Martin Luther, Thomas Murner und das Kirchenlied des 16. Jahrhunderts

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Göschen, 1906 - 160 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 133 - Und wollt' uns gar verschlingen, So fürchten wir uns nicht so sehr, Es soll uns doch gelingen.
Seite 132 - Er hilft uns frei aus aller Not, Die uns itzt hat betroffen. Der alt böse Feind, Mit Ernst ers itzt meint, Groß Macht und viel List Sein grausam Rüstung ist, Auf Erd ist nicht seins gleichen.
Seite 112 - Gnaden weiß oder, weiß sie es nicht, so laß sie es ihr hiermit kund sein, daß ich das Evangelium nicht von Menschen, sondern allein vom Himmel durch unsern Herrn Jesum Christum habe, daß ich mich wohl hätte mögen (wie ich denn hinfort thun will) einen Knecht und Evangelisten rühmen und schreiben.
Seite 56 - DAs mans aber dem Esopo zuschreibet, ist meins achtens ein Geticht '), und vielleicht nie kein Mensch auff Erden Esopus geheissen, Sondern ich halte, es sey etwa durch viel weiser Leute zuthun mit der zeit Stück nach Stück zuhauffen bracht und endlich etwa durch einen Gelerten in solche Ordnung gestelt...
Seite 115 - Weiter wollen wir aufs schierst reden, so es not ist. Denn diese Schrift Hab ich eilend abgefertigt, daß nicht EKG Ve» trübnis anführe ') von dem Gehöre *) meiner Zukunft °) ; denn ich soll und muß jedermann tröstlich und nicht schädlich sein, will ich ein rechter Christ sein. Es ist ein ander Mann denn Herzog Georg, mit dem ich Handel, der kennet mich fast wohl, und ich kenne ihn nicht übel.
Seite 134 - Himmel hoch da komm ich her, Ich bring euch gute neue Mär, Der guten Mär bring ich so viel, Davon ich sing'n und sagen will. • Euch ist ein Kindlein heut geborn Von einer Jungfrau auserkorn, Ein Kindelein so zart und fein, Das soll eu'r Freud und Wonne sein.
Seite 24 - Es ist gut pflügen, wenn der Acker gereinigt ist; aber den Wald und die Stöcke ausrotten und den Acker zurichten, da will niemand an.
Seite 113 - Wittemberg, so wollte ich doch hineinreiten, wenns gleich 20 (EKFG verzeihe mir mein närrisch Reden) neun Tage eitel Herzog Georgen regnete und ein jeglicher wäre neunfach wütender, denn dieser ist. Er hält meinen Herrn Christum für einen Mann aus Stroh geflochten; das kann mein Herr und ich eine Zeitlang wohl leiben.
Seite 57 - Ja, alle Welt hasset die Warheit, wenn sie einen trifft. Darumb haben solche weise hohe Leute die Fabeln erticht...
Seite 131 - Die Aschen will nicht lassen ab. Sie stäubt in allen Landen, Hie hilft kein Bach. Loch, Grub noch Grab, Sie macht den Feind zu Schanden: Die er im Leben durch den Mord Zu schweigen hat gedrungen. Die muß er todt an allem Ort Mit aller Stimm und Zungen Gar fröhlich lassen singen.

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