Süddeutschland in den Revolutions- und napoleonischen Kriegen: Ein erster Überblick

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GRIN Verlag, 2009 - 52 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: gut, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen (Abteilung Neuere Geschichte), Veranstaltung: HS: Suddeutschland in den revolutions- und napoleonischen Kriegen, 70 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Uberarbeitete Fassung 3. Februar 2009, Abstract: Suddeutschland bekam die Revolutions- und napoleonischen Kriege schwer zu spuren. Weniger die Kampfhandlungen hatten gravierende Folgen fur die Bevolkerung, sondern vielmehr die Begleiterscheinungen der durchziehenden Heere. Es galt Armeen in einer Grosse zu versorgen, wie es sie in der Geschichte noch nie zuvor gegeben hatte. Oft nahmen sich die durchziehenden Soldaten auch einfach das, was sie gerade brauchten: Nahrung, Kleidung, Reittiere, Wagen oder die Sexualitat der Frauen. Es blieb aber nicht nur beim Mundraub." Kunst- und Kirchenschatze, sowie durch Brandschatzung oder andere dubiose Methoden erpresstes Geld sollten ausserdem die leeren Staatskassen Frankreichs wieder auffullen. Auch die Kriege ausserhalb Suddeutschlands betrafen Baden, Bayern und Wurttemberg. Sowohl von napoleonischer, als auch von alliierter Seite wurden Soldaten in Suddeutschland rekrutiert und auf Schlachtfeldern in halb Europa eingesetzt. Die militarischen Auseinandersetzungen in Suddeutschland Ende des 18. / Anfang des 19. Jahrhunderts lagen in der Franzosischen Revolution begrundet. Gepragt von den Ideen der Aufklarung griff die Franzosische Revolution den Absolutismus an. Die Jahrzehnte nach 1789 waren bestimmt von einer Konfrontation des Ancien regime mit einer modernen Herrschafts- und Gesellschaftsordnung. Dieses Aufeinandertreffen brachte zwangslaufig eine Erschutterung des europaischen Staatensystems und der internationalen zwischenstaatlichen Beziehungen mit sich. Es entwickelte sich ein Konflikt, der nicht mehr mit traditionellen Mitteln der Gleichgewichtspolitik zu losen w

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