Das islamische Recht: Geschichte und Gegenwart

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C.H.Beck, 26.09.2011 - 612 Seiten

Das islamische Recht ist im Westen durch spektakuläre Todesurteile und drakonische Körperstrafen in Verruf geraten, ansonsten aber weitgehend unbekannt. Was ist die Scharia? Was ist eine Fatwa? Kann es im Islam eine Gleichberechtigung der Geschlechter geben? Diese und andere Fragen behandelt Mathias Rohe in der ersten umfassenden Darstellung des islamischen Rechts seit Jahrzehnten.
Rohe beschreibt die Entstehung, Entwicklung und gegenwärtige Ausformung des islamischen Rechts, erläutert islamische Rechtsfindungsmethoden und schildert die Grundzüge des Familien-, Völker-, Straf- und Wirtschaftsrechts. Dabei kommen auch grundlegende Unterschiede zwischen Sunniten, Schiiten und anderen Richtungen zur Sprache. Sein besonderes Augenmerk gilt den Regelungen für Muslime in einer nichtislamischen Umgebung, vor allem in Deutschland. Ein Ausblick auf Perspektiven des islamischen Rechts in einer globalisierten Welt beschließt dieses anschaulich geschriebene Standardwerk.

 

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Inhalt

Die Geschichte des islamischen RechtsI
19
Modernes islamisches Recht
165
Wege des islamischen Rechts in der Diaspora
275
Perspektiven des islamischen Rechts in einerglobalisierten Welt
395
Dank
406
Hinweise zu Umschrift und Aussprache
423
Abkürzungen
425
Anmerkungen
427
Literatur
543
Glossar
579
Personenregister
591
Sachregister
598
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2011)

Mathias Rohe, geb. 1959, Jurist und Islamwissenschaftler, ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Erlangen-Nürnberg sowie Gründungsdirektor des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa. Er gilt international als einer der besten Kenner des islamischen Rechts.

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