Aktienwesen und spekulation

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H.W. Müller, 1906 - 226 Seiten
 

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Seite 149 - In den verschiedenen Verwaltungsräten der seit 1866 gebauten Bahnen sitzen jetzt (1874; der Verf.) aus den Reihen des historischen Adels: 13 Fürsten, ein Landgraf, 64 Grafen, 29 Barone, 41 andere Adelige. In der selben Zeit traten ein Fürst, 16 Grafen, sechs Freiherren und zwei andere Adelige als Verwaltungsräte anderen in Wien gegründeten industriellen Unternehmungen bei, für welche diese Herren gar kein natürliches Interesse haben konnten und die sie weder durch hinrei57 Über die «eigentümliche...
Seite 41 - Si ea lege possessionem mater tua apud creditorem tuum obligavit, ut fructus in vicem usurarum consequeretur, obtentu maioris percepti emolumenti propter incertum fructuum eventum rescindi placita non possunt.
Seite 134 - ... sofort auf neue Speculationen zu richten oder ihre Schäfchen ins Trockne zu bringen. Die Unternehmungen waren in der That oft so ohne alle innere Begründung, daß z. B. eine Creditgesellschaft, die sich in Hamburg gebildet hatte und deren Subscription das Hundertfache des festgesetzten Grundcapitals überstiegen hatte, ihre Operationen auf unbestimmte Zeit vertagte, weil sich angeblich kein Director gefunden hatte; — wahrscheinlich aber, weil gar nichts zu dirigiren da war. Eine Berliner...
Seite 149 - Oesterreich zu bedenken, lu den verschiedenen Verwaltungsräthen der seit 1866 gebauten Bahnen sitzen jetzt aus den Reihen des historischen Adels: 13 Fürsten, l Landgraf, 64 Grafen, 29 Barone und 41 andere Adelige. In Wechselwirkung dieser lebhaften Theilnahmc haben sich auf den verwaltungsräthlichen Sesseln der seit 1864 in Wien gegründeten Banken l...
Seite 127 - Haufe immer mehr anschwoll, geriethen die zunächst Stehenden sogar in Gefahr, erdrückt zu werden. Aehnlich ging es bei den Zeichnungen zu der Meininger, Coburger, Leipziger und Dessauer Creditanstalt, bei den Zeichnungen zur Geraer, Hannoverschen und Bückeburger Bank. Glücklich die Gründer, welche zur rechten Zeit eine Concession erhäschen konnten.
Seite 2 - Was verlangen wir von einem bürgerlichen Gesetzbuch. Ein Wort an den Reichstag. Leipzig i8o,(>. Fr. Wilh. Grunow. 48 S. Preis M. 0,75. 02. Hruza, Ernst, Korrealobligation und Verwandtes nach der zweiten Lfsung des I-.ntwurfs eb G. Sonderabdruck aus dem „Sächsischen Archiv".
Seite 127 - ... Bürgerrecht hatten, beeilten sich, den Bürgereid zu leisten, um das Anrecht zur Actienzeichnung zu erhalten, und wurden vom Volkswitz die „Bankbürger" genannt. Am ärgsten war das Gedränge bei der Zeichnung der Creditanstalt in Wien. Alt und jung, vornehm und gering, stand in dicht gedrängten Schaaren die ganze Nacht hindurch vor den Bureaux, und als die Stunde zur Oeffnung der Thüren herannahte und der Haufe immer mehr anschwoll, geriethen die zunächst Stehenden sogar in Gefahr, erdrückt...
Seite 134 - Commandit-Gesellschaft löste sich aus Mangel an Geschäften auf; die Moldauer Bank stellte ihre Zahlungen ein, nachdem sie ihre Capitalien in die Güter verschuldeter Bojaren verrannt, und die Dessauer Creditgesellschaft, welche 1 7 pCt.
Seite 115 - Man ist übrigens so weit gegangen, es den Herren mehrenteils freizustellen, die Aktien selbst zu übernehmen oder bis zu einem festgesetzten Termine eine Prämie von 15 °/0 = 13 fl. per Aktie gegen Verzicht auf die Aktien einzukassieren. Ein großer Teil der Herren hat sich zu letzterem entschlossen".

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