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war, gibt viel zu wenig, abgesehen davon, dass selbe eine Art von Panegyricus für den hochverdienten FM. Grafen Bellegarde ist, der solcher Huldigung wahrlich nicht bedarf.

Wenn sich dieser Arbeit auch keine offenbare Verstösse nachweisen lassen, so enthält selbe doch viel zu wenig Detail, um ein richtiges taktisches Urtheil zu ermöglichen.

Die offene Parteinahme für den FM. Bellegarde hat besonders französische Federn in Bewegung gesetzt, und darunter befindet sich eine, welche gewiss alle Beachtung verdient, nämlich jene des kenntnissreichen Marschalls Vaillant 1).

Was uns betrifft, so haben wir weder für Eugen Beauharnais noch für Bellegarde eine andere Verpflichtung als jene, welche die Würde der Geschichte und die Ehrenhaftigkeit zweier so hochachtbaren Feldherren auferlegt; dieser Verpflichtung aber gedenken wir mit jener bescheidenen Zurückhaltung zu entsprechen, welche, obschon sie der historischen Wahrheit volle Rechnung trägt, jede Anmassung und jedes schnöde Absprechen vollständig beseitigt.

II. Verhältnisse, welche der Schlacht unmittelbar vorhergegangen und

dieselbe einleiteten.

Was Napoleon in den verhängnissvollen Tagen, welche der Schlacht bei Leipzig vorangingen, zu Reudnitz am Abend des 16. Octobers, im ahnungsvollen Vorgefühle, gegen seinen Schwager Murat in Beisein mehrerer Marschälle äusserte, war richtig eingetroffen. Die Dinge mussten sich erfüllen. Der König von Neapel hatte mit den Verbündeten Unterhandlungen angeknüpft, welche jener Staatsmann leitete, der durch eine lange Reihe von Jahren die feinen Fäden nicht blos der österreichischen, sondern der gesammten europäischen Politik in seinen Händen hielt und, ein Nebenbuhler Talleyrand's und Pitt's, mit vollem Rechte den Ausspruch zu thun vermochte: „Was nicht in Wien beschlossen und gefestigt worden, verbürge keine Dauer“.

1) Dieser alte und erfahrene Soldat äussert sich darüber zwar gemässigt, jedoch strenge und

führt dem Autor dabei zu Gemüthe, dass es wenig Takt verrathe, das Andenken an einen Feldherrn und an ein Heer, in welchem man selbst gedient, mit so geringer Rücksicht zu verunglimpfen.

Wir können uns nicht versagen, seine Ansichten wenigstens in allgemeinen Umrissen wieder zu geben.

„Der Vicekönig — sagt er beging den Fehler, seinen linken Flügel viel zu stark zu machen; denn da derselbe vom Rest der Armee getrennt blieb, so kamen bei Pozzolo viel zu wenig Kräfte in Action. Man hätte übrigens von Verdier's Energie und männlicher Umsicht mehr erwarten dürfen, denn falls er mit Nachdruck gehandelt bätte, so konnte Bellegarde nicht nur geschlagen, sondern vielleicht sogar aufgerieben werden“.

„Der Plan des Vicekönigs war gut und die Ausführung entsprechend. Allein die geringe Güte einzelner Truppen und die Lauheit mancher Generäle verdarben Alles. Gewiss ist, dass ein Napoleon I. es den FM. Bellegarde würde haben theuer entgelten lassen, eine Schlacht auf beiden Mincioufern zugleich zu liefern und einen so unvorsichtigen Flussübergang, d. h. so nahe am Feind zu machen, von dem man nichts Sicheres wusste oder ihn gar schon in vollem Rückzug wähnte, wo doch dieser eben im Begriffe stand, selbst anzugreifen“.

Murat sah die usurpirte Krone auf seinem Haupte wanken, seine Küsten und Häfen durch britische Schiffe blockirt, seine trockene Grenze durch österreichische Bajonnete bedroht. Voll Sehnsucht und Hoffnung, das Leichterworbene nicht blos zu erhalten, sondern vielleicht noch zu vermehren, hatte er den Verbündeten bald nach dem Rückzuge der Franzosen hinter den Rhein die ersten Eröffnungen gemacht, die einen Act der Treulosigkeit und des Undankes bezeichnen, wie solcher selten in der Geschichte vorkommt. Des grossen Kaisers eigene Schwester hatte als Gemahlin Murat's diese Abtrünnigkeit nicht nur gebilligt, sondern auch einen solchen Schritt im Interesse ihres Hauses noch zu fördern getrachtet.

Dem französischen Kaiser, welcher Murat's innerste Natur nur allzu wohl kannte, und dessen schwankende und hinterlistige Handlungsweise öfter erprobt hatte, kam die Abfall keineswegs unerwartet, aber für den ritterlichen Vicekönig war diess ein herber Schlag. Er musste in hohem Grade überrascht werden, als FML. Graf Nugent seine Truppen mit den Neapolitanern vereinigte und diese in den Marken eine Stellung nahmen, um seine rechte Flanke und den Rücken zu bedrohen. Ganz Unter- und Mittelitalien war faktisch im Kriegszustande gegen Frankreich. In der Engelsburg zu Rom hielt sich GL. Miollis mit 1700 Mann gegen die ihn einschliessenden 12.000 Neapolitaner. In Ancona stand es um kein Haar besser.

Dennoch war keine förmliche Kriegserklärung Murat's vorausgegangen ). Aber an Gründen fehlte es darum nicht, die Stellung der Franzosen in Italien fortan als misslich, wo nicht als gefährlich anzusehen und die Überzeugung zu wecken, dass unter solchen Verhältnissen ein längeres Ausharren im Po-Thal äusserst problematisch erscheine. Der Aufstand in Savoyen, die Nothwendigkeit sich die Verbindung über die Appenninen mit Genua zu erhalten, das wichtige Alessandria zu decken , so wie auch verschiedene andere. Umstände, schienen gebieterisch zu erheischen, die französischen Streitkräfte demnächst, wenigstens bis an den Tanaro zurückzuziehen. Napoleon selbst begann zu fühlen, dass Italien für ihn verloren sei, wenn es nicht gelingen sollte, dort eine entscheidende Schlacht zu gewinnen. Dafür schien aber nur wenig Hoffnung, denn der Vicekönig war lange nicht stark genug um 40.000 Mann unter Murat am rechten und 40.000 Österreicher unter Bellegarde am linken Po-Ufer mit Erfolg zu bekämpfen, und diess um so weniger als FML. Graf Bubna um diese Zeit durch die Schweiz gegen Genf und in das Wallis vordrang, die Briten aber mit einer Landung bei Livorno drohten.

Es hatte seine volle Richtigkeit, dass FM. Bellegarde, dessen eigentlicher Operationsplan nur die Defensive bezweckte, den Raum zum Aufmarsch und zur Entwickelung seiner Kräfte nur nach Mass des Vorgehens der Neapolitaner am rechten Poufer finden konnte und in gleicher Art sich mit seinem in Tirol stehenden rechten Flügel zu vereinigen vermochte. Dazu war das nächste Operationsobject ein Etsch übergang und ein Vorgehen bis an den Mincio, um, falls der Vicekönig diesen Fluss zu halten beabsichtigte, ihn durch Manöver, an der Chiese und dem Oglio hinab

1) Diese kam erst am 15. Februar und auch dann blos als ein officielles Schreiben des neapoli

tanischen Generalstabschefs, an den GL. Grafen Vignolle, wobei man den Anlass im vollen Sinne des Wortes vom Zaun brach und einen Ausfall der Besatzung in der Citadelle von Ancona auf die selbe blockirenden neapolitanischen Truppen zum Vorwand nahm.

in seiner linken Flanke zu bedrohen, mit Einem Worte: ihn vom Mincio wegzumanövriren, dann aber, wenn der Gegner bis an den Tanaro zurückgewichen sei, Mailand mit seinen reichen Hilfsquellen zu besetzen und Herr der gesegneten Lombardie zu werden, jedoch ohne in die Nothwendigkeit versetzt zu sein, eine Schlacht liefern zu müssen. Turin blieb sodann das weitere Operationsobject, denn damit warf man den Feind über die Alpen in's Bassin des Rhone zurück. Murat und Nugent sollten zu diesem Ende am rechten Po-Ufer gegen Piacenza vorgehen, und dort die Verbindung mit Bellegarde herstellen, in weiterer Folge aber als linker Flügel gegen Alessandria operiren, indess Bellegarde als rechter Flügel die Dora Baltea zu erreichen suchen und sich mit Bubna bei Genf vereinigen würde.

Ein Etschübergang oder, was gleichbedeutend ist, eine kräftige Offensivbewegung, führte auf jenen historischen Boden, wo der tüchtige FZM. Kray an der Neige des vorigen Jahrhunderts bei Magnano (5. April 1799) den General Scherer geschlagen, wo ein Souwarow, bei all' seinen Sonderbarkeiten, seinem Heldenruhme neuen Glanz beifügte, wo ein Beaulieu, ein Melas, ein Wurmser und Alvinczy mit mehr oder weniger Glück gegen die Heere der französischen Republik gestritten, wo ein Erz, herzog Karl, unvergesslichen Andenkens, einen Massena bei Caldiero, ein Erzherzog Johann den Vicekönig bei Fontanafredda besiegt, wo endlich, noch vor wenig mehr als einem Decennium, unser herrlicher Heldenmarschall bei S. Lucia und Custozza jene Siege gegen den wortbrüchigen Karl Albert erfochten hatte, die den Triumph des Rechtes und der Gesetzlichkeit mit der Wiederherstellung einer staatlichen Ordnung in Italien nicht blos vorbereitet, sondern gewissermassen begründet haben.

Man durfte allerdings das schöne Oberitalien so lange nicht für gänzlich unterworfen betrachten, als die Franzosen noch die grossen Waffenplätze Venedig, Mantua. Alessandria und Genua besassen, die voraussichtlich noch auf Monate hinaus eine sehr bedeutende Truppenzahl für ihre Einschliessung beanspruchten. Denn alle diese Punkte zählen zu jenen, die, an grossen Flüssen oder am Meere gelegen, so lange von besonderem Werthe bleiben werden, als die heutige Kriegskunst keine gänzliche Umwandlung erleidet. Die Gegner der Festungen mögen sagen was sie wollen, die Geschichte aller Zeiten weist viel zu deutlich auf den grossen Nutzen derselben hin, namentlich auf dem italienischen Kriegsschauplatze. Ohne ihr Vorhandensein würden sich die Kämpfe auf der Halbinsel offenbar ganz anders gestalten.

Die einfache Einschliessung der festen Punkte im Venetianischen und Lombardischen erforderte aber wenigstens 60.000 Mann, somit eine ganze Armee. Daher musste ihre Eroberung der Zeit vorbehalten bleiben und jedenfalls nur nach und nach erfolgen, auch, was die Seeplätze betraf, schwerlich ohne einen wirksamen Beistand der englischen Flotte. Österreich wäre auch gar nicht im Stande gewesen, für den gleichzeitigen Angriff zweier dieser Festungen das Belagerungsmaterial aufzubringen, denn der Krieg in Frankreich selbst nahm davon allzuviel in Anspruch. Man hatte, wie bekannt, schon in Deutschland seine liebe Noth, denn der Verbrauch war ein ganz ausserordentlicher und bei so ungeheuren Bewegungsräumen fiel der Nachschub unendlich schwer.

Vorerst stellte sich der Besitz von Mantua, Peschiera und Legnago nebst dem Castell in Verona als das Dringlichste heraus. Mantua insbesondere lag so ziemlich in der Mitte des Kriegstheaters. Seine Eroberung bot wenn auch grosse, so doch geringere Schwierigkeiten als jene von Venedig. Mit seinem Fall konnten sich auch Legnago und Peschiera schwerlich mehr lange halten und die vereinzelten Plätze Palmanova und Osoppo mussten in Bälde ihre Tbore öffnen.

Aber auch bei Mantua konnte man eine förmliche Belagerung nicht sogleich beginnen, indem der nächste Belagerungstrain auf hundert Meilen entfernt zu Komorn stand; überdiess würde man bei einem etwaigen Unfalle, der ein Zurückweichen hinter die Etsch nöthig machte, ganz in dieselbe Lage versetzt worden sein wie General Bonaparte im Jahre 1796. Das gesammte Belagerungsgeräthe wäre verloren gewesen. Für den FM. Grafen Bellegarde gab es noch kein Festungsviereck, welches das Land zwischen Mincio und Etsch schützte.

Der Monat Januar verstrich daher so ziemlich unthätig. Man musste auf alle Fälle die Mitwirkung des Königs von Neapel abwarten, um den Vicekönig zu veranlassen, entweder Truppen auf das rechte Po-Ufer zu entsenden, sich somit an der Etsch zu schwächen, oder aber auf Piacenza zurückzugehen. Und eine solche Mitwirkung lag trotz des abgeschlossenen Vertrages bei der Wankelmüthigkeit und Unaufrichtigkeit Murat's noch im weiten Felde, wie sehr auch der gewandte und entschieden thatkräftige FML. Nugent dazu treiben mochte.

Der Vicekönig hatte im ganzen Laufe jenes Monates eine grosse Thätigkeit entfaltet und nichts übersehen, was dazu beitragen konnte, die Interessen Frankreichs zu fördern und einen Kampf zu verlängern, dessen Ausgang in letzter Instanz doch immer nur von den Operationen an der Seine und Marne abhing.

Unterm 13. Januar sprach er gegen Napoleon die Ansicht aus: dass man jeden Augenblick darauf gefasst sein müsse, in Italien von zwei Seiten angegriffen zu werden“. Schon am 14. hatte er an Murat in ziemlich scharfen Ausdrücken geschrieben, ihm sein Unrecht vorgehalten und eine offene Erklärung verlangt: „wessen sich Frankreich von ihm zu versehen habe. Auf diesem Gebiete aber war der schlichte und ritterliche Vicekönig ein blosser Neuling und hatte es mit einem viel versuchten Meister in der Verstellungskunst zu thun, der lediglich darauf bedacht blieb, die Zeit walten zu lassen und sich stets eine Hinterpforte offen zu halten. Noch am 21. wollte Murat den Vicekönig bereden, der Marsch seiner 30.000 Mann könne den Franzosen nur Vorschub leisten. Seine Handlungsweise suchte er mit der unabweisbaren Pflicht zu beschönigen: „für die Ruhe in Europa beitragen zu müssen. Aus einem solchen Munde klang diess wie Ironie. Er erklärte: „wie ihn nur die Ereignisse zwingen könnten, seine Sache von jener Frankreichs zu trennen; allein seine Pflichten als Monarch, sowie die gegen sein Volk und seine Familie stünden oben an. Er für seine Person werde immer dem Kaiser und dem Vaterlande ergeben bleiben“. So sprach er; aber es glaubte ihm kein Mensch, am allerwenigsten Napoleon und Fouché. Der Erstere bedeutete schon am 17. dem Vicekönig: „sobald ihm die amtliche Kunde von Murat's Abfall zugehe, möchte es am Gerathensten bleiben, die Armee an die Alpen zurückzuführen“.

Murat hatte sich übrigens verpflichtet, „keine dem Vicekönig nachtheilige Bewegung zu unternehmen, ohne denselben früher davon zu verständigen“. Diess war ein neuer und listiger Schachzug. Noch am 25. hatte er auch in der That nichts Erhebliches gethan, Der Vicekönig glaubte ihm nicht,

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nahm aber diese Erklärung vom 21. zur guten Wissenschaft und bemerkte am 29. seinem Adoptivvater:,,er vermöge sich unter solchen Verhältnissen an der Etsch nicht länger zu behaupten und bitte um bestimmte Weisungen für sein Verhalten, namentlich für einen Rückzug an die Alpen“.

Um nichts ausser Acht zu lassen, hatte er dem in Alessandria die erste Division organisirenden GL. Gratien aufgetragen, mit seinen 4000 Mann bis Piacenza vorzurücken, die Verbindung mit der Armee an der Etsch zu suchen und Murat aufzuhalten, gegen welchen in jenem Augenblicke nur der Divisionsgeneral Severoli mit den ersten Bataillonen der aus Spanien eingetroffenen Truppen an der Enza stand.

Die Division Gratien erreichte am 28. Januar Piacenza, wo GL. Graf d'Anthouard das Commando führte. Der statt des erkrankten GL. Montchoisy nach Genua beorderte GL. Fresia , welcher bis dahin zu Turin die zweite Armeereserve-Division errichtet hatte, fand bei seinem Eintreffen in der Riviera blos 4500 Waffenfähige, welche nebst Genua noch die Punkte Spezia, Gavi, Bardi, Borgotaro, Pontremoli, Savona und die ganze Riviera di ponente bewachen sollten. Damit liess sich freilich gegen einen britischen Landungsversuch, den man jeden Tag erwartete, blutwenig ausrichten und GL. Fresia begehrte eine Verstärkung, welche man ihm aber nicht zusenden konnte. Man begnügte sich, an den bekannten Landungspunkten die halbverfallenen Werke wieder in Stand zu setzen und die Brigade Rouyer S. Victor an der Magra aufzustellen, um die Übergänge zu vertheidigen und Pontremoli zu decken, wozu noch etliche Reservetruppen aus der Riviera di levante beigezogen wurden.

Die Lage des Vicekönigs war also, wie leicht einzusehen ist, im Allgemeinen eine bedenkliche, wo nicht gar eine ausgesprochen gefährliche, denn er hatte keinen gesicherten Rückzug nach Frankreich und nur die Strasse über den Montcenis stand ihm noch offen.

Am 1. Februar, wo er sich bereits für ein Zurückgehen hinter den Mincio entschieden hatte, machte er sein Heer mit dem Abfall Murat's bekannt. Eine zweite Proclamation richtete er an die Völker Italiens, um denselben die neue Phase anzudeuten, in welche die politischen und militärischen Angelegenheiten der Halbinsel getreten 'seien. In beiden Erlassen waltete eine so gemässigte und taktvolle Sprache vor, wie man selbe von dem Vicekönig nur immer erwarten durfte. Dennoch beklagte sich der König von Neapel über diese Proclamation.

Um sein, eines Monarchen so unwürdiges Spiel fortzusetzen, erklärte er noch am 2. Februar aus Bologna auf's Neue: „er werde sein am 21. Januar gegebenes Versprechen gewissenhaft halten, könne aber für den FM. Bellegarde nicht einstehen“. Wahrlich! Wenn den König Joachim im October des folgenden Jahres bei Pizzo in Calabrien ein Los ereilte, das in der Regel nur dem Verräther vorbehalten bleibt, so durfte er sich über das Verhängniss nicht beklagen, denn er erntete nur, was er gesäet. Nach beiden Seiten zweizüngig und treulos, erfüllt von unbezähmbarer Herrschsucht und Leidenschaft und ewig schwankend in seinen Entschlüssen, konnte sein Schicksal kaum ein anderes sein. Den ehemaligen Garçon von Cahors riss sein Fatum fort. Doch! mit seinem Tode sühnte er die begangenen Irrthümer und über das Grab hinaus reicht der Vorwurf nicht.

Schon am 1. Februar hatte der Vicekönig, als Vorbereitung seiner demnächstigen retrograden Bewegung die östlich der Valli grandi veronesi am Castagnaro ste

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