Aestetische vortrage. 2. bdch, Band 2

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 199 - Wer nie sein Brot mit Tränen aß, Wer nie die kummervollen Nächte Auf seinem Bette weinend saß, Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte. Ihr führt ins Leben uns hinein, Ihr laßt den Armen schuldig werden, Dann überlaßt ihr ihn der Pein; Denn alle Schuld rächt sich auf Erden.
Seite 188 - Meine Ruh' ist hin, Mein Herz ist schwer; Ich finde sie nimmer Und nimmermehr.
Seite 291 - Erloschen sind die heitern Sonnen, Die meiner Jugend Pfad erhellt, Die Ideale sind zerronnen, Die einst das trunkne Herz geschwellt, Er ist dahin, der süße Glaube An Wesen, die mein Traum gebar, Der rauhen Wirklichkeit zum Raube, Was einst so schön, so göttlich war.
Seite 23 - Flog ich zu dir; Weil's aber nicht kann sein, Bleib ich allhier. Bin ich gleich weit von dir, Bin ich doch im Schlaf bei dir Und red mit dir Wenn ich erwachen tu, Bin ich allein. Es vergeht keine Stund...
Seite 225 - Kein Damm, kein Feld! Nur hier und dort Bezeichnet ein Baum, ein Turn den Ort. Bedeckt ist alles mit Wasserschwall; Doch Suschens Bild schwebt überall. Das Wasser sinkt, das Land erscheint, Und überall wird schön Suschen beweint. Und dem sei, wer's nicht singt und sagt, Im Leben und Tod nicht nachgefragt!
Seite 251 - Dem Glas zum Preis Schenk Roten ein aus Portugal!« Mit Händezittern gießt der Greis, Und purpurn Licht wird überall; Es strahlt aus dem Glücke von Edenhall. Da spricht der Lord und schwingt's dabei: »Dies Glas von leuchtendem Kristall Gab meinem Ahn am Quell die Fei; Drein schrieb sie: .Kommt dies Glas zu Fall, Fahr wohl dann, o Glück von Edenhall!
Seite 252 - Und als das Trinkglas gellend springt, Springt das Gewölb mit jähem Knall, Und aus dem Riß die Flamme dringt; Die Gäste sind zerstoben all Mit dem brechenden Glücke von Edenhall.
Seite 269 - Die linden Lüfte sind erwacht, Sie säuseln und weben Tag und Nacht, Sie schaffen an allen Enden. O frischer Duft, o neuer Klang! Nun, armes Herze, sei nicht bang! Nun muß sich alles, alles wenden. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, Man weiß nicht, was noch werden mag, Das Blühen will nicht enden.
Seite 191 - Wer fühlet, Wie wühlet Der Schmerz mir im Gebein? Was mein armes Herz hier banget, Was es zittert, was verlanget, Weißt nur du, nur du allein! Wohin ich immer gehe, Wie weh, wie weh, wie wehe Wird mir im Busen hier! Ich bin, ach, kaum alleine, Ich wein, ich wein, ich weine, Das Herz zerbricht in mir. Die Scherben vor meinem Fenster Betaut ich mit Tränen, ach!
Seite 251 - Ein Kelchglas ward zum Los mit Fug Dem freudgen Stamm von Edenhall; Wir schlürfen gern in vollem Zug, Wir läuten gern mit lautem Schall; Stoßt an mit dem Glücke von Edenhall!

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