Die Wehrmacht im Bild der deutschen Öffentlichkeit

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GRIN Verlag, 2008 - 24 Seiten
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,3, Universitat Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Historikerkontroversen der deutschen Zeitgeschichte, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Ausstellung will kein verspatetes und pauschales Urteil uber eine ganze Generation ehemaliger Soldaten fallen" . Mit diesen Worten versuchte die Ausstellungsleitung, der als allgemein bekannt gewordenen "Wehrmachtsausstellung," schon vor deren Eroffnung die Kritiker zu besanftigen. Und auch Jan Philipp Reemtsma, Leiter des Hamburger Instituts fur Sozialforschung (HIS), welches die Ausstellung konzipierte, bekraftigte diese Aussage vehement. Doch diese Worte fanden bei einigen Teilen der Bevolkerung nur wenig Anklang. Besonders ehemalige Wehrmachtssoldaten und deren Angehorige, Deutsche, die den Zweiten Weltkrieg miterlebt haben, aber auch Stimmen aus dem konservativen politischen Lager, wurden zu den scharfsten Kritikern der Ausstellung. Aus dieser anfanglichen Kritik entwickelte sich im weiteren Verlauf eine Debatte, wie sie die deutsche Offentlichkeit zuvor noch nicht erlebt hatte. Laut dem Historiker Hans-Ulrich Thamer ubertraf sie in Dauer und Intensitat nicht nur den Historikerstreit von 1986, sondern auch die Goldhagen-Debatte Mitte der neunziger Jahre. Beide sorgten zwar unter historischen Fachkreisen fur groen Tumult, doch die Kontroverse um die "Wehrmachtsausstellung" schaffte dies auch in der gesamten deutschen Gesellschaft.

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