Cultural Studies und Pop: Zur Kritik der Urteilskraft wissenschaftlicher und journalistischer Rede über populäre Kultur

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VS Verlag für Sozialwissenschaften, 29.10.1998 - 296 Seiten
In den letzten Jahren wächst die Bereitschaft, sich populärer Kultur mit Kategorien ästhetischer Urteilskraft zu nähern. Vorreiter dieser neueren Entwicklung, mit der die ausschließliche Betrachtung der Jugend- und Popkultur als soziologisches Phänomen überwunden werden soll, sind die hier ausführlich behandelten anglo-amerikanischen Cultural Studies. Besonderes Augenmerk richtet man dort auf ungewöhnliche, subkulturelle Rezeptionsweisen populärer Kultur. Demgegenüber liegt der elaborierten journalistischen Rede über Popkultur die Annahme zugrunde, daß deren Produkte unmittelbar ästhetischen, sinnlichen Genuß gewähren. Auf dieser Basis erhebt sich dann eine intellektuell ambitionierte, gleichwohl betont unakademische Pop-Theorie, deren bislang noch nicht geschriebene Geschichte hier zu erzählen ist.

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Inhalt

Vorwort
7
Soziale und ökonomische Bedingungen der Popkultur
17
Kritik der Jugendsoziologie
49
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (1998)

Dr. Ralf Hinz hat Deutsch und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum studiert und dort 1997 promoviert.

Bibliografische Informationen