, ein Stein, Dee Wahlbarte, 1. rorher.

zu einem gewissen Zeichen im Felbe gesett, und nach deffen Tiahlbaum, Warkbaum, Grensbaum, ein ftar: verschiedener Absicht einen Bennanen erhält. Man hat fer Baum, der vornehmlich in den Waldern und Wiesen davon zwölferley Gattungen. Sie werden insgemein zu zur Grenzmärkung vienet. Man braucht hierzu die Eichen Ausmarkung der Güter, Flüsse und Weiten gebraucht, oder Linden. (f. auch Lochbaum)

und an manchen Orten auch weichbilde genannt. Sie Mahfeisen, f. mablart.

heißen Bannfteine, Geleitsteine, Freyunssteinen · Wahlen, Müller) die Früchte des Felder auf einer Forststeine, Wartungssteine, Zehensteine, weida mübte jermahnen umd in Mehl verwandeln. (l. Mühle) fieine, Gústersteine, wegsteine, Wasserfteine und

Priablgerinne, (Millenbau ) bey den Wassermühlett Lodisteine. (1. davon an ihrem Ort) Man bemerte dasjenige Gerinne, durch welches das Wasser auf die Råder bey einem ordentlichen, nach einer gewissen Form gearbeir

geleitet wird. Zum Unterschied von dem Wüstengerinne. recen Mahlstein folgende Stücke : Den Kopf, als den (dieses)

obersten Theil: die Seiten, die neben zu von diesem abges

ben:

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hen; Der Fuß, ist der dickere Theil, welcher in den Bo: auf Fanaifa wkoht, und wegen seiner Schönen Farbe. H&u. den zu stehen komt; das Gefäß, der ganz untere Theil, fig zu Hausgeråche gebraucht wird. Es wird in DeutschDarauf der Stein ruhet, und endlich das Lager oder die land nach Pjunden verkauft. Das auf der Havana ift Grube, darein er gelassen wird. Ueberdem sind die Stei: schleciter, denn es ist bleicher und von nicht so guter Dauer. ne auch mit einem Zeichen, ģi B. einem Kreuzschnitt oder Mabon, Maone, Fr. Mahonne, (Schiffsbau ) eine Runsenbuchstaben oder etwas anders bezeichnet. Die Run: Art von Caleaften, (1. diese) deren sich die Türfen bel fenbezeichnung, die man auch eine Schleifen nennt, ges dienien; sie sind kleinet und nicht so stark, als die venetias schiehet entweder gerade oder krumm, oder audj eckigt, wie nische Galeasen, und werden theils niit wenigen, theils nämlich die Markscheidung gehet. Damit man sehen mós gar keinen Sticken beregt. ge, wo die Marfsdeidung hiniveise, welches die beste Art Mabonienholz, fi maboganyboli. ist, die Maresteine zu bezeichnen. · Diejenigen Steine, 1. Mabot, f. Wabotbaum. welche man zu Anfang des Ackers, Waldes 2c. oder audi Mahotbaum, Mabot, ein westindischer gemeinet

ju Ende derselben, oder in einer Edge, oder an dem Ort Baum, deffen Rinde ungemein starke Fasern hat, wori I der Martung sebet, werden Sauptsteine, Ed- und Orr's

qus man Stricke, Tauen und Netze bereitet.

& steine: und die dazwischen stehenden Läufer genennet. nabruts, eine Gatting wollener Tücher, welche ans Den also bezeichneten Marksteinen werden etliche kleine fänglich in England gerdebet worden, nunmehr aber auch Steine als Zeugen mit untergelegt, welche Zeugniß geben; in großer Menge in Frankreich, und vornehmlich in Pros daß fie rechtmäßig gesellt sind, weswegen sie denn audvenze, Languedok und dem Delphinat verfertiget werden, Jeugen genannt werden, und wenn in Erhebung der Man brauchet sie in der Handlung für die Morgenländer. Mahlsteine teine Zeugen daben sind, oder wenn sie ohne Wahrte. (Bienenzucht). So werden im niedersacos Ever sind, daher diese Zeugen Steineyer heißen) To find fischen die Wachsscheiben in den Bienenstóden genannt, fie nicht gültig, sie waren denn får bekannte Mahle oder Daher auch Xiabrrenhonig, das ungeseimte Honig geo Marken von Alters her jederzeit gehalten worden. Zu nennt wird. diesen Zeugen nehmen etliche ziveen, etliche drey kleine Steis

war, Lunpr. "( Forstwesen) So'nennt man das me, sonderlich zu den Ort oder Ecksteinen, die sie aus eis jährliche neu hervorgehende Holy, no nårnlich das Holz in nem breiten Stein oder Platte von einander schlagen, der. Det Långe zulebet. geftalt, daß, wenn man sie sucht, die Stücken wieder zus

Maitens, 1. nachber. fammen passen; und selbige legt man im Eingraben also

Maikensbernig, rigikens. (Fischerei, Handlung) bey den Mahlsteinen, daß man wohl urtheilen farin, wo Der erste aefangene. Hering, und auch der Beste, er hat - sie hinzeugen. An einigen Orten werden anstatt dieser das zarteste Fleisch und kleine Krate. Man theilet diese Steine, üdet zu denselben Ziegelsteine, Glåser, Kolen, Gattung Beringe wieder in drey Theile, als in Waikens, gertnitschte Eyerschalen oder Kale geleget, und dieses wer

welches der allerbeste, und deren Tonnen, worinú sie eina gen der ewigen Währung, welches aud vor Alters also gepackt, mit bezeichnet sind; Maikenswrack, der in gewesen; daher wenn man die Mahlfeine aufråumet und Kolen 2c. findet, pflegt diefes als ein ufberwerfliches Mark den ausgeworfenen schlechtern Heringen dieser Art bestehet, oder Zeichen gehalten zu werden. Eine nöthige Vorsicht wovon die Sonnen mit

wovon die Tonnen mit bezeichnet sind, und endlich ber Sekung der Mahlsteine. Die borsebliche Verrückung Maikenwradwracť, die allerschlechteften dieser Gat: der Mahlsteine ist ein so großes Verbrechen, daß ehedem tung Heringe wovon die Tonnen das Zeichen haben: die Leberisstrafe darauf geselt war. mahnst, Wohnol, Del, das auf dreyerley Art vers

xikenswrac und njaikenswradprad, 1. vorber. fertiget wird, entweder es wird von dem Mohnsaamen,

Waidin, 1. Weiden. wie anderes Del, (f. Delschlagen) gepreßt, dieses ist das Mailesports, . geworfene Waschen. geringste; oder es wird aus den Mohnblättern oder Blue Maille, Fr. auch obole, in Frankreich der Name ei men zubereitet. Man nimt nämlich frische Blumen von Hier kleinen erdichteten Münze oder eines Rechenmünze Mahn 6 Loth, zerstößt sie wohl zu einen Muß, thut file welche für die Hälfte eines Denier Tournois, oder für den in ein Glas, und gießt 20 Loth Baumøl darüber , stellet 24ten Theil eines Bolo gerechnet wird. Sie wird wieder es etliche Tage an die Sonne, und läßt es beißen, denn in 2 Pites, und diese wieder in zwey halbe eingetheilt, Feket inan es in ein doppelter Geschirr mit Wasser über Bermuthlich ist es vordem eine gangbare Münze, und die Feuer, läßt es: gemachlich Tieden, und drückt es hernach kleinste unter allen gewesen. Durch ein Tuch, dieses wiederholet man mit andern Blus

Waillebahn, maillespiel, ein gerader langer oder then fo oft, als man will. Die dritte Art ist die, da man audrander Gang, entweder mit Baumbecken uingeben, grüne ulijeitige Mahnsaamenfópfe, und Blätter und Blus oder auch von Brettern zusammengefekt, der auf einem men davon jedes gleichviet nimmt, jerstoßt, und mit Baum Hofraum, in einem Garten oder andern frepen plas an öl auf die vorgedachte Art behandelt.

geleget ift, und auf bepden Seiten hölzerne Brustlehnen Wiaboganyholz, Wabonienholz, ein róthlidies bat. Der Boden deselben ist febr vefi gefolagen, und Hols, das auf den amerikanischen Inseln, am besten aber eund berum um den Gang, bon gleicher Welte zu Weite.

mit

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