Macht, Schuld, Schuldfähigkeit und Freiheit: Eine individualpsychologische Studie. E-BOOK

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Vandenhoeck & Ruprecht, 29.04.2009 - 132 Seiten
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Thema dieses Buches ist der innerpsychische Zusammenhang von Macht, Schuld, Schuldfähigkeit und Freiheit. Angestoßen durch Erfahrungen, die der Autor als junger Erwachsener mit dem Ausmaß der nationalsozialistischen Katastrophe machte, fragt er: Wie schuldig wurden wir Mitmenschen? Wie frei ist der Mensch, sein Handeln zu bestimmen und es zu verantworten? In der Befragung von Philosophen und Dichtern findet er sowohl Antworten als auch neue Fragen. Die Suche führt ihn in die Tiefenpsychologie, zu Freud, der den Weg in das Unbewusste weist, und zu dessen Schülern. Einer von ihnen, Adler, betrachtet besonders das menschliche Streben nach Macht als Überwindungsbewegung einer tief empfundenen Ohnmacht und das Gemeinschaftsgefühl als ein eingeborenes Gefühl der Mitlebigkeit. Schuld ist so gesehen eine Entfremdung des Menschen von sich selbst. Freiheit – als innere Freiheit – wäre Selbstannahme, die Fähigkeit, eigene Schuld einzugestehen und damit die Stärkung des Gefühls verantworteter Mitlebigkeit.
 

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Inhalt

VORWORT
7
SCHULD UND DER BEGRIFF DER ANGST
27
DIE EINHEIT DER PERSON DER LEBENSSTIL UND
49
DAS GEMEINSCHAFTSGEFÜHL BEI ALFRED ADLER ALS ANTITHESE
69
DAS PROBLEM VON FREIHEIT SCHULD UND SÜHNE
83
DAS SCHULDGEFÜHL ALS WICHTIGER REIFUNGSSCHRITT DES KINDES
97
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2009)

Dr. med. Rainer Schmidt ist als Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und Psychoanalyse und als Lehranalytiker tätig. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, u.a. »Träume und Tagträume« (2005).

Bibliografische Informationen