Lehrbuch der geschichte der pädagogik: Für studirende und junge lehrer höherer lehranstalten

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R. Reisland, 1887 - 352 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 197 - Kurzer und einfältiger Unterricht, wie die Kinder zur wahren Gottseligkeit und christlichen Klugheit anzuführen sind« (1702), in: Ders., Pädagogische Schriften.
Seite 306 - Kenntnis der römischen Litteratur in ihren bedeutendsten Erscheinungen und in ihr des römischen Staatslebens; Erwerbung des Sinnes für stilistische Form der lateinischen Sprache und dadurch mittelbar für Schönheit der Rede überhaupt
Seite 290 - Alterthumswissenschaft kein anderes, als die Kenntniß der alterthümlichen Menschheit selbst, welche Kenntniß aus der durch das Studium der alten Ueberreste bedingten Beobachtung einer organisch entwickelten bedeutungsvollen Nationa lV ildung hervorgeht. Kein niedrigerer Standpunkt als dieser kann allgemeine und wissenschaftliche Forschungen über das Alterthum...
Seite 286 - Die Geschichte ist ein Spiegel der Menschen und Menschenalter, ein Licht der Zeiten, eine Fackel der Wahrheit. Eben in ihr und durch sie müssen wir bewundern lernen, was zu bewundern, lieben lernen, was zu lieben ist; aber auch hassen, verachten, verabscheuen lernen, was abscheulich, häßlich, verächtlich ist, sonst werden wir veruntreuende Mörder der Menschengeschichte.
Seite 331 - Gleichzeitig kann das, was wir fordern, nicht sein, es muss also auf einander folgen. Erst Eine Vertiefung, dann eine andre, dann ihr Zusammentreffen in der Besinnung! — Wie viele zahllose Uebergänge dieser Art wird das Gemüth machen müssen, ehe die Person, im Besitz einer reichen Besinnung, und der höchsten Leichtigkeit der Rückkehr in jede Vertiefung, sich vielseitig nennen darf!
Seite 333 - Die Aufmerksamkeit im allgemeinen ist die Aufgelegtheit, einen Zuwachs des vorhandenen Vorstellens zu erlangen. Diese ist entweder willkürlich oder unwillkürlich. Die willkürliche hängt vom Vorsatze ab; der Lehrer bewirkt sie oft durch Ermahnungen oder Drohungen. Weit erwünschter und erfolgreicher ist die unwillkürliche Aufmerksamkeit; sie muss durch die Kunst des Unterrichts gesucht werden; in ihr liegt...
Seite 291 - Anderes, um ihre Anlagen zu erziehen und zu üben , ihre Kenntnisse durch Wissenswürdiges zu erweitern, ihren Sinn für Wahrheit zu schärfen, ihr Urtheil über das Schöne zu verfeinern, ihrer Phantasie Maass und Regel zu geben , die gesammten Kräfte der Seele durch anziehende Aufgaben und Behandlungsarten zu wecken und im Gleichgewicht zu bilden.
Seite 3 - Geschichte der Erziehung und des Unterrichts in den Niederlanden während des Mittelalters, mit Zurückführung auf die allgemeinen literarischen und pädagogischen Verhältnisse jener Zeit.
Seite 331 - Der Unterricht soll die Person vielseitig bilden, also nicht zerstreuend wirken; und er wird es nicht bei demjenigen, der ein wohl geordnetes Wissen in allen Verbindungen mit Leichtigkeit überschaut und als das Seinige zusammenhält.
Seite 143 - Reich ein einträchtige Sprach, ein einträchtige Regierung und endlich auch ein einträchtige Religion bequemlich einzuführen und friedlich zu erhalten sei.

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