Elisabeth Christine, Königin von Preussen, Gemahlin Friedrichs des Grossen: eine Biographie

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Reimer, 1848 - 519 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 12 - Herzen vergeben habe und von der berliner Zeit, daß Ich Euch nicht gesehen, auf nichts gedacht, als auf Euer Wohlsein und Euch zu etabliren, sowohl bei der Armee, als auch mit einer ordentlichen Schwiegertochter, und Euch suchen bei Meinem Leben noch zu verheiraten.
Seite 31 - Wir haben unsere Beschäftigungen in zwei Klassen, in nützliche und angenehme, getheilt. Zu den nützlichen rechne ich das Studium der Philosophie, der Geschichte und der Sprachen; die angenehmen sind die Musik, die Lust- und Trauerspiele, welche wir aufführen, die Maskeraden und die Schmausereien, die wir geben.
Seite 12 - Prinzessin ist nicht häßlich, auch nicht schön. Ihr sollt keinem Menschen was davon sagen, wohl aber der Mama schreiben, daß Ich Euch geschrieben habe. Und wenn Ihr einen Sohn haben werdet, da will Ich Euch lassen reisen; die Hochzeit aber vor zu kommenden Winter nicht sein kann.
Seite 12 - Conduite und Education; da sich denn die Prinzessin, die älteste von Bevern, gefunden, die da wohl aufgezogen ist, modeste und eingezogen; so müssen die Frauen sein.
Seite 20 - Vortheile in der Welt sich würde bewegen lassen, seiner Ehre und Parole einen solchen Schandfleck anzuhängen und die in 24 Stunden zu vollziehende Heirath aufzuschieben oder gar zu verändern.
Seite 78 - Iütland gebracht, woselbst sie unvermählt in der letzten Hälfte des 18. und zu Anfang des 19. Jahrhunderts verstarben.
Seite 323 - Denn wer den Besten seiner Zeit genug Gethan, der hat gelebt für alle Zeiten.
Seite 290 - Da sich übrigens kein schicklicher Ort findet, ihr denselben «zur Residenz anzuweisen; so mag es Stettin dem Namen »nach sein. Doch fordere ich zugleich von meinem Neffen, »ihr eine anständige Wohnung im Berliner Schlosse frei »zu lassen; auch wird er ihr jene Hochachtung beweisen, die ihr...
Seite 31 - Schmausereien, die wir geben. Ernsthafte Beschäftigungen behalten indeß den Vorzug und ich darf wohl sagen, daß wir nur einen vernünftigen Gebrauch von den Vergnügungen machen, indem sie uns bloß zu Erholungen und zu Milderung der Finsierheit und des Ernstes der Philosophie dienen, welche die Grazien nicht leicht zu einem freundlichen Gesichte bringen können.
Seite 13 - Ihr 134 sie noch lernet kennen. Sie ist ein gottesfürchtiges Mensch, und dieses ist Alles, und comportable sowohl mit Euch als mit den Schwiegereltern. Gott gebe seinen Segen dazu...

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