Der Wasserbau - Eine CollageGRIN Verlag, 20.11.2003 - 457 Seiten Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen, Note: 1,0, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Wasserwirtschaft und Kulturtechnik), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Wasserbau - als ingenieurische Disziplin, wissenschaftliche Institution und als menschliches Unterfangen - bildet den Gegenstand dieser Arbeit. Der Autor hat sich zum Ziel gesetzt, in freier Reflexion über den Wasserbau, ein Bild desselben zu entwerfen, welches Zusammenhänge innerhalb des Wasserbaus, sowie Verflechtungen desselben nach außen hin aufzeigt. Er möchte seine Kräfte in den Dienst des Wasserbaus stellen und aus diesem heraus Betrachtungen anbringen, die den Bereich des klassischen Wasserbaus zunächst verlassen, aber für diesen im Rückschluß von Interesse und Nutzen sind - und nach Meinung des Autors auch von Bedeutung sein dürften. Seine Betrachtungen sollen Anregung bieten und der Disziplin des Wasserbaus ergänzend zur Seite stehen. Als Ausgangspunkt seiner möglichst umfassenden Betrachtungen über den Wasserbau wählt er einen Zugang über die begriffliche Definition des Wasserbaus, sucht sich anhand dieser an den Kern des Wasserbaus anzunähern und von dort aus seine Reise rund um den Wasserbau zu beginnen. Wasserbau bezeichnet laut Wörterbuch: den Bau von Anlagen im Wasser. Diese Definition ist, was Aufgabe und Tätigkeit des Wasserbaus als Ingenieurwissenschaft angeht, zu eng gefaßt und zudem überkommen. Allerdings ist diese Definition als Ausgangspunkt geeignet, sich anhand ihrer dem heutigen Stand des Wasserbaus zu nähern und gleichzeitig auf eine weiter gefaßte Begriffsbestimmung des Wasserbaus zuzusteuern, welche der Autor der gesamten vorliegenden Arbeit zugrundelegt und anhand derer er seine Gedanken ausführt. Mit dem in der Definition verwendeten Begriff des ‘Bauens’ bleiben die gesamte Forschung in den Laboratorien und im freien Feld über die physikalischen, chemischen, biologischen und ökologischen Eigenschaften von Wasser unberücksichtigt. Diese möchte ich ohne Einschränkung auch dem Wasserbau unterstellen. Von ‘Anlagen’ zu sprechen, macht sicherlich Sinn, wenn es um großtechnische Projekte wie Staudämme, Kanäle und Klärbecken geht. Es läßt sich aber auch ein Trend erkennen, der von massiven Eingriffen weg, mehr zu kleineren, ökologisch verträglicheren Lösungen führt. Die Entfernung einer Uferbefestigung oder die Zugabe von Sediment in einen Flußlauf, heute gängige wasserbauliche Praxis, läßt sich schwer mit dem Verständnis einer ‘Anlage’ decken. ... |
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