Für Königtum und Kunst: Die Kunstförderung König Ludwigs I. von Bayern

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C.H. Beck Verlag / Kommission für bayerische Landesgeschichte (KBL), 01.01.2013 - 398 Seiten

Seit seinem Kunsterlebnis vor der Hebe Antonio Canovas in Venedig 1804 nahmen das Bauen und das Sammeln eine herausragende Stellung im Leben König Ludwigs I. von Bayern (1786-1868) ein. Über 60 Jahre lang kaufte er Werke der Malerei sowie der antiken und zeitgenössischen Bildhauerkunst; mit der Alten Pinakothek, der Neuen Pinakothek und der Glyptothek ließ er für seine Sammlungen wegweisende Museumsgebäude errichten. Die Profilierung Münchens als europäisches Kunstzentrum geht weitgehend auf seine Impulse zurück. Architektur, Bildhauerei und Malerei nahm er systematisch in den Dienst, um politische Aussagen, die ihm wichtig waren, zu monumentalisieren und zu vermitteln. Die vorliegende Studie charakterisiert, auf welche Art und Weise Ludwig I. monarchische Kunstförderung betrieb, sie untersucht darüber hinaus die Aktionsräume des Monarchen, Projekte im Spannungsfeld des Frühkonstitutio-nalismus zu verwirklichen, und fragt schließlich nach den Motiven für sein Handeln.

Hannelore Putz, geboren 1973, ist Privatdozentin an der Universität München. Zwischen 2001 und 2011 hat sie das Forschungsprojekt „Edition des Briefwechsels zwischen König Ludwig I. von Bayern und Leo von Klenze“ (Leitung Prof. Dr. Hubert Glaser) inhaltlich und administrativ koordiniert. Derzeit hat sie die Stelle der Gastwissenschaftlerin am Deutschen Historischen Institut in Rom inne.

 

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